Die Skyline von Marina Bay bei Nacht, gespiegelt im Wasser

Verenza · Südostasien

Singapur, mehr als ein Umstieg

Die meisten sehen von Singapur den Flughafen und zwei Tage Innenstadt. Dabei ist das die interessanteste Stadt Südostasiens: ein Stadtstaat auf der Größe von Hamburg, in dem vier Sprachen Amtssprache sind und in dem ein Essensstand mit einem Michelin-Stern vier Euro für einen Teller verlangt. Drei bis vier Tage sind die ehrliche Empfehlung. Eine Woche ist auch kein Fehler, wenn du die grüne Seite dazunimmst.

0Visum nötig
3 bis 5Tage ideal
90 Tagevisumfrei
ganzjährig28 bis 32 Grad

Marina Bay bei Nacht · Foto: Unsplash

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Der größte Planungsfehler bei Singapur ist, es als Zwischenstopp zu behandeln und dabei genau das zu sehen, was alle sehen: Marina Bay, Gardens by the Bay, Orchard Road. Das sind zwei Tage, und danach findet man die Stadt teuer und steril. Wer stattdessen in den Hawker Centres isst, einen Vormittag in Kampong Glam und Tiong Bahru verbringt und einen halben Tag auf Pulau Ubin fährt, erlebt eine andere Stadt. Drei bis fünf Tage, und das Budget geht nicht fürs Essen drauf, sondern fürs Hotel.

Schritt eins

Wo du hinfährst

Fünf Teile der Stadt. Die ersten beiden kennt jeder vom Foto, die anderen drei sind der Grund, länger zu bleiben.

Hochhäuser und das Lotusgebäude an der Marina Bay am Abend

Süden

Marina Bay und Downtown

Die Postkartenseite: das Hotel mit dem Schiff auf dem Dach, die Supertrees der Gardens by the Bay, die Lichtshow über dem Wasser. Dahinter liegt das Finanzviertel, und darunter eines der dichtesten Netze an Essensständen der Stadt. Abends ist der Spaziergang um die Bucht herum kostenlos und besser als jede Aussichtsplattform.

Für: Skyline, Gärten, der erste Abend

Der mit bunten Figuren bedeckte Turm des Sri Mariamman Tempels in Singapur

Mitte

Chinatown, Little India und Kampong Glam

Drei Viertel nebeneinander, in denen die Stadt ihre Herkunft zeigt. In Chinatown steht ein Tempel mit einem Buddhazahn neben dem ältesten Hindutempel der Stadt. Little India riecht nach Jasmin und Kardamom. In Kampong Glam liegt die goldene Sultan-Moschee, und die Gasse daneben ist voller unabhängiger Läden.

Für: Essen, Tempel, Geschichte, Fotografieren

Pastellfarbene Shophouses mit Fensterläden in einer Straße in Singapur

Westen und Mitte

Tiong Bahru, Dempsey und die Ridges

Die Stadt, in der die Einheimischen leben. Tiong Bahru ist eine Siedlung aus den Dreißigerjahren mit Bäckereien und Buchläden, Dempsey Hill eine ehemalige Kaserne im Wald mit Restaurants, und der Southern Ridges Walk führt zehn Kilometer über Brücken durch den Baumkronenbereich.

Für: Spazieren, Kaffee, die Stadt ohne Hochglanz

Geschwungener Sandstrand mit Palmen auf Sentosa

Süden

Sentosa und die Südinseln

Sentosa ist die Freizeitinsel mit Universal Studios, Stränden und Seilbahn, und sie ist genau so, wie das klingt. Interessanter sind die Southern Islands: St John's und Lazarus sind mit der öffentlichen Fähre erreichbar und an Werktagen fast leer, mit dem ruhigsten Strand der Stadt.

Für: Strand, Familien, ein halber Tag auf dem Wasser

Grüner Tunnel aus Bäumen über einem Weg

Nordosten

Pulau Ubin und der grüne Norden

Pulau Ubin ist das Singapur von vor fünfzig Jahren: eine Insel ohne Autos, mit Holzhäusern, Fahrrädern, Wildschweinen und einem Mangrovensteg. Dazu kommen der Bukit-Timah-Regenwald mitten im Stadtgebiet und das Sungei-Buloh-Feuchtgebiet mit Warnhinweisen wegen Krokodilen.

Für: Radfahren, Natur, der Kontrast, der die Stadt erklärt

Timing

Wann du fliegst

Singapur liegt eineinhalb Grad vom Äquator entfernt. Es gibt keine Jahreszeiten, nur Nuancen, und deshalb auch keine falsche Reisezeit.

ZeitraumWetterBesucherPreiseWas das heißt
Feb bis Apram trockenstenmoderatnormalDie angenehmste Zeit, soweit man bei dreißig Grad und hoher Luftfeuchtigkeit davon sprechen kann. Die wenigsten Regentage, gute Sicht auf die Skyline
Mai bis Julheiß und schwülhochhochDie heißeste Zeit des Jahres, dazu europäische und asiatische Ferien. Im September kann Rauch von Bränden auf Sumatra die Luft trüben, das beginnt manchmal schon im Juli
Aug bis OktSchauerhoch im Sephoch im SepKurze, kräftige Nachmittagsschauer, dazwischen Sonne. Im September findet das Formel-1-Rennen statt, dann sind Hotels in der Innenstadt für eine Woche doppelt so teuer
Nov bis Jannasssehr hochsehr hochNordostmonsun mit den meisten Regentagen, meist als heftiger Guss von ein bis zwei Stunden. Weihnachten und das chinesische Neujahr sind die teuersten Wochen des Jahres, dafür ist die Stadt dann geschmückt

Praxis

Einreise, Anreise und unterwegs

Singapur ist das am einfachsten zu bereisende Land Asiens. Es gibt genau eine Pflicht vor der Ankunft, und die ist kostenlos.

Einreise und Dokumente

Kein Visum, dafür eine digitale Anmeldung mit kurzem Zeitfenster. Und die Kontrolle am Flughafen ist gründlicher, als man es aus Europa kennt.

Kein Visum nötig
Österreich, Deutschland und die Schweiz stehen nicht auf der Liste der visumpflichtigen Staaten. Üblicherweise werden bei der Einreise bis zu 90 Tage gewährt, die genaue Dauer legt der Beamte fest.
SG Arrival Card
Pflicht für alle Reisenden und kostenlos. Einzureichen innerhalb von drei Tagen vor der Ankunft, wobei der Ankunftstag mitzählt. Wer sie nicht eingereicht hat, dem kann die Einreise verweigert werden. Ausgenommen sind nur reine Transitreisende, die gar nicht einreisen.
Nur über den offiziellen Dienst
Die Karte läuft über den SGAC-Dienst der Einwanderungsbehörde oder die MyICA-App und kostet nichts. Seiten, die Geld dafür verlangen, sind Agenturen. Wir verlinken die richtige Adresse unten.
Reisepass
Mindestens sechs Monate gültig, für alle Reisenden unabhängig vom Alter. Sammelreisedokumente werden nicht akzeptiert, jede Person braucht ein eigenes.
Biometrische Erfassung
Bei der Einreisekontrolle werden Fingerabdrücke sowie Gesichts- und Irisbild erfasst. Das ist verpflichtend, wer sich weigert, dem kann die Einreise verweigert werden. Dafür geht die automatisierte Abfertigung danach sehr schnell.
Weiterreise und Geldmittel
Die Behörde erwartet von Kurzzeitreisenden ausreichend Bargeld und einen Nachweis der Weiterreise, also Ticket und gegebenenfalls das Visum für das nächste Land. Halt beides auf dem Telefon bereit.
Transit unter 96 Stunden
Wer ein Visum bräuchte, kann unter bestimmten Voraussetzungen die visumfreie Transitregelung für weniger als 96 Stunden nutzen. Für Österreich, Deutschland und die Schweiz spielt das keine Rolle, weil ohnehin kein Visum nötig ist.

Der häufigste FehlerDie SG Arrival Card zu früh einreichen oder dafür zahlen. Das Fenster sind die drei Tage vor der Ankunft, den Ankunftstag mitgezählt, und die Karte ist kostenlos. Setz dir eine Erinnerung auf den Tag vor dem Abflug. Und lass die Finger von Seiten, die für dieselbe Leistung dreißig Euro verlangen, das sind Agenturen, keine Behörden.

Offizielle QuellenSG Arrival Card, offizieller Dienst der BehördeICA, Einreise nach SingapurAußenministerium Österreich, Reiseinformation

Wie du hinkommst

Changi ist eines der großen Drehkreuze Asiens und wird regelmäßig zum besten Flughafen der Welt gewählt. Ab Wien, München oder Zürich geht es mit einem Umstieg oder direkt, rechne mit zwölf bis fünfzehn Stunden.

SIN

Singapore Changi

20 km östlich der Stadt

Vier Terminals plus das Jewel mit dem vierzig Meter hohen Wasserfall unter Glas. Der Flughafen ist ein eigenes Ziel, mit Gärten, Kino, Pool und einem Schmetterlingsgehege. Wer umsteigt, sollte dafür Zeit einplanen.

Weiter von hierDie MRT fährt vom Terminal in rund vierzig Minuten in die Innenstadt, mit einem Umstieg in Tanah Merah. Taxi und Grab brauchen zwanzig bis dreißig Minuten und kosten ein Vielfaches.

