Kalksteinfelsen über türkisfarbenem Wasser im Bacuit-Archipel bei El Nido

Verenza · Südostasien

Philippinen, die schönsten Inseln Asiens

Das sagen wir nicht leichtfertig: Kein anderes Land in Asien hat so viele spektakuläre Inseln auf einem Fleck. Wir zeigen dir, wie du sie verbindest, ohne jeden zweiten Tag im Flugzeug zu sitzen.

7.641Inseln, 8 reichen völlig
18 bis 24Tage ideal
30 Tagevisumfrei
Jan bis Aprbeste Zeit

Die Lagunen von El Nido, Palawan · Foto: Unsplash

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Die Philippinen scheitern fast immer an derselben Sache: an der Entfernung. Das Land ist eintausendachthundert Kilometer lang und besteht aus Inseln, zwischen denen es kaum direkte Verbindungen gibt. Fast alles läuft über Manila oder Cebu. Wer vier Inseln in zwei Wochen will, verbringt vier Tage auf Flughäfen. Zwei Regionen richtig sind besser als vier im Vorbeigehen.

Schritt eins

Wo du hinfährst

Sechs Regionen. Die ersten drei gehören in eine erste Reise, die anderen drei sind der Grund, warum Leute immer wieder herkommen.

Segelboot in einer ruhigen Bucht zwischen Felsinseln vor Coron

Palawan

El Nido, Coron und Port Barton

Kalksteinklippen, die senkrecht aus türkisfarbenem Wasser steigen, versteckte Lagunen, zu denen man durch Felsspalten schwimmt, und vor Coron die besten Wracktauchplätze Asiens. Palawan ist der Grund, warum die Philippinen in jeder Inselliste ganz oben stehen.

Für: Inselhopping, Kajak, Schnorcheln, Wracktauchen

Kokospalmenwald auf Siargao aus der Luft

Siargao

Siargao und der Norden Mindanaos

Eine tropfenförmige Insel mit Kokospalmen bis zum Horizont, der berühmtesten Welle des Landes und einer Lagune, die aussieht wie flüssiges Glas. Vom Surferdorf zum Lieblingsort vieler Reisender geworden, und trotzdem noch entspannt.

Für: Surfen, Inselhopping, lange bleiben

Die gleichförmigen Hügel der Chocolate Hills auf Bohol

Zentrale Visayas

Cebu, Bohol und Siquijor

Die am besten verbundene Region des Landes. Wasserfälle zum Canyoning, Sardinenschwärme direkt vor dem Strand, die Chocolate Hills und eine Insel, der die Filipinos nachsagen, dass dort Hexen leben. Drei Inseln, zwischen denen stündlich Fähren fahren.

Für: Erste Reise, Tauchen, kurze Wege

Gestufte Reisterrassen im Hochland von Nordluzon

Nordluzon

Banaue, Sagada und Vigan

Die andere Seite des Landes: Reisterrassen auf 1.500 Metern, die seit zweitausend Jahren von Hand gepflegt werden, Höhlen mit hängenden Särgen und eine spanische Kolonialstadt mit Kopfsteinpflaster. Kühl, grün und ohne Strand.

Für: Wandern, Kultur, zweite Reise, Abkühlung

Traditionelles Paraw-Segelboot vor Boracay im Abendlicht

Westliche Visayas

Boracay, Negros und Guimaras

Boracay hat den berühmtesten Strand des Landes und wurde 2018 für sechs Monate geschlossen und saniert. Heute ist er sauber und wieder sehr voll. Nebenan liegen Negros mit Apo Island und Guimaras mit den süßesten Mangos der Welt.

Für: Strandtage, Schildkröten schnorcheln, Familien

Grüne Klippen über dem Meer an einer abgelegenen Küste

Abseits

Romblon, Camiguin und Batanes

Die Inseln, die in keinem Katalog stehen. Romblon ist Marmorinsel mit leeren Stränden, Camiguin hat sieben Vulkane auf vierzehnhundert Hektar, und Batanes ganz im Norden sieht aus wie Irland im Pazifik, mit Steinhäusern gegen den Taifun.

Für: Zweite oder dritte Reise, Ruhe, Fotografie

Timing

Wann du fliegst

Die Philippinen liegen mitten in der Taifunstraße. Diese Tabelle ist deshalb keine Empfehlung, sondern eine Risikobewertung.

ZeitraumPalawanVisayasSiargaoWas das heißt
Jan bis Aprsehr gutsehr gutruhige SeeDie beste Zeit im ganzen Land, trocken, wenig Wind, kaum Taifunrisiko. Hochsaison und höchste Preise
Mai bis Junheiß, erste SchauerheißgutNoch machbar, sehr heiß, Preise fallen. Die Taifunsaison beginnt
Jul bis SepMonsunwechselhaftSurfsaisonDer Südwestmonsun bringt Regen, Taifune werden wahrscheinlicher. Siargao hat jetzt seine beste Welle
Okt bis Dezwird besserTaifunrisikosehr gutDie meisten starken Taifune treffen Luzon und die Ost-Visayas zwischen Oktober und Dezember. Ab Mitte Dezember wird es im ganzen Land zuverlässig gut

Praxis

Visum, Anreise und unterwegs

Die Philippinen sind einfach einzureisen und schwierig zu durchqueren. Der Papierkram ist in zehn Minuten erledigt, die Logistik braucht Planung.

Einreise und Visum

Du brauchst kein Visum, aber eine Registrierung, die viele übersehen. Ohne sie lässt dich die Fluglinie oft gar nicht erst einchecken.

Visumfrei
Österreich, Deutschland und die Schweiz reisen ohne Visum ein und dürfen 30 Tage bleiben.
Verlängern
Vor Ort beim Bureau of Immigration gegen Gebühr auf bis zu 59 Tage. Du brauchst dafür ein gültiges Weiterreiseticket. Büros gibt es in Manila, Cebu, Puerto Princesa und mehreren anderen Städten.
eTravel, kostenlos und Pflicht
Eine Online-Registrierung vor Ein- und Ausreise, frühestens 72 Stunden vorher möglich. Du bekommst einen QR-Code, den die Fluglinie beim Check-in oft sehen will. Das ist die häufigste böse Überraschung am Flughafen. Mach es am Vorabend.
Reisepass
Muss bei der Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, nicht bei der Einreise. Rechne vom Rückflugdatum, nicht vom Hinflug.
Nachweise
Weiter- oder Rückflugticket und ausreichende Mittel. Beim Weiterflugticket wird in Manila tatsächlich kontrolliert, häufiger als in den Nachbarländern.
Überziehen
Wird teuer. Es fallen gestaffelte Strafgebühren an, und die Ausreise ist erst nach Zahlung möglich. Im Extremfall droht Haft. Die Behörden sind hier konsequent.
Flughafengebühren
Die internationale Reisesteuer ist bei den meisten Tickets ab Manila bereits enthalten. An einigen Regionalflughäfen wird eine Terminalgebühr in bar verlangt. Hab immer ein paar hundert Pesos dafür übrig.

Das übersehen fast alleDie eTravel-Registrierung ist kostenlos und dauert fünf Minuten. Es gibt mehrere Agenturseiten, die dafür Geld verlangen. Die einzige richtige Adresse ist etravel.gov.ph, und wir verlinken sie unten.

Offizielle QuelleneTravel, offizielle RegistrierungBureau of Immigration PhilippinenAußenministerium ÖsterreichAuswärtiges Amt Deutschland

Wie du hinkommst

Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum gibt es nicht durchgehend, üblicherweise fliegst du über Doha, Dubai, Istanbul, Singapur, Bangkok oder Seoul. Rechne mit siebzehn bis zweiundzwanzig Stunden Gesamtreisezeit. Ein Rat, der viel Zeit spart: Wenn deine Route in den Visayas endet, flieg über Cebu zurück statt über Manila. Cebu ist deutlich entspannter und oft gleich teuer.