Bahn

Aus Malaysia mit dem Zug

über Johor Bahru

Von Kuala Lumpur mit dem ETS nach JB Sentral, dann mit dem Shuttle über die Causeway nach Woodlands. Eine schöne und sehr günstige Art anzureisen.

Weiter von hierIn Woodlands steigst du in die MRT und bist in vierzig Minuten in der Innenstadt. Die Grenzkontrolle am Wochenende kann dauern, fahr werktags.

Bus

Aus Malaysia mit dem Bus

über beide Dämme

Fernbusse aus Kuala Lumpur, Melaka und Penang fahren direkt bis in die Innenstadt. Günstig, bequem und mit fester Platzreservierung.

Weiter von hierAn der Grenze steigst du zweimal aus, einmal für die Ausreise aus Malaysia und einmal für die Einreise. Der Bus wartet, aber nur auf die eigenen Fahrgäste, also zügig bleiben.

Fähre

Aus Indonesien

von Batam und Bintan

Die indonesischen Inseln Batam und Bintan liegen eine knappe Stunde entfernt, mit regelmäßigen Fähren nach Harbourfront und Tanah Merah.

Weiter von hierFür die Rückreise nach Indonesien gelten die indonesischen Einreiseregeln, inklusive Arrival Card. Plan das ein, wenn du beide Länder verbindest.

Wie du vor Ort weiterkommst

Singapur hat eines der besten Nahverkehrsnetze der Welt, und du brauchst dafür keine eigene Karte mehr zu kaufen.

MRT und Bus

0,80 bis 2,00 Euro pro Fahrt

Sechs Linien, klimatisiert, pünktlich und sehr sauber. Fast alles, was du sehen willst, liegt an einer Station. Busse ergänzen das Netz dort, wo keine Bahn fährt.

Unser TippHalt einfach deine kontaktlose Kreditkarte oder dein Handy an den Leser, beim Einsteigen und beim Aussteigen. Eine eigene Verkehrskarte brauchst du nicht mehr. Im Bus unbedingt auch beim Aussteigen auschecken, sonst wird der volle Streckenpreis abgebucht.

Grab und Taxi

5 bis 20 Euro

Grab funktioniert zuverlässig und zeigt den Preis vorab. Taxis haben Taxameter und sind ehrlich, aber mit Zuschlägen zu bestimmten Zeiten.

Unser TippNur sinnvoll bei Regen, spät nachts oder mit Gepäck. Sonst ist die MRT schneller und ein Zehntel so teuer.

Zu Fuß

nichts

Die Innenstadt ist kompakt, und ein großer Teil der Wege liegt überdacht oder klimatisiert, teils durch Einkaufszentren hindurch.

Unser TippPlan trotzdem nicht zu viel zu Fuß am Nachmittag. Bei dreißig Grad und achtzig Prozent Luftfeuchtigkeit ist ein Kilometer länger, als er aussieht.

Fahrrad

2 bis 5 Euro pro Stunde

Auf Pulau Ubin unverzichtbar, auf der Hauptinsel gibt es Leihräder und ein gut ausgebautes Netz von Park Connectors entlang der Kanäle.

Unser TippFahr morgens. Und auf Pulau Ubin mietest du direkt am Anleger, dort ist es am günstigsten.

Bumboat nach Pulau Ubin

rund 3 Euro pro Strecke

Vom Changi Point Ferry Terminal, zehn Minuten Fahrt. Die Boote fahren nicht nach Fahrplan, sondern wenn zwölf Personen zusammengekommen sind.

Unser TippFrüh hinfahren, dann füllt sich das Boot schnell. Für die Rückfahrt am späten Nachmittag dasselbe, nach Einbruch der Dunkelheit fährt nichts mehr.

Öffentliche Fähre zu den Südinseln

rund 12 Euro hin und zurück

Ab Marina South Pier nach St John's und Kusu Island, mit festem Fahrplan und wenigen Abfahrten am Tag.

Unser TippPrüf den Fahrplan vorher und nimm Proviant mit, auf den Inseln gibt es nichts zu kaufen. Verpass die letzte Fähre nicht, es gibt keine Unterkunft.

Internet, SIM und die Apps, die helfen

Singapur hat eines der schnellsten Netze der Welt, und kostenloses WLAN ist überall verfügbar.

SIM oder eSIM
Singtel, StarHub und M1 verkaufen Touristen-SIMs mit großem Datenvolumen für wenige Euro, direkt am Flughafen. Für zwei, drei Tage reicht aber oft auch das kostenlose WLAN, das in der ganzen Stadt verfügbar ist.
Bezahlen
Karten und Handyzahlung funktionieren überall, sogar an vielen Essensständen. Trotzdem: In den älteren Hawker Centres gibt es Stände, die nur Bargeld nehmen. Hab immer zwanzig oder dreißig Dollar in kleinen Scheinen dabei.
Leitungswasser
Trinkbar und von hoher Qualität. Nimm eine Flasche mit und fülle sie auf, das spart Geld und Plastik. Singapur ist eines der wenigen Länder Asiens, wo das uneingeschränkt gilt.
Nützliche Apps
Grab für Fahrten und Essenslieferung, die offizielle MyICA-App für die Arrival Card, und für den Nahverkehr reicht Google Maps, das die MRT zuverlässig abbildet.

Schritt zwei

Fertige Routen

Zwei fertige Abläufe. Der erste für den klassischen Zwischenstopp, der zweite für alle, die die Stadt wirklich sehen wollen.

Der gute Zwischenstopp

3 Nächte

Wenn Singapur Teil einer größeren Reise ist. Alles Wichtige, ohne zu hetzen, und mit mindestens einem Abend, der nicht aus der Broschüre kommt.

  • 1 NMarina Bay und Downtown

    Ankommen, abends um die Bucht laufen, die Lichtshow in den Gardens by the Bay um halb acht oder neun, danach essen im Lau Pa Sat.

  • 1 NChinatown und Kampong Glam

    Vormittags der Buddha-Zahn-Tempel und der Maxwell Food Centre, nachmittags die Sultan-Moschee und die Haji Lane, abends ein Dachgarten.

  • 1 NLittle India und Tiong Bahru

    Morgens der Tekka Centre und der Sri Veeramakaliamman Tempel, nachmittags Tiong Bahru mit Bäckerei und Buchladen. Das ist der Tag, den die meisten auslassen.

Die ganze Stadt

5 Nächte

Wenn Singapur das Ziel ist und nicht die Zwischenstation. Mit der grünen Seite und den Inseln.

  • 1 NMarina Bay

    Der erste Abend gehört der Bucht, den Gardens by the Bay und dem Blick über das Wasser.

  • 1 NDie drei Viertel

    Chinatown, Little India und Kampong Glam an einem Tag, zu Fuß und mit der MRT. Iss dreimal, in jedem Viertel einmal.

  • 1 NPulau Ubin

    Mit dem Bumboat von Changi Point auf die Insel ohne Autos. Fahrrad mieten, zum Chek-Jawa-Feuchtgebiet und zurück. Ein halber Tag, und er bleibt im Kopf.

  • 1 NSouthern Ridges und Tiong Bahru

    Zehn Kilometer über Brücken durch den Wald, danach Kaffee und Buchladen. Am frühen Morgen laufen, danach ist es zu heiß.

  • 1 NSt John's und Lazarus Island

    Mit der öffentlichen Fähre ab Marina South Pier. Werktags ist der Strand fast leer. Proviant mitnehmen, es gibt nichts zu kaufen.

Der rot-goldene Buddha Tooth Relic Temple in Chinatown
Bunte Ladenhäuser mit Fensterläden in einer Gasse in Singapur
Die Bucht von Singapur in der Dämmerung

Städte

Jedes Viertel einzeln

Zehn Viertel, jedes mit dem, was du gesehen haben solltest, mit dem, was in keinem Reiseführer steht, und mit dem, wo man isst. Aufklappen, was dich interessiert.

Marina Bay Süden · der erste Abend Die Postkartenseite der Stadt, und abends tatsächlich so gut wie auf den Fotos. Fast alles davon kostet nichts.

Das solltest du sehen

  1. Die Supertrees in den Gardens by the Bay. Bis zu fünfzig Meter hohe begrünte Stahlgerüste. Zweimal am Abend läuft eine Licht- und Musikshow, meist um 19:45 und 20:45, und sie ist kostenlos. Leg dich unter die Bäume auf den Boden, das ist der beste Platz.
  2. Cloud Forest und Flower Dome. Zwei Gewächshäuser mit Eintritt. Im Cloud Forest fällt ein dreißig Meter hoher Wasserfall in eine künstliche Nebelwaldwelt. Wenn du nur eines nimmst, nimm dieses.
  3. Der Rundweg um die Bucht. Rund drei Kilometer vom Merlion über die Helix Bridge zum Hotel und zurück. Der beste Blick auf die Skyline kostet keinen Eintritt und ist besser als jede Aussichtsplattform.
  4. Das ArtScience Museum. Das Gebäude in Lotusform am Wasser, innen wechselnde Ausstellungen zwischen Kunst und Technik, oft mit begehbaren Lichtinstallationen.