MNL

Manila Ninoy Aquino

7 km südlich des Zentrums

Das Hauptdrehkreuz mit vier Terminals, die untereinander nur per Shuttle oder Taxi verbunden sind. Zwischen Terminal 1 und 3 können im Verkehr vierzig Minuten liegen.

Weiter von hierPlane bei einem Terminalwechsel mindestens drei Stunden ein. Für die Nacht vor einem frühen Inlandsflug ein Hotel in Flughafennähe nehmen, nicht in Makati.

CEB

Cebu Mactan

Mactan Island, 12 km vom Zentrum

Der zweite internationale Flughafen und das bessere Tor zu den Visayas. Modern, überschaubar, mit dem schönsten Terminal des Landes aus Holz.

Weiter von hierVon hier Fähren nach Bohol und Siquijor, Busse nach Moalboal, Flüge nach Siargao und Palawan.

PPS

Puerto Princesa

Palawan, Mitte der Insel

Das Haupttor nach Palawan. Von hier fährt der Van nach El Nido in fünf bis sechs Stunden, nach Port Barton in drei.

Weiter von hierWer direkt nach El Nido will, nimmt den kleinen Flughafen ENI, der allerdings nur von einer Fluglinie und entsprechend teuer bedient wird.

USU

Coron Busuanga

Nordpalawan

Für Coron und die Wracks. Vom Flughafen ins Stadtzentrum dauert es eine Stunde über eine Piste.

Weiter von hierZwischen Coron und El Nido fährt ein Schnellboot in dreieinhalb bis fünf Stunden, oft die bessere Wahl als der Flug mit Umstieg in Manila.

IAO

Siargao Sayak

Siargao, 45 Min. von General Luna

Kleiner Flughafen mit wenigen Verbindungen ab Manila und Cebu. Die Flüge sind oft schnell ausgebucht und werden bei Wetter gestrichen.

Weiter von hierAlternative: Flug nach Surigao und Fähre, dauert länger, fällt dafür seltener aus.

TAG

Bohol Panglao

Panglao, 20 Min. zu den Stränden

Ein neuer Flughafen direkt auf der Ferieninsel. Macht Bohol zum bequemsten Strandziel der Philippinen.

Weiter von hierFähren nach Cebu und Siquijor legen in Tagbilaran ab, 30 Min. entfernt.

Wie du vor Ort weiterkommst

Das Land besteht aus Inseln, und das bestimmt alles. Es gibt wenige Direktverbindungen zwischen den Inselgruppen, dafür ein dichtes Netz an Kleinflügen und Fähren. Jeder Wechsel kostet Zeit, also plane lieber zwei Regionen gut als vier schlecht.

Inlandsflug

25 bis 90 Euro

Cebu Pacific, Philippine Airlines und AirSWIFT verbinden alles Wichtige. Fast immer über Manila oder Cebu. Gepäck ist bei den Billigtarifen knapp bemessen, zehn oder fünfzehn Kilo.

Unser TippStreichungen und Verschiebungen sind normal, nicht die Ausnahme. Leg nie einen Inlandsflug auf denselben Tag wie den Langstreckenrückflug. Ein Puffertag ist hier keine Vorsicht, sondern Pflicht.

Schnellboot und Fähre

10 bis 40 Euro

El Nido nach Coron, Cebu nach Bohol, Bohol nach Siquijor, Bantayan, Malapascua. Oft schneller und verlässlicher als ein Flug mit Umstieg.

Unser TippBei starkem Wind sagt die Küstenwache Fahrten ab, besonders von Juni bis November. Dann gilt dasselbe wie beim Flug: Puffer einplanen.

Tricycle

0,30 bis 3 Euro

Das Motorrad mit Seitenwagen ist das Standardtaxi außerhalb der Städte. Für kurze Wege überall und jederzeit verfügbar.

Unser TippPreis vorher vereinbaren. In Touristenorten gibt es oft eine offizielle Preistafel am Standplatz, ein Blick darauf beendet jede Diskussion.