Geheimtipps

  • Die Aussicht kostenlos bekommen. Statt eine Aussichtsplattform zu bezahlen, geh in eine Dachbar in einem der Bürotürme. Der Mindestverzehr für einen Drink ist oft günstiger als das Ticket und du sitzt dabei.
  • Das Lau Pa Sat am Abend. Eine gusseiserne Markthalle aus dem neunzehnten Jahrhundert mitten im Finanzviertel. Abends wird die Straße daneben gesperrt und zur Satay-Gasse mit Holzkohlegrills.
  • Die Lichtshow von der anderen Seite. Statt im Gedränge unter den Supertrees zu stehen, geh auf die Brücke zum Marina Barrage. Von dort siehst du die Show mit der ganzen Skyline dahinter.
  • Marina Barrage am späten Nachmittag. Eine Dachwiese über dem Staudamm, auf der Singapurer Drachen steigen lassen. Kostenlos, mit Blick über Wasser und Stadt, und kaum Besucher.

Wo du isst

  • Satay am Lau Pa Sat. Spieße vom Holzkohlegrill mit Erdnusssauce, ab etwa sieben Uhr abends auf der gesperrten Straße.
  • Hawker im Keller der Bürotürme. Unter den Hochhäusern liegen Essenshallen für die Angestellten, mittags voll und sehr gut.
Chinatown Mitte · ein Vormittag Tempel dreier Religionen auf wenigen hundert Metern, dazu zwei der besten Essenshallen der Stadt.

Das solltest du sehen

  1. Buddha Tooth Relic Temple. Ein fünfstöckiger Tempel im Tang-Stil, innen vergoldet, mit einem Reliquienraum im obersten Stock. Auf dem Dach ein ruhiger Garten mit einer großen Gebetsmühle.
  2. Sri Mariamman Temple. Der älteste Hindutempel Singapurs, von 1827, mit einem Gopuram voller bunter Figuren. Dass er mitten in Chinatown steht, erzählt die halbe Stadtgeschichte.
  3. Thian Hock Keng Temple. Der älteste chinesische Tempel der Stadt, gebaut ohne einen einzigen Nagel. Früher stand er direkt am Wasser, und ankommende Einwanderer dankten hier für die Überfahrt.
  4. Das Chinatown Heritage Centre. Drei original rekonstruierte Shophouse-Wohnungen, in denen man sieht, wie eng Familien hier bis in die Sechzigerjahre lebten. Ernüchternd und sehr gut gemacht.

Geheimtipps

  • Maxwell Food Centre statt Straßenmarkt. Der Markt in der Pagoda Street verkauft Souvenirs. Das Essen findest du im Maxwell Food Centre und im Chinatown Complex, und zwar auf einem Niveau, das die Souvenirgasse nicht ahnen lässt.
  • Der Chinatown Complex hat über zweihundert Stände. Die größte Essenshalle der Stadt, im Obergeschoss. Hier steht auch einer der Stände, die einen Michelin-Stern haben, und der Teller kostet unter fünf Euro.
  • Ann Siang Hill und die Club Street. Zwei Straßen bergauf, mit restaurierten Shophouses, kleinen Bars und abends gesperrter Fahrbahn. Deutlich ruhiger als unten.
  • Früh hingehen. Die Tempel öffnen um sieben, und bis neun hat man sie fast für sich. Danach kommen die Gruppen.

Wo du isst

  • Hainanese Chicken Rice. Pochiertes Huhn auf Reis, der in Hühnerbrühe gegart wurde, mit Ingwer- und Chilisauce. Das Nationalgericht.
  • Char Kway Teow. Breite Reisnudeln mit Blutmuscheln und Ei über sehr starkem Feuer gebraten.
  • Bak Kut Teh. Schweinerippchen in einer Brühe aus Pfeffer und Knoblauch, traditionell zum Frühstück.
  • Kaya Toast. Geröstetes Brot mit Kokos-Ei-Aufstrich, zwei weich gekochte Eier und Kaffee. Das Frühstück der Stadt für knapp drei Euro.
Little India Mitte · ein halber Tag Das lauteste, bunteste und am wenigsten geglättete Viertel der Stadt. Riecht nach Jasmin, Kardamom und Räucherstäbchen.

Das solltest du sehen

  1. Sri Veeramakaliamman Temple. Der Kali geweiht, mit einem dicht bevölkerten Gopuram und einem sehr lebendigen Innenraum. Zur Abendpuja ist Trommelmusik zu hören.
  2. Tekka Centre. Der beste Markt der Stadt. Unten Fleisch, Fisch und Gemüse, oben Textilien, dazwischen eine Essenshalle mit südindischer Küche.
  3. Das Haus in der Kerbau Road. Die bunteste Fassade Singapurs, ein restauriertes Shophouse mit Malereien in acht Farben. Steht in jedem Reisefoto und ist trotzdem schön.
  4. Mustafa Centre. Ein Kaufhaus auf mehreren Etagen, das rund um die Uhr geöffnet hat und in dem es buchstäblich alles gibt. Um drei Uhr nachts ist es voll.

Geheimtipps

  • Sonntagabend ist der echte Tag. Dann treffen sich die Arbeiter aus Südasien, und das Viertel ist so lebendig wie nirgends sonst in Singapur. Ungewohnt voll, und sehr sehenswert.
  • Mit der Hand essen lernen. In den südindischen Lokalen bekommst du ein Bananenblatt und keine Gabel. Die rechte Hand, nur die Fingerspitzen. Fragen ist völlig in Ordnung, man zeigt es dir gern.
  • Blumengirlanden ansehen. An der Buffalo Road binden mehrere Läden Girlanden aus Jasmin und Ringelblumen für die Tempel. Zwanzig Minuten zuschauen lohnen sich.
  • Teh Tarik trinken. Gezogener Milchtee, bei dem der Kellner die Flüssigkeit in hohem Bogen zwischen zwei Bechern hin und her gießt. Ein Euro, und eine kleine Show.

Wo du isst

  • Fish Head Curry. Ein ganzer Fischkopf in scharfem Curry mit Okra und Aubergine. Klingt abschreckend, ist die beste Entdeckung des Viertels.
  • Thosai und Idli. Dünner Reispfannkuchen und gedämpfte Reisküchlein zum Frühstück, mit Sambar und Kokoschutney.
  • Biryani. Reis mit Hühnchen oder Lamm, geschichtet gegart. In mehreren Lokalen seit Jahrzehnten dasselbe Rezept.
Kampong Glam Mitte · ein halber Tag Das malaiisch-arabische Viertel rund um die goldene Sultan-Moschee, heute mit den besten unabhängigen Läden der Stadt.

Das solltest du sehen

  1. Sultan Mosque. Die größte Moschee Singapurs, mit goldener Kuppel und einem Sockel aus Glasflaschen, die arme Gemeindemitglieder beim Bau spendeten. Besucher sind außerhalb der Gebetszeiten willkommen, Umhänge gibt es am Eingang.
  2. Haji Lane. Eine sehr schmale Gasse mit Wandbildern, unabhängigen Läden und kleinen Bars. Abends die lebendigste Gasse der Stadt.
  3. Arab Street. Textilhändler, Teppiche und Parfümeure, viele seit Generationen. Hier kauft man noch Stoff vom Ballen.
  4. Malay Heritage Centre. Im ehemaligen Sultanspalast, mit der Geschichte der malaiischen Gemeinschaft, die in der Darstellung der Stadt oft zu kurz kommt.

Geheimtipps

  • Kaffee statt Cocktail. Kampong Glam hat die dichteste Konzentration guter Röstereien in Singapur. Vormittags ist das Viertel fast leer und sehr angenehm.
  • Die Gasse hinter der Moschee. Die Bussorah Street führt mit Palmen gerade auf die Kuppel zu. Das ist der beste Blick und steht auf keinem Schild.
  • Abends im Ramadan. Der Basar in Geylang Serai und die Stände rund um die Moschee laufen dann bis tief in die Nacht. Kulinarisch die beste Zeit des Jahres.

Wo du isst

  • Nasi Padang. Ein Teller Reis, dazu zeigt man auf das, was man will, aus zwanzig Schalen. Indonesisch beeinflusst und sehr gut.
  • Murtabak. Gefülltes Fladenbrot mit Hackfleisch und Zwiebeln, gebacken auf der großen Platte. Eine Portion reicht für zwei.
  • Mee Rebus. Nudeln in einer dicken, süßlichen Sauce aus Süßkartoffel, mit Ei und Limette.
Tiong Bahru Westen · ein Vormittag Eine Wohnsiedlung aus den Dreißigerjahren im Stil des Bauhaus, heute das Viertel mit den besten Bäckereien und Buchläden der Stadt.

Das solltest du sehen

  1. Die Siedlung selbst. Die ältesten Sozialwohnungen Singapurs, geschwungene weiße Blöcke mit runden Ecken und Treppenhäusern wie Schiffsaufbauten. Denkmalgeschützt und bewohnt.
  2. Tiong Bahru Market. Unten Markt, oben Essenshalle. Eine der besten der Stadt, und am Morgen ausschließlich von Anwohnern besucht.
  3. Die Wandbilder. Mehrere großformatige Bilder erzählen vom Alltag des Viertels in den Fünfzigerjahren. Sie liegen verteilt, such sie beim Spazieren.
  4. Der Luftschutzbunker. Unter einem der Blöcke liegt ein Bunker aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, der gelegentlich für Führungen geöffnet wird.

Geheimtipps

  • Vor neun Uhr kommen. Dann gehört der Markt den Bewohnern, und du bekommst das beste Frühstück der Stadt ohne Schlange.
  • Der Buchladen an der Yong Siak Street. Ein unabhängiger Laden mit guter Auswahl zu Südostasien, daneben eine Bäckerei und ein Plattenladen. Der ruhigste Vormittag, den Singapur zu bieten hat.
  • Chwee Kueh zum Frühstück. Gedämpfte Reiskuchen mit eingelegtem Rettich obendrauf. Klingt unspektakulär, ist die lokale Spezialität und kostet zwei Euro.

Wo du isst

  • Chwee Kueh. Die Spezialität des Marktes, am besten vom ältesten Stand.
  • Lor Mee. Dicke Nudeln in einer dunklen, sämigen Brühe mit Fisch und Ei.
  • Bäckereien. Mehrere Häuser backen hier auf europäischem Niveau, was in Südostasien selten ist.
Sentosa Süden · ein Tag mit Kindern Die Freizeitinsel vor der Südküste, mit Themenpark, Stränden und Seilbahn. Genau so, wie das klingt, und für Familien ein guter Tag.

Das solltest du sehen

  1. Universal Studios Singapore. Kompakter Themenpark mit sieben Zonen, in einem Tag gut zu schaffen. Für Kinder und Jugendliche der Hauptgrund, auf die Insel zu fahren.
  2. S.E.A. Aquarium. Eines der größten Aquarien der Welt, mit einer Panoramascheibe, vor der man lange sitzen bleibt.
  3. Die Strände. Siloso, Palawan und Tanjong, alle künstlich angelegt und alle gepflegt. Palawan hat eine Hängebrücke zu einem Felsen, der als südlichster Punkt des kontinentalen Asiens gilt.
  4. Die Seilbahn vom Mount Faber. Der schönste Weg auf die Insel, über den Hafen hinweg, mit Blick auf die Containerterminals und die Stadt.

Geheimtipps

  • Zu Fuß über den Boardwalk. Vom Vivocity-Einkaufszentrum führt ein überdachter Steg in fünfzehn Minuten auf die Insel, und der ist kostenlos. Die Einschienenbahn kostet extra und ist nicht schneller.
  • Unter der Woche kommen. Am Wochenende gehört Sentosa den Singapurern, und es wird eng. Dienstag bis Donnerstag ist es angenehm.
  • Ohne Kinder lohnt es sich kaum. Wer keine Familie dabei hat, bekommt die bessere Insel auf Pulau Ubin oder den Südinseln, und zwar umsonst.

Wo du isst

  • Teuer und mittelmäßig. Auf der Insel zahlt man Touristenpreise für normale Qualität. Iss vorher auf der Hauptinsel oder nimm etwas mit.
Pulau Ubin Nordosten · ein halber Tag Eine Insel ohne Autos, mit Holzhäusern, Wildschweinen und Mangroven. Das Singapur, das es sonst nicht mehr gibt.

Das solltest du sehen

  1. Chek Jawa Wetlands. Ein Küstenabschnitt, an dem sechs Lebensräume aufeinandertreffen. Ein Mangrovensteg und ein Aussichtsturm, und bei Ebbe liegt das ganze Watt frei.
  2. Die Dorfstraße am Anleger. Ein paar Häuser, Fahrradverleiher und zwei Lokale. Mehr Ort gibt es nicht, und das ist der Reiz.
  3. Der Puaka Hill. Fünfzehn Minuten Aufstieg zu einem alten Granitsteinbruch, der heute voll Wasser steht und türkis leuchtet.
  4. Die Wildschweine. Leben frei auf der Insel und kreuzen regelmäßig den Weg. Abstand halten, nicht füttern, dann passiert nichts.

Geheimtipps

  • Das Boot fährt nicht nach Fahrplan. Die Bumboats legen ab, wenn zwölf Personen zusammengekommen sind. Morgens geht das schnell, am späten Nachmittag kann es dauern. Letzte Rückfahrt vor Einbruch der Dunkelheit.
  • Fahrrad am Anleger mieten. Direkt gegenüber der Anlegestelle, für wenige Euro am Tag. Prüf die Bremsen, die Räder sind einfach.
  • Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. Es gibt zwei Lokale am Anleger und sonst nichts. Auf den Wegen kaum Schatten.
  • Chek Jawa braucht eine Anmeldung für den Steg. Der Mangrovensteg ist frei zugänglich, für geführte Wattbegehungen bei Ebbe muss man sich vorher anmelden. Prüf die Gezeiten, bei Flut sieht man deutlich weniger.

Wo du isst

  • Die zwei Lokale am Anleger. Einfache Nudelgerichte und kaltes Getränk nach der Radtour. Mehr gibt es nicht, und es reicht.
Orchard Road und Dempsey Mitte · ein Nachmittag Die Einkaufsstraße, für die Singapur berühmt ist, und gleich dahinter eine ehemalige Kaserne im Wald, die heute das angenehmste Essviertel der Stadt ist.

Das solltest du sehen

  1. Die Orchard Road. Zweieinhalb Kilometer Einkaufszentren hintereinander. Interessant vor allem zur Weihnachtszeit, wenn die ganze Straße geschmückt ist.
  2. Dempsey Hill. Eine britische Kaserne von 1860, heute unter alten Bäumen voller Restaurants, Galerien und einem Gartencenter. Grün, ruhig und ohne Hochhäuser.
  3. Botanic Gardens. Weltkulturerbe und über hundertsechzig Jahre alt. Der Eintritt ist frei, nur der National Orchid Garden kostet etwas, und der lohnt sich.
  4. Das Nationalmuseum. Die Geschichte Singapurs von den Handelsanfängen über die japanische Besatzung bis zur Unabhängigkeit, modern und gut erzählt.

Geheimtipps

  • Die Botanic Gardens am frühen Morgen. Ab fünf Uhr geöffnet. Vor acht sind nur Jogger und Vogelbeobachter da, und es ist angenehm kühl.
  • Dempsey am Sonntagvormittag. Dann ist es fast leer, und der Brunch unter den Bäumen ist einer der schönsten Plätze der Stadt.
  • Orchard Road hat gute Essenshallen im Untergeschoss. In fast jedem Einkaufszentrum liegt im Keller ein Food Court mit denselben Gerichten wie im Hawker Centre, klimatisiert und nur wenig teurer.

Wo du isst

  • Im Keller der Zentren. Food Courts mit allem von Laksa bis Sushi, zu moderaten Preisen.
  • Dempsey am Abend. Hier isst man gehoben, mit Terrasse unter alten Bäumen. Nicht günstig, aber die Atmosphäre gibt es sonst nirgends.
Katong und Joo Chiat Osten · ein halber Tag Das Peranakan-Viertel mit den buntesten Häuserzeilen der Stadt und der besten Laksa. Kaum Besucher, viel Alltag.

Das solltest du sehen

  1. Die Shophouses der Koon Seng Road. Die farbenprächtigste Häuserzeile Singapurs, in Pastelltönen mit floralen Fliesen und Fensterläden. Fünf Minuten, und das Foto ist gemacht.
  2. Der Katong Antique House. Ein privat geführtes Peranakan-Museum in einem Wohnhaus, mit Führung durch den Besitzer. Sehr persönlich und ganz anders als ein Museum.
  3. Joo Chiat Road. Eine lange Straße mit Läden, Lokalen und Bäckereien, in der sich die Stadt kaum verändert hat.
  4. East Coast Park. Fünfzehn Kilometer Küstenpark mit Radweg, Grillplätzen und Blick auf die Reede, auf der hunderte Frachter liegen.

Geheimtipps

  • Katong Laksa. Die lokale Version wird mit kurzen Nudeln serviert, die man nur mit dem Löffel isst. Mehrere Lokale streiten sich um den Titel des Originals, probier zwei.
  • Mit dem Rad durch den East Coast Park. Räder gibt es im Park zu mieten. Am späten Nachmittag mit dem Wind vom Meer der angenehmste Weg, die Ostküste zu sehen.
  • Kueh kaufen. Bunte Reismehlküchlein mit Kokos und Pandan, eine Peranakan-Spezialität. Mehrere Läden an der Joo Chiat Road machen sie noch selbst.

Wo du isst

  • Katong Laksa. Reisnudeln in Kokos-Garnelen-Brühe, kurz geschnitten, nur mit dem Löffel.
  • Peranakan-Küche. Ayam Buah Keluak, Babi Pongteh und Kueh Pie Tee. Gerichte, die es nur hier und in Melaka gibt.
  • Chin Mee Chin. Ein Kaffeehaus von 1925 mit Kaya-Toast und Marmorplatten auf den Tischen.
Changi und der Osten Osten · letzter Tag Der Flughafen als eigenes Ziel, dazu ein Küstenstreifen, auf dem Singapur überraschend dörflich wird.

Das solltest du sehen

  1. Jewel Changi. Ein Glaskuppelbau zwischen den Terminals, in dessen Mitte ein vierzig Meter hoher Wasserfall in einen Innenwald stürzt. Abends mit Licht- und Musikshow, und der Zugang ist frei, auch ohne Flugticket.
  2. Changi Village. Ein Ort mit Wochenmarktcharakter am nordöstlichen Zipfel, mit einer der besten Essenshallen der Stadt und dem Anleger für die Boote nach Pulau Ubin.
  3. Changi Beach Park. Ein schmaler Streifen Sand mit Blick auf die Startbahn und auf Malaysia. Hier sitzen abends Familien und schauen den Flugzeugen zu.
  4. Die Changi Chapel. Ein Museum zur japanischen Besatzung und zum Kriegsgefangenenlager Changi. Ernüchternd und wichtig, wenn man die Stadtgeschichte verstehen will.