Jeepney

0,20 bis 1 Euro

Der umgebaute Militärjeep ist das Nationalverkehrsmittel. Feste Routen, steht vorne drauf, man klopft ans Dach zum Aussteigen und reicht das Geld nach vorne durch.

Unser TippFür Reisende eher ein Erlebnis als ein Transportmittel. Mit Gepäck unpraktisch, ohne Gepäck ein Nachmittag für zwanzig Cent.

Grab

2 bis 8 Euro

Funktioniert in Manila und Cebu zuverlässig, auf den kleinen Inseln nicht. Preis steht vorher fest.

Unser TippIn Manila zur Rushhour sind die Wartezeiten lang und die Preise steigen stark. Rechne für die zwölf Kilometer von Makati zum Flughafen eine Stunde.

Van und Bus

3 bis 15 Euro

Auf Palawan, Luzon und Cebu die Hauptverbindung über Land. Die Vans sind schnell und eng, die klimatisierten Busse langsamer und bequemer.

Unser TippIm Van nach El Nido sitzt man sechs Stunden. Nimm die vordere Reihe und eine Jacke, die Klimaanlage läuft auf Anschlag.

Roller

7 bis 12 Euro am Tag

Auf Siargao, Siquijor, Bohol und Camiguin die beste Art, sich zu bewegen. Die Straßen sind dort gut und leer.

Unser TippDu brauchst den internationalen Führerschein mit Zweiradeintrag. Auf Siargao kontrolliert die Polizei regelmäßig, und ohne Papiere zahlt im Schadensfall keine Versicherung.

Internet, SIM und die Apps, die wirklich helfen

Die Philippinen haben in den Städten gutes Netz und auf den kleinen Inseln oft keines. Darauf sollte man sich einstellen, statt sich zu ärgern.

eSIM
Der einfachste Weg, rund 8 bis 15 Euro für 10 bis 20 Gigabyte. Nach der Landung sofort online, ohne Schlange am Schalter.
SIM vor Ort
Globe und Smart teilen sich das Land. Smart hat auf den kleinen Inseln meist die bessere Abdeckung, Globe in den Städten. Touristenpakete ab etwa fünf Euro, Pass mitnehmen.
Roaming
Die EU-Roaming-Regelung gilt auf den Philippinen nicht. Ohne gebuchtes Auslandspaket wird es sehr teuer.
Mit Funklöchern rechnen
In Port Barton, auf Teilen von Palawan, auf Malapascua und in den Bergen von Luzon gibt es streckenweise gar kein Netz. Lade Karten und Buchungen vorher herunter und sag zu Hause Bescheid, dass du zwei Tage offline bist.
Grab
Fahrdienst in Manila und Cebu. Spart Preisverhandlungen und ist nachts die sicherere Wahl.
Facebook ist hier das Internet
Kleine Veranstalter, Bootsführer, Pensionen und sogar Fährpläne laufen auf den Philippinen über Facebook-Seiten und Messenger, nicht über Websites. Wer dort schreibt, bekommt Antwort.
Karten offline
Lade die Inseln vorher in Google Maps herunter. Auf Palawan und Siargao brauchst du das wirklich.
Wetter und Taifune
Die staatliche Wetterbehörde PAGASA veröffentlicht die Taifunwarnungen. In der Saison von Juni bis November lohnt der tägliche Blick.

Schritt zwei

Fertige Routen

Zwei fertige Abläufe. Beide so gelegt, dass du nicht ständig über Manila fliegst und nicht gegen die Taifunsaison reist.

Der Klassiker

18 Nächte

Für die erste Philippinenreise zwischen Januar und April. Zwei Regionen richtig statt vier halb. Zwei Inlandsflüge.

  • 1 NManila

    Nur Ankommen und Umsteigen. Schlaf in der Nähe des Flughafens, die Stadt kostet dich sonst einen halben Tag im Stau.

  • 5 NEl Nido

    Flug nach Puerto Princesa oder direkt nach El Nido. Tour A und C mit dem Boot, ein Tag Kajak in der Big Lagoon, ein Tag Nido Beach und Nacpan.