Geheimtipps

  • Zwei Stunden früher zum Flughafen. Jewel hat Gärten, ein Kino, einen Netzpfad zum Laufen und einen Schmetterlingsgarten in Terminal 3. Der einzige Flughafen, für den sich das lohnt.
  • Nasi Lemak in Changi Village. Die Essenshalle dort ist bekannt für ihr Nasi Lemak, und die Schlange am Abend beweist es.
  • Von hier nach Pulau Ubin. Der Anleger für die Bumboats liegt direkt neben der Essenshalle. Ideal zu verbinden: morgens auf die Insel, mittags zurück und essen.

Wo du isst

  • Changi Village Hawker Centre. Eine der besten der Stadt, mit Nasi Lemak als Spezialität.
  • Im Jewel. Food Courts auf zwei Ebenen, deutlich besser als übliches Flughafenessen und zu normalen Stadtpreisen.

Abgelegen

Die Inseln und die grünen Ecken

Singapur ist zu knapp der Hälfte grün, und das überrascht die meisten. Dazu kommen über sechzig vorgelagerte Inseln, von denen einige mit der öffentlichen Fähre erreichbar sind. Zwölf Orte für die andere Seite der Stadt.

Pulau Ubin

Nordosten, vor Changi

Die Insel ohne Autos. Holzhäuser, Wildschweine, Mangroven und ein Steinbruch, der heute türkis leuchtet. Das Singapur von vor fünfzig Jahren.

Anfahrt
Bumboat ab Changi Point, 10 Min., fährt bei 12 Personen
Beste Zeit
ganzjährig, morgens am besten
Betten
Keine, Tagesausflug
Für wen
Radfahren, Natur, der beste halbe Tag der Stadt

St John's Island

Süden, vor Marina

Eine ruhige Insel mit Lagunen und Rasenflächen, früher Quarantänestation. Werktags ist fast niemand da.

Anfahrt
Öffentliche Fähre ab Marina South Pier, ca. 30 Min.
Beste Zeit
ganzjährig, werktags
Betten
Keine regulären, Tagesausflug
Für wen
Picknick, Schwimmen, Ruhe

Lazarus Island

Süden, neben St John's

Über einen Damm von St John's zu Fuß erreichbar, mit dem wahrscheinlich schönsten und leersten Strand Singapurs. Keine Infrastruktur.

Anfahrt
Fähre nach St John's, dann 15 Min. zu Fuß
Beste Zeit
ganzjährig, werktags
Betten
Keine
Für wen
Der ruhigste Strand der Stadt, Proviant mitnehmen

Kusu Island

Süden

Eine kleine Pilgerinsel mit einem chinesischen Tempel und drei malaiischen Schreinen auf einem Hügel. Im neunten Mondmonat kommen Zehntausende Pilger.

Anfahrt
Öffentliche Fähre ab Marina South Pier
Beste Zeit
ganzjährig, im Oktober sehr voll
Betten
Keine
Für wen
Tempel, Schildkrötenteich, eine Stunde Stille

Sisters' Islands Marine Park

Süden

Der einzige Meerespark Singapurs, mit einem Lehrpfad und Riffen, die man bei Ebbe vom Ufer aus sieht. Zugang nur mit eigenem Boot oder bei Führungen.

Anfahrt
Nur mit gechartertem Boot oder bei organisierten Touren
Beste Zeit
ganzjährig, bei Niedrigwasser
Betten
Keine
Für wen
Meeresbiologie, Schnorcheln, Besonderes

Coney Island

Nordosten, bei Punggol

Ein bewaldeter Streifen, über zwei Dämme vom Festland aus begehbar, mit einem Radweg durch Kasuarinenwald und einer kleinen Herde verwilderter Rinder.

Anfahrt
Zu Fuß oder mit dem Rad ab Punggol Point
Beste Zeit
ganzjährig, früh morgens
Betten
Keine
Für wen
Radfahren, Vögel, kostenlos

Sentosa

Süden, vor dem Hafen

Die Freizeitinsel mit Themenpark, Aquarium, Stränden und Seilbahn. Gepflegt, teuer und mit Kindern ein guter Tag.

Anfahrt
Boardwalk zu Fuß ab Vivocity, 15 Min., oder Seilbahn
Beste Zeit
ganzjährig, werktags
Betten
Mehrere Resorts
Für wen
Familien, Themenparks, ein Strandtag mit Komfort

Bukit Timah Nature Reserve

Mitte

Primärregenwald mitten im Stadtgebiet, mit dem höchsten Punkt des Landes auf einhundertdreiundsechzig Metern. Makaken am Weg.

Anfahrt
MRT Beauty World, dann 15 Min. zu Fuß
Beste Zeit
ganzjährig, vor neun Uhr
Betten
Keine
Für wen
Regenwald ohne Anreise, kurze Wanderung

Sungei Buloh Wetland Reserve

Nordwesten

Mangroven und Schlickflächen an der Straße von Johor, mit Zugvögeln von September bis März und echten Warnschildern wegen Krokodilen.

Anfahrt
Bus ab Kranji MRT, rund 20 Min.
Beste Zeit
September bis März für Vögel
Betten
Keine
Für wen
Vogelbeobachtung, Mangroven, Stille

MacRitchie und der TreeTop Walk

Mitte

Ein Stausee mitten im Wald, mit einem elf Kilometer langen Rundweg und einer fünfundzwanzig Meter hohen Hängebrücke über dem Kronendach.

Anfahrt
Bus ab Marymount oder Caldecott MRT
Beste Zeit
ganzjährig, früh morgens
Betten
Keine
Für wen
Wandern, Affen, Kajak auf dem Stausee

Southern Ridges

Süden

Zehn Kilometer verbundener Grünzug vom Mount Faber zum Kent Ridge Park, großteils auf Stegen im Kronenbereich, mit der Henderson-Waves-Brücke.

Anfahrt
MRT HarbourFront, dann zu Fuß oder mit dem Bus
Beste Zeit
ganzjährig, vor neun Uhr
Betten
Keine
Für wen
Der schönste Spaziergang der Stadt, kostenlos

Pulau Hantu

Süden, bei den Industrieinseln

Eine winzige Insel mit überraschend intakten Korallenriffen, bei Tauchern bekannt. Zugang nur mit gechartertem Boot.

Anfahrt
Gechartertes Boot ab West Coast Pier
Beste Zeit
ganzjährig, bei guter Sicht
Betten
Keine
Für wen
Tauchen vor der Haustür einer Millionenstadt

Must-see

Was du gesehen haben solltest

Die Dinge, die den Weg wirklich rechtfertigen, mit dem Hinweis, wann du hingehst und was die meisten falsch machen.

Volles Hawker Centre mit Essensständen und Gästen an langen Tischen
01

mittags und abends

In einem Hawker Centre essen

Der eigentliche Grund, nach Singapur zu kommen. Hawker Centres sind offene Hallen mit dutzenden Ständen, jeder auf ein Gericht spezialisiert, oft seit Generationen. Die UNESCO hat die Esskultur 2020 zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Ein Teller kostet drei bis sechs Euro, zwei Stände haben einen Michelin-Stern. Nimm das mit der längsten Schlange, reservier deinen Platz mit einer Packung Taschentücher, so macht man das hier, und bring Bargeld mit.

Die Supertrees der Gardens by the Bay bei Nacht, blau und grün beleuchtet
02

abends um 19:45 oder 20:45

Gardens by the Bay

Die Supertrees sind begrünte Stahlgerüste mit bis zu fünfzig Metern Höhe, und zweimal am Abend gibt es eine Licht- und Musikshow, die nichts kostet. Leg dich dafür auf den Boden unter die Bäume, das ist der beste Platz. Die beiden Gewächshäuser, Flower Dome und Cloud Forest, kosten Eintritt und sind beide gut, wenn du nur eines nimmst, nimm den Cloud Forest.

Waldweg mit einfallendem Licht zwischen hohen Bäumen
03

früher Vormittag

Pulau Ubin

Zehn Minuten mit dem Bumboat von Changi Point, und man ist fünfzig Jahre zurück. Keine Autos, Holzhäuser, Wildschweine am Wegrand und ein Steg durch die Mangroven am Chek Jawa. Fahrrad für wenige Euro am Anleger mieten. Die Boote fahren, wenn zwölf Leute zusammen sind, nicht nach Fahrplan.

Die goldene Kuppel der Sultan-Moschee in Kampong Glam zwischen Palmen
04

ganzer Tag

Die drei Viertel an einem Tag

Chinatown, Little India und Kampong Glam liegen so nah beieinander, dass man sie zu Fuß und mit zwei MRT-Fahrten verbindet. In Chinatown stehen ein buddhistischer Tempel und der älteste Hindutempel der Stadt nebeneinander, in Little India ist der Tekka Centre der beste Markt der Stadt, und in Kampong Glam liegt die goldene Sultan-Moschee. Drei Religionen, drei Küchen, zwanzig Minuten Fußweg.

Begrünte Stadtlandschaft Singapurs aus der Luft
05

vor neun Uhr

Der Southern Ridges Walk

Zehn Kilometer vom Mount Faber über die Henderson Waves, die höchste Fußgängerbrücke der Stadt, bis zum Kent Ridge Park, großteils auf Stegen im Kronenbereich. Kostenlos, und man läuft durch Regenwald mit Blick auf die Hochhäuser. Geh früh, ab zehn ist es zu heiß.

Der Wasserfall im Jewel Changi, der durch ein Glasdach in einen Innenwald fällt
06

letzter Tag

Changi Airport als Ziel, nicht als Durchgang

Der einzige Flughafen der Welt, für den man bewusst früher kommt. Im Jewel fällt ein vierzig Meter hoher Wasserfall durch ein Glasdach in einen Innenwald, dazu gibt es Schmetterlingsgarten, Kino und Dachpool. Plan zwei Stunden mehr ein als nötig, es lohnt sich wirklich.

Abseits

Geheimtipps

Dinge, die in den meisten Reiseführern fehlen und einen Singapuraufenthalt deutlich besser machen.

01

Die SG Arrival Card nicht vergessen

Einreise

Pflicht, kostenlos und innerhalb von drei Tagen vor der Ankunft einzureichen, wobei der Ankunftstag mitzählt. Wer sie nicht hat, dem kann die Einreise verweigert werden. Nur über den offiziellen Dienst oder die MyICA-App, niemals über eine Agenturseite, die Geld dafür verlangt.

02

Beim Essen sparen, beim Hotel nicht

Budget

Singapur gilt als teuer, und beim Wohnen stimmt das auch. Beim Essen stimmt es nicht: In den Hawker Centres kostet ein hervorragender Teller drei bis sechs Euro. Wer jeden Tag im Restaurant isst, zahlt das Fünffache für oft schlechteres Essen.

03

Taschentücher sind Platzhalter

Hawker

In den Essenshallen legt man eine Packung Taschentücher auf den Tisch, bevor man sich anstellt. Das heißt: besetzt, und es wird respektiert. Chope nennt man das. Wer das nicht weiß, sucht lange nach einem Platz.

04

Der EZ-Link entfällt, die Kreditkarte reicht

Verkehr

In der MRT und im Bus hältst du einfach deine kontaktlose Kreditkarte oder dein Handy an den Leser, hin und her. Du brauchst keine Verkehrskarte mehr zu kaufen. Das Netz ist schnell, sauber und billig, Taxis braucht man kaum.

05

Alkohol ist der teure Posten

Budget

Ein Bier kostet in einer Bar schnell zwölf bis fünfzehn Euro. Dazu gilt zwischen 22:30 und 7 Uhr ein Verkaufsverbot für Alkohol im Einzelhandel und ein Trinkverbot in der Öffentlichkeit. Wer abends trinken will, tut das in einer Bar und plant es ins Budget ein.

06

Die Gesetze sind wirklich so streng

Recht

Auf Drogenhandel steht die Todesstrafe, und sie wird vollstreckt. Auf andere Delikte stehen Stockschläge. Kaugummi einzuführen ist verboten, Rauchen außerhalb markierter Zonen kostet Strafe, E-Zigaretten sind komplett verboten, auch der Besitz. Das sind keine Anekdoten, sondern geltendes Recht.

Schritt drei

Wo du schläfst

Hotels sind in Singapur der größte Budgetposten, weil Fläche knapp ist. Dafür ist die Qualität durchgehend hoch und die Lage fast überall gut, weil die MRT alles verbindet.

Geprüft am 13. Oktober 2026Jede harte Angabe trägt ihr Prüfdatum.
Quellen offen gelegtNationalparks, Wetterdienste, Fachmedien, mit Link.
Echtes Unternehmen aus ÖsterreichWilding Consulting e.U., Firmenbuch FN 661191 s.
Antwort von einem Menschen[email protected]

Ikonisch

ab 500 € / Nacht

Marina Bay · an der Bucht

Das Haus mit dem Schiff auf dem Dach

Der berühmte Infinity-Pool im siebenundfünfzigsten Stock ist Hotelgästen vorbehalten, und genau dafür zahlt man. Eine Nacht reicht für das Erlebnis, danach wohnt man anderswo günstiger.

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Civic District · Kolonialbau

Grandhotel aus der britischen Zeit

Weiß, mit Arkaden, Palmen im Innenhof und einer Bar, in der angeblich ein bekannter Cocktail erfunden wurde. Historisch und sehr ruhig.

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Sehr gut und bezahlbar

150 bis 280 € / Nacht

Chinatown · Shophouse

Boutiquehotel im alten Ladenhaus

Schmale, denkmalgeschützte Häuser, innen modern umgebaut. Die Zimmer sind klein, die Lage ist ideal und das Frühstück gleich um die Ecke im Hawker Centre.

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Kampong Glam · Arab Street

Designhotel neben der Moschee

Das lebendigste Viertel der Stadt, abends voller Leute und trotzdem nicht laut. Zehn Minuten zu Fuß zur MRT.

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Tiong Bahru · Wohnviertel

Kleines Haus zwischen Bäckereien

Hier wohnen Singapurer. Morgens Kaffee im Markt, abends zwanzig Minuten mit der Bahn in die Innenstadt.

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Klein und besonders

70 bis 140 € / Nacht

Little India · über dem Markt

Einfaches Haus mit Charakter

Laut, bunt und mit dem besten Essen der Stadt vor der Tür. Für den Preis bekommt man in Singapur sonst nichts Eigenständiges.

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Geylang oder Lavender · Randlage

Solides Mittelklassehaus

Zwei MRT-Stationen weiter draußen, und der Preis halbiert sich. Bei einem Netz wie diesem ist das der beste Spartipp der Stadt.

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Sentosa · am Strand

Resort auf der Freizeitinsel

Nur sinnvoll, wenn du mit Kindern reist und die Parks nutzt. Sonst wohnst du auf der Hauptinsel besser und fährst für einen Tag rüber.

Buchungslink folgt

Erlebnisse

Touren, die sich lohnen

Acht Erlebnisse, die den Unterschied zwischen Urlaub und Reise machen. Wir verlinken Anbieter nur, wenn wir sie empfehlen würden.

Gusseiserne Markthalle mit Essensständen und Tischen
Koch an einem Essensstand in Singapur
Hängebrücke über türkisfarbenem Wasser zu einer kleinen Insel
01

Hawker-Tour mit einem Einheimischen

ein Abend

Drei Stunden, vier bis sechs Stände, und danach weißt du, was Hainanese Chicken Rice von Chicken Rice unterscheidet und warum Laksa in Katong anders schmeckt. Der beste erste Abend der Stadt.

02

Fahrrad auf Pulau Ubin

halber Tag

Rad am Anleger mieten, zum Chek-Jawa-Feuchtgebiet, über den Mangrovensteg und zurück. Früh fahren, es gibt kaum Schatten, und Wasser mitnehmen.

03

Nachtsafari im Zoo

ein Abend

Der erste Nachtzoo der Welt, und nach wie vor einer der am besten gemachten. Die Tiere sind zu dieser Zeit tatsächlich aktiv. Buch das erste Zeitfenster, dann ist es leerer.

04

Geführter Gang durch Kampong Glam

zwei Stunden

Die malaiische Geschichte der Stadt, die im Schatten der chinesischen und indischen oft untergeht. Beginnt an der Sultan-Moschee und endet in den Textilläden der Arab Street.

05

Southern Ridges am frühen Morgen

drei Stunden

Allein machbar und kostenlos, ein Guide lohnt sich trotzdem für die Pflanzen und Vögel. Start am Mount Faber, Ende am Kent Ridge Park, von dort mit dem Bus zurück.

06

Kochkurs für Peranakan-Küche

halber Tag

Die Küche der Nachfahren chinesischer Einwanderer und malaiischer Familien, mit Gerichten, die es nur hier und in Melaka gibt. Beginnt meist auf einem Markt.

07

Fähre zu den Southern Islands

halber Tag

Ab Marina South Pier mit der öffentlichen Fähre nach St John's, von dort zu Fuß über den Damm nach Lazarus. Werktags fast leer. Es gibt nichts zu kaufen, also Proviant und Wasser mitnehmen.

08

Bukit Timah Nature Reserve

halber Tag

Primärregenwald mitten im Stadtgebiet, mit dem höchsten Punkt Singapurs auf einhundertdreiundsechzig Metern. Makaken am Weg, die man nicht füttert und vor denen man keine Plastiktüte trägt.

Budget

Was ein Tag wirklich kostet

Singapur ist beim Wohnen teuer und beim Essen auffallend günstig. Wer das versteht, reist hier für deutlich weniger, als der Ruf der Stadt vermuten lässt.

Gezahlt wird in Singapur-Dollar. Karten und Handyzahlung werden fast überall akzeptiert, auch im Nahverkehr. Bargeld brauchst du nur an älteren Essensständen und auf Märkten. Geldautomaten sind flächendeckend.