  • 3 NPort Barton

    Drei Stunden südlich, ein Fischerdorf ohne Durchgangsstraße, mit Schildkröten im Hausriff. Der ruhige Gegenpol zu El Nido.

  • 4 NCoron

    Fähre oder Flug. Wracktauchen auf japanischen Schiffen aus 1944, Kayangan Lake und die Twin Lagoon.

  • 5 NBohol oder Siargao

    Flug über Manila oder Cebu. Bohol für Chocolate Hills und Panglao, Siargao für Welle, Lagune und Inselhopping.

Die zweite Reise

21 Nächte

Wenn du Palawan kennst. Berge, kleine Inseln und Orte, an denen du der einzige Ausländer bist. Zwischen Februar und Mai.

  • 4 NBanaue und Batad

    Neun Stunden mit dem Nachtbus ab Manila. Reisterrassen aus der Zeit vor Christus, Amphitheater von Batad, zu dem man zu Fuß absteigt.

  • 3 NSagada

    Höhlen mit hängenden Särgen, Nebelmeer am Morgen, kühl genug für eine Jacke. Der eigenwilligste Ort der Philippinen.

  • 2 NVigan

    Eine spanische Kolonialstadt mit Kopfsteinpflaster und Pferdekutschen, Weltkulturerbe. Auf dem Rückweg nach Manila.

  • 5 NRomblon

    Fähre statt Flug. Marmorwerkstätten, leere Strände auf Carabao und Cobrador, und niemand, der dir etwas verkaufen will.

  • 3 NMalapascua

    Der einzige Ort der Welt, an dem man zuverlässig Fuchshaie beim Morgentauchgang sieht.

  • 4 NCamiguin

    Sieben Vulkane, heiße und kalte Quellen, ein versunkener Friedhof und eine weiße Sandbank mitten im Meer.

Traditionelles Bangka-Auslegerboot an einem philippinischen Strand
Meeresschildkröte über einem Riff
Inselgruppe mit Buchten aus der Luft

Städte

Jeder Ort einzeln

Vierzehn Orte, jeder mit dem, was du gesehen haben solltest, mit dem, was fast niemand kennt, und mit der Antwort auf die Frage, wo du isst.

El Nido Palawan · 4 bis 5 Nächte Der bekannteste Ort der Philippinen und trotzdem zu Recht berühmt. Der Ort selbst ist eng und laut, das Wasser davor ist das schönste Asiens.

Das solltest du sehen

  1. Tour A mit Big und Small Lagoon. Die Big Lagoon fährt man mit dem Boot hinein, in die Small Lagoon schwimmt oder paddelt man durch eine Felsspalte. Seit einigen Jahren gilt für die Big Lagoon Kajakpflicht, was sie deutlich ruhiger gemacht hat.
  2. Tour C mit Hidden Beach und Matinloc. Die spektakulärere der beiden Haupttouren. Hidden Beach liegt hinter einer Felswand, der Secret Beach ist nur durch einen Spalt unter Wasser erreichbar, und beim Matinloc Shrine steigt man auf einen Felsen mit Rundblick.
  3. Nacpan Beach. Vier Kilometer Sand, zwanzig Minuten nördlich. Deutlich schöner als der Strand im Ort und selbst in der Hochsaison weitläufig genug.
  4. Taraw Cliff. Der Felsen über dem Ort, mit Klettersteig und Blick über die ganze Bucht. Nur mit Guide, früh am Morgen, und nichts für Höhenängstliche.