Sparsam

Pro Person und Tag

80 bis 120 Euro

  • SchlafenHostel oder einfaches Hotel außerhalb der Mitte, 50 bis 80 Euro
  • EssenHawker Centre dreimal am Tag, 10 bis 18 Euro
  • FahrenMRT und Bus, 3 bis 5 Euro
  • ErlebenGardens by the Bay außen, Viertel, Southern Ridges, alles gratis

Angenehm

Pro Person und Tag

180 bis 280 Euro

  • SchlafenBoutiquehotel im Shophouse, 140 bis 220 Euro
  • EssenHawker und einmal Restaurant, 30 bis 50 Euro
  • FahrenMRT, abends einmal Grab
  • ErlebenCloud Forest, Nachtsafari, Hawker-Tour

Richtig gut

Pro Person und Tag

ab 500 Euro

  • SchlafenHaus mit Dachpool oder Kolonialhotel, ab 400 Euro
  • EssenGehobene Küche und Cocktails, ab 120 Euro
  • FahrenGrab und Privattransfer
  • ErlebenPrivatführung, Aussichtsplattformen, Spa

Geld, Karte und Trinkgeld

Das Hotel ist der Posten, an dem es weh tut
Fläche ist in Singapur knapp, und das schlägt direkt auf die Zimmerpreise durch. Zwei MRT-Stationen weiter draußen zu wohnen halbiert den Preis, und bei diesem Netz kostet es dich zehn Minuten.
Essen ist der Posten, an dem du gewinnst
Drei bis sechs Euro für einen Teller in einem Hawker Centre, und zwei dieser Stände haben einen Michelin-Stern. Wer hier isst, isst besser und zahlt ein Fünftel.
Alkohol ist der dritte Posten
Ein Bier in einer Bar kostet oft über zwölf Euro. Dazu gilt zwischen 22:30 und 7 Uhr ein Verkaufsverbot im Einzelhandel. Wenn du abends trinken willst, plan es ein.
Das meiste Sehenswerte kostet nichts
Der Spaziergang um Marina Bay, die Lichtshow der Supertrees, die Tempel, die Viertel und der Southern Ridges Walk sind gratis. Eintritt zahlst du nur für die Gewächshäuser, den Zoo und die Aussichtsplattformen.
Die Formel 1 verdoppelt die Hotelpreise
Das Nachtrennen im September ist spektakulär, treibt aber die Zimmerpreise in der Innenstadt für eine Woche ins Doppelte. Wer nicht hinwill, meidet diese Tage.
Trinkgeld ist nicht üblich
Restaurants schlagen oft zehn Prozent Service und neun Prozent Steuer auf. Darüber hinaus wird nichts erwartet, in Hawker Centres schon gar nicht.

Vor Ort

Gesund bleiben und nicht anecken

Singapur ist das sicherste und sauberste Land der Region, und das hat einen Grund: Die Regeln sind streng und werden durchgesetzt. Wer sie kennt, merkt davon nichts.

Gesundheit und Sicherheit

Wir sind keine Ärzte und geben keine medizinische Beratung. Was wir dir geben können, ist die ehrliche Einordnung, worauf es ankommt.

Impfungen
Für die Einreise ist keine Impfung vorgeschrieben. Was sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung, in Österreich etwa am Tropeninstitut Wien.
Drogen
Der wichtigste Punkt. Auf Drogenhandel steht die Todesstrafe, und sie wird vollstreckt, auch gegenüber Ausländern. Bereits bestimmte Besitzmengen gelten rechtlich als Handel. Bei Verdacht können Bluttests angeordnet werden, auch wenn der Konsum im Ausland stattgefunden hat. Nimm nichts an und trag nichts für andere.
E-Zigaretten sind verboten
Besitz, Nutzung, Einfuhr und Verkauf von E-Zigaretten und Verdampfern sind vollständig verboten, auch für den Eigenbedarf. Das wird am Flughafen kontrolliert und mit empfindlichen Geldstrafen geahndet. Lass das Gerät zu Hause.
Rauchen, Müll und Kaugummi
Rauchen ist nur in markierten Zonen erlaubt, sonst droht ein Bußgeld. Müll wegwerfen, Spucken und in manchen Fällen auch das Nichtbetätigen der Toilettenspülung sind bußgeldbewehrt. Die Einfuhr von Kaugummi ist verboten, nikotinhaltiger Kaugummi ebenso.
Dengue
Singapur hat regelmäßig Dengue-Wellen, und die Mücken stechen tagsüber. Die Stadt veröffentlicht Risikogebiete, in Hotels hängen oft Hinweise. Mittel mit DEET oder Icaridin, besonders in den grünen Vierteln und auf den Inseln.
Medizinische Versorgung
Auf höchstem Niveau, Singapur ist ein Ziel für Medizintourismus. Entsprechend teuer: Ein Arztbesuch kostet schnell hundert Euro, ein Krankenhausaufenthalt ein Vielfaches. Eine Auslandskrankenversicherung ist hier kein Formalismus.
Hitze und Luftfeuchtigkeit
Ganzjährig um die dreißig Grad bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Plan für den Nachmittag etwas Klimatisiertes ein, trink mehr, als du denkst, und nimm Leitungswasser in einer Flasche mit, es ist trinkbar.
Dunst im September
In manchen Jahren zieht Rauch von Bränden auf Sumatra über die Stadt. Die Behörden veröffentlichen dann den PSI-Wert, und bei hohen Werten sollten empfindliche Personen drinnen bleiben.
Polizei999Rettung und Feuerwehr995Nicht dringende Polizei1800 255 0000Notfall-Hotline Österreich+43 1 90115 4411

Das unterschätzen die meistenDie Drogengesetze und das E-Zigaretten-Verbot. Beides klingt für europäische Ohren nach einer Anekdote und ist es nicht. Auf Handel steht die Todesstrafe, und sie wird vollstreckt. Verdampfer werden am Flughafen gefunden und kosten empfindliche Strafen, auch wenn sie nur im Koffer liegen. Beides kostet dich keinerlei Urlaubsqualität, wenn du dich daran hältst.

Offizielle QuellenICA, Einreise nach SingapurAußenministerium Österreich, Reiseinformation

Wie man sich benimmt

Singapur ist multikulturell und formeller, als man es von Südostasien erwartet. Die wichtigste Regel ist, die Regeln zu lesen, sie hängen überall.

Das kommt gut an

  • Schilder beachten. In Singapur steht fast alles irgendwo angeschrieben, inklusive der Strafe. Das ist nicht unfreundlich gemeint, sondern praktisch: Wenn nichts steht, ist es erlaubt.
  • In der MRT nicht essen und trinken. Auch kein Wasser. Das ist bußgeldbewehrt und wird tatsächlich kontrolliert. Trink vor dem Einsteigen oder nach dem Aussteigen.
  • Schlange stehen. Singapurer stehen diszipliniert an, an der Bushaltestelle, am Essensstand, am Aufzug. Sich vorzudrängen fällt sofort unangenehm auf.
  • Schuhe aus. In Tempeln, Moscheen und in Privatwohnungen. In der Moschee zusätzlich lange Kleidung, Umhänge werden am Eingang verliehen.
  • Mit Taschentüchern reservieren. Im Hawker Centre legst du eine Packung Taschentücher auf den Tisch, bevor du dich anstellst. Das heißt besetzt und wird respektiert.
  • Mit beiden Händen überreichen. Visitenkarten und Geschenke reicht man mit beiden Händen. Bei Malaien und Indern nimmt und gibt man mit der rechten Hand.

Das besser nicht

  • Keine E-Zigaretten mitbringen. Besitz und Einfuhr sind verboten, auch für den Eigenbedarf. Das wird am Flughafen kontrolliert.
  • Keinen Kaugummi einführen. Verkauf und Einfuhr sind seit Jahrzehnten verboten, Ausnahmen gibt es nur für medizinischen Kaugummi mit Rezept.
  • Nicht außerhalb markierter Zonen rauchen. Gelbe Linien auf dem Boden markieren die erlaubten Flächen. Daneben zu stehen kostet Geld.
  • Keinen Müll wegwerfen, auch keine Zigarettenkippe. Die Bußgelder sind hoch und bei Wiederholung kommt gemeinnützige Arbeit in auffälliger Weste dazu.
  • Keinen Durian in die MRT oder ins Hotel. Die Frucht ist in öffentlichen Verkehrsmitteln ausdrücklich verboten, und fast jedes Hotel untersagt sie auf dem Zimmer. Iss sie dort, wo sie verkauft wird.
  • Nicht in der Öffentlichkeit trinken nach 22:30. Zwischen 22:30 und 7 Uhr ist Alkoholkonsum an öffentlichen Orten verboten, in einigen Vierteln gelten noch strengere Zeiten.

Acht Ausdrücke, die dir sofort auffallen

Amtssprachen sind Englisch, Malaiisch, Mandarin und Tamil. Englisch reicht überall. Was du hören wirst, ist Singlish, und ein paar Begriffe daraus machen das Zuhören deutlich einfacher.

Danke

Terima kasih

te-ri-ma ka-sih

Schon gegessen? Die normale Begrüßung

Makan already?

ma-kan ol-redi

Einen Tisch besetzen

Chope

tschop

Ja, genau, stimmt

Can lah

kän la

Geht das? Kannst du?

Can or not?

kän or not

Sehr lecker

Shiok

schiok

Langweilig, mühsam

Sian

si-än

Essen gehen

Makan

ma-kan

Kalender

Feste, Feiertage und was sie für dich bedeuten

Singapur feiert chinesische, malaiische, indische und christliche Feste, alle sind gesetzliche Feiertage. Für eine so kleine Fläche ist der Festkalender bemerkenswert voll.

Januar oder Februar

Chinesisches Neujahr

Chinatown und landesweit

Das größte Fest der Stadt. Chinatown wird wochenlang beleuchtet, es gibt Löwentänze, Nachtmärkte und das Lo-Hei, einen Salat, den alle am Tisch gemeinsam mit Stäbchen in die Höhe werfen.

Für dich heißt das: zwei gesetzliche Feiertage, an denen viele kleine Geschäfte und Hawker-Stände geschlossen sind. Hotels sind teuer. Dafür ist die Stimmung in Chinatown einmalig.

Januar oder Februar

Thaipusam

Little India

Eine Prozession von über drei Kilometern vom Sri Srinivasa Perumal Tempel zum Sri Thendayuthapani Tempel, bei der Gläubige schwere Kavadi tragen, viele mit Spießen durch Haut und Zunge.

Für dich heißt das: ein außergewöhnlicher und sehr ernster Anlass. Besucher sind willkommen, wenn sie respektvoll bleiben. Geh früh am Morgen, dann ist es weniger gedrängt.