Geheimtipps

  • Eigenes Boot chartern. Zu dritt oder zu viert kostet ein privates Boot kaum mehr als vier Gruppenplätze. Du fährst um sieben statt um neun los und bist an jeder Lagune vor den anderen. Das ist der größte Unterschied, den man in El Nido kaufen kann.
  • Las Cabanas bei Sonnenuntergang. Fünfzehn Minuten südlich, der Strand, auf dem der Ort abends sitzt. Es gibt eine Seilrutsche über die Bucht, aber der Grund hinzugehen ist das Licht.
  • Duli Beach. Vierzig Minuten nördlich, eine lange Bucht mit Welle, zu der eine schlechte Piste führt. Deshalb ist dort fast niemand.
  • Sibaltan an der Ostküste. Ein Fischerdorf mit einem kleinen Museum über die Ureinwohner Palawans. Null Tourismus, dafür der ehrlichste Ort der Gegend.

Wo du isst

  • Gegrillter Fisch am Hafen. Abends wird direkt am Strand gegrillt, Preis nach Gewicht.
  • Kinilaw. Die philippinische Antwort auf Ceviche, roher Fisch in Essig und Kalamansi. Besser als es klingt und frischer geht es nicht.
  • Carinderia hinter der Hauptstraße. Zwei Straßen weg vom Wasser kostet das Essen ein Drittel.
Coron Nordpalawan · 4 Nächte Hier liegen elf japanische Kriegswracks im warmen, klaren Wasser, dazu Seen zwischen Kalksteinklippen, die aussehen wie aus einem Film.

Das solltest du sehen

  1. Kayangan Lake. Gilt als der sauberste See der Philippinen. Man steigt über Treppen durch einen Felsdurchbruch und steht dann über türkisfarbenem Wasser zwischen Karstwänden. Fahr mit der ersten Tour, ab neun Uhr wird es eng.
  2. Twin Lagoon. Zwei Lagunen, verbunden durch einen Spalt, durch den man bei Flut tauchen und bei Ebbe schwimmen muss. Süß- und Salzwasser schichten sich sichtbar.
  3. Wracktauchen. Die Akitsushima, die Olympia Maru, die Irako. Zwischen zehn und vierzig Metern, teils mit Durchschwimmungen. Auch Schnorchler sehen auf der Lusong Gunboat etwas.
  4. Mount Tapyas. Siebenhundert Stufen über dem Ort, oben ein Kreuz und der beste Blick auf die Inselwelt. Zum Sonnenuntergang, mit Wasser im Gepäck.

Geheimtipps

  • Maquinit Hot Springs. Ein salzhaltiges Thermalbecken am Meer, vierzig Grad warm. Abends nach dem Tauchen, wenn die Tagesboote weg sind.
  • Barracuda Lake. Ein Tauchplatz mit Sprungschichten, in denen das Wasser innerhalb eines Meters von achtundzwanzig auf achtunddreißig Grad springt. Ein sehr eigenartiges Gefühl und unter Tauchern berühmt.
  • Calauit Island. Im Norden von Busuanga leben seit den Siebzigern Giraffen und Zebras, damals aus Kenia gebracht. Eine Safari auf den Philippinen, die kaum jemand auf dem Schirm hat.
  • Black Island. Eine Insel mit weißem Strand, einer Höhle und einem Schiffswrack direkt am Ufer. Weiter draußen als die Standardtouren, deshalb leer.

Wo du isst

  • Meeresfrüchte am Markt. Am Abendmarkt aussuchen und daneben zubereiten lassen.
  • Lechon Kawali. Knusprig frittierter Schweinebauch, das Lieblingsessen des Landes.
  • Kalamansi-Saft. Die kleine philippinische Zitrusfrucht, überall frisch gepresst.
Port Barton Palawan, Mitte · 3 Nächte Ein Fischerdorf ohne Durchgangsstraße, in dem der Strom bis vor Kurzem nachts abgestellt wurde. Das ist das El Nido von vor fünfzehn Jahren.

Das solltest du sehen

  1. Inselhopping mit wenigen Booten. Exotic Island, German Island, Paradise Island. Dieselbe Idee wie in El Nido, nur mit einem Zehntel der Boote.
  2. Schnorcheln mit Schildkröten. Direkt vor dem Ortsstrand grasen Meeresschildkröten im Seegras. Du brauchst nur eine Maske und etwas Geduld.
  3. Wasserfall Pamuayan. Vierzig Minuten zu Fuß durch den Wald nach Norden, am Ende ein Becken zum Schwimmen.
  4. Der Strand am Abend. Es gibt keine Bars mit Musik. Man sitzt im Sand, es wird dunkel, das ist das Programm und genau deshalb kommt man her.