März oder April

Hari Raya Puasa

Kampong Glam und Geylang Serai

Das Fest am Ende des Ramadan. Im Monat davor gibt es in Geylang Serai und Kampong Glam allabendlich Basare mit hunderten Ständen, die es sonst nicht gibt.

Für dich heißt das: die Ramadan-Basare sind kulinarisch der beste Grund, in diesen Wochen zu kommen. Sie laufen von Sonnenuntergang bis spät in die Nacht.

Mai

Vesak Day

buddhistische Tempel

Der höchste buddhistische Feiertag, mit Lichterprozessionen, kostenlosem Essen an den Tempeln und dem Freilassen von Vögeln, was inzwischen umstritten ist.

Für dich heißt das: ein ruhiger, stimmungsvoller Tag. Der Buddha Tooth Relic Temple in Chinatown ist dann besonders voll und besonders sehenswert.

Juni oder Juli

Dragon Boat Festival

Marina Bay und Kallang

Drachenbootrennen auf dem Wasser, dazu Zongzi, in Bambusblätter gewickelte Klebreispäckchen, die es nur zu dieser Zeit gibt.

Für dich heißt das: ein sehenswerter Nachmittag am Wasser, ohne dass die Stadt stillsteht.

Juli und August

Hungry Ghost Festival

landesweit, besonders in den Wohnvierteln

Im siebten Mondmonat gelten die Tore der Unterwelt als offen. Vor den Hochhäusern werden Opfergaben und Papiergeld in Tonnen verbrannt, dazu gibt es Getai, laute Bühnenshows unter freiem Himmel.

Für dich heißt das: ein ungewöhnlicher Einblick in den Alltag. Tritt nicht auf Opfergaben am Straßenrand und setz dich bei einer Getai-Show nicht in die erste Reihe, die ist für die Geister reserviert.

9. August

National Day

Marina Bay

Der Unabhängigkeitstag von 1965, mit einer aufwendigen Parade, Flugshow und einem großen Feuerwerk über der Bucht. Die Proben laufen schon Wochen vorher an mehreren Wochenenden.

Für dich heißt das: Tickets für die Parade werden verlost und sind kaum zu bekommen. Die Proben am Wochenende davor kann man dagegen vom Ufer aus gratis ansehen, mit demselben Feuerwerk.

September

Formel 1, Nachtrennen

Marina Bay Street Circuit

Das erste Nachtrennen der Formel 1, auf einem Stadtkurs direkt an der Bucht. Dazu ein mehrtägiges Konzertprogramm.

Für dich heißt das: Hotels in der Innenstadt kosten das Doppelte und sind früh ausgebucht, Straßen sind gesperrt. Wenn du nicht hinwillst, meide diese Woche.

Oktober oder November

Deepavali

Little India

Das hinduistische Lichterfest. Little India ist wochenlang mit Lichtbögen geschmückt, es gibt einen großen Basar und die Tempel sind die ganze Nacht geöffnet.

Für dich heißt das: der schönste Abend in Little India im ganzen Jahr. Geh nach Einbruch der Dunkelheit, dann wirkt die Beleuchtung.

Dezember

Weihnachten auf der Orchard Road

Orchard Road, Marina Bay

Die Einkaufsstraße wird aufwendig geschmückt, und an der Bucht gibt es ein Lichterfestival. Weihnachten in dreißig Grad ist eine Erfahrung für sich.

Für dich heißt das: die Stadt ist voll und die Hotels sind teuer. Dafür ist die Beleuchtung tatsächlich sehenswert, und der 25. Dezember ist ein gesetzlicher Feiertag.

Planung

Wir bauen dir die Route

Keine der fertigen Routen passt? Dann stellen wir dir eine zusammen, auf deine Daten, dein Budget und dein Tempo.

01

Fünf Minuten Fragebogen

Zeitraum, Personen, Budget pro Nacht, Reisestil, und ein Freitextfeld, in dem du schreibst, was unbedingt passieren soll. Der Preis stellt sich beim Ausfüllen automatisch ein.

02

Rückfragen und Recherche

Wir fragen drei bis fünf Dinge nach, die sich aus deinen Antworten ergeben, prüfen Reisezeit und Fahrzeiten und sortieren aus, was sich nicht lohnt.

03

Plan in 24 Stunden

Etappen mit Nächten, Verbindungen, Hotelvorschläge in drei Preisklassen, Touren pro Ort, dazu zu jeder Entscheidung ein Satz, warum. Eine Korrekturrunde ist inklusive.

Route für Singapur planen lassenFünf Minuten Fragebogen, dann bekommst du sofort und kostenlos unsere Einschätzung zu deiner Reise. Der fertige Plan kommt innerhalb von 24 Stunden, eine Korrekturrunde inklusive.

Wir sagen dir, was wir an deiner Stelle tun würden.

Reiseportale zeigen dir vierhundert Hotels und überlassen dir die Entscheidung. Reiseführer sind zwei Jahre alt. Verenza macht es anders: aktuell geprüft, klar entschieden und ehrlich begründet. So planen Menschen ihre Reise heute, und so wollen wir es auch in zehn Jahren noch machen.

Geprüft, nicht abgeschrieben

Sperrzeiten, Eintritte und Reisezeiten stehen bei uns mit Quelle und Prüfdatum auf der Seite. Du siehst, worauf eine Angabe beruht und wie alt sie ist.

Eine Entscheidung statt vierzig Optionen

Wir nennen dir das Haus, den Strand und die Route, die wir nehmen würden, und sagen dazu, warum. Mit einer Liste kannst du nichts anfangen, mit einer Empfehlung schon.

Auch das, was niemand gern sagt

Welcher Strand um elf Uhr voll ist. Wann dein Wunschmonat der falsche ist. Wann drei Länder zwei zu viel sind. Das ist der Teil, für den du später dankbar bist.

Häufige Fragen

Bevor du buchst

Brauche ich als Österreicher ein Visum für Singapur?

Nein. Für Österreich, Deutschland und die Schweiz gibt es kein Visum für touristische Aufenthalte, üblicherweise werden bei der Einreise bis zu 90 Tage gewährt. Pflicht ist dagegen die SG Arrival Card, die du innerhalb von drei Tagen vor der Ankunft einreichst, wobei der Ankunftstag mitzählt. Sie ist kostenlos. Dein Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein, und bei der Einreise werden Fingerabdrücke sowie Gesichts- und Irisbild erfasst.

Wie viele Nächte sollte ich einplanen?

Drei bis fünf. Mit drei Nächten siehst du die Bucht, die drei historischen Viertel und isst ordentlich. Mit fünf kommen Pulau Ubin, die Southern Ridges und die Südinseln dazu, und das ist die Stadt, die man nicht erwartet. Unter zwei Nächten lohnt sich das Hotelgeld kaum, dann lieber einen langen Umstieg am Flughafen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Es gibt keine schlechte. Singapur liegt am Äquator, das Thermometer steht ganzjährig zwischen achtundzwanzig und zweiunddreißig Grad. Februar bis April ist am trockensten, November bis Januar am nassesten, aber auch dann regnet es meist nur ein bis zwei Stunden am Nachmittag. Teuer wird es rund um Weihnachten, das chinesische Neujahr und das Formel-1-Wochenende im September.

Ist Singapur wirklich so teuer?

Beim Wohnen ja, beim Essen nein. Ein Hotelzimmer kostet schnell das Doppelte von Bangkok. Ein Teller in einem Hawker Centre kostet dagegen drei bis sechs Euro, und zwei dieser Stände haben einen Michelin-Stern. Alkohol ist der dritte teure Posten, ein Bier in einer Bar kostet oft über zwölf Euro. Wer in den Essenshallen isst und die MRT nimmt, kommt mit deutlich weniger aus, als der Ruf der Stadt vermuten lässt.

Stimmen die strengen Gesetze, von denen man hört?

Ja, und man sollte sie ernst nehmen. Auf Drogenhandel steht die Todesstrafe, und sie wird vollstreckt, auch gegenüber Ausländern. Für bestimmte Delikte gibt es Stockschläge. Die Einfuhr von Kaugummi ist verboten, E-Zigaretten sind vollständig verboten, auch der Besitz, und Rauchen ist außerhalb markierter Zonen bußgeldbewehrt. Im Alltag merkt man davon nichts, solange man sich an die Schilder hält. Problematisch wird es nur für Leute, die meinen, die Regeln gälten für sie nicht.

Wie viel Geld brauche ich pro Tag?

Mit einem guten Mittelklassehotel, Essen in Hawker Centres und ein, zwei Eintritten kommst du auf grob 150 bis 250 Euro pro Person und Tag, wobei der Großteil auf das Hotel entfällt. Sparsam geht es ab etwa 80 Euro, wenn du etwas außerhalb wohnst.

Lohnt sich Singapur überhaupt, oder soll ich nur umsteigen?

Es lohnt sich, aber nur, wenn du mehr machst als die Postkartenorte. Zwei Tage Marina Bay und Orchard Road hinterlassen tatsächlich den Eindruck einer teuren, glatten Stadt. Drei bis vier Tage mit Hawker Centres, den alten Vierteln und Pulau Ubin hinterlassen einen völlig anderen. Die Stadt belohnt Neugier mehr als die meisten.

Keine Lust, das alles selbst zusammenzusuchen?Fünf Minuten Fragebogen, danach bekommst du kostenlos unsere Einschätzung zu deiner Reise.

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