Geheimtipps

  • White Beach zu Fuß. Über einen Hügelpfad in fünfundvierzig Minuten erreichbar, meist menschenleer. Nimm Wasser mit, Schatten gibt es unterwegs kaum.
  • Die Fahrt von El Nido hierher. Drei Stunden über eine Straße, die durch Reisfelder und Dörfer führt. Lass den Van unterwegs anhalten, das ist das echte Palawan.
  • Bei Einheimischen übernachten. Es gibt mehrere Homestays, die Familien führen. Abendessen inklusive, und du erfährst mehr über die Insel als in jedem Resort.
  • Keine Erwartung an Internet. Das Netz ist schwach und fällt aus. Wer das weiß und einplant, hat drei sehr ruhige Tage. Wer arbeiten muss, fährt besser woandershin.

Wo du isst

  • Tagesfang im Dorf. Was die Boote morgens bringen, steht abends auf der Karte.
  • Adobo. Fleisch in Essig, Sojasauce und Knoblauch geschmort. Das Nationalgericht und in jedem Haushalt anders.
  • Frühstück mit Blick aufs Wasser. Fast jede Unterkunft hier liegt am Strand.
Puerto Princesa Palawan, Hauptstadt · 1 bis 2 Nächte Das Tor nach Palawan. Als Ziel wenig aufregend, als Ausgangspunkt praktisch, und mit einem unterirdischen Fluss, der Weltnaturerbe ist.

Das solltest du sehen

  1. Underground River. Ein achteinhalb Kilometer langer Fluss durch eine Höhle, davon anderthalb Kilometer befahrbar. Unesco-Welterbe. Die Besucherzahl ist streng begrenzt, Genehmigungen sind in der Hochsaison Wochen vorher weg.
  2. Honda Bay. Inselhopping vor der Haustür, mit Luli Island und Starfish Island. Nicht so spektakulär wie El Nido, aber ein guter Tag, wenn du ohnehin hier bist.
  3. Iwahig Prison and Penal Farm. Ein offenes Gefängnis ohne Mauern, in dem Insassen Landwirtschaft betreiben und Handwerk verkaufen. Ungewöhnlich und sehenswert.
  4. Baker's Hill. Ein Park mit Bäckerei, in dem die Filipinos Fotos machen. Für uns kurios, für das Verständnis des Landes aufschlussreich.

Geheimtipps

  • Nagtabon Beach. Eine Bucht an der Westküste, vierzig Minuten entfernt, zu der eine Piste führt. Einheimische kennen sie, Reisende selten.
  • Ugong Rock. Ein Kalksteinfelsen zum Durchklettern, mit einer Seilrutsche hinunter. Auf dem Weg zum Underground River und von den meisten übersprungen.
  • Die Firefly-Tour in Iwahig. Abends mit dem Paddelboot durch Mangroven, in denen Glühwürmchen ganze Bäume zum Leuchten bringen. Von einer Gemeinschaftsinitiative betrieben.
  • Krokodilfarm und Rettungszentrum. Eine staatliche Station für das philippinische Krokodil, eine der am stärksten bedrohten Arten der Welt. Lehrreich und ohne Showprogramm.

Wo du isst

  • Kalui. Das bekannteste Restaurant der Stadt, Meeresfrüchte in einem Holzhaus. Reservieren, Schuhe aus.
  • Tamilok. Die Mangrovenmuschel, die wie ein Wurm aussieht und roh gegessen wird. Eine Mutprobe mit Geschichte.
  • Markt am Abend. Grillstände mit allem vom Spieß, sehr günstig.
Siargao Nordostmindanao · 5 bis 7 Nächte Tropfenförmig, voller Kokospalmen, mit der berühmtesten Welle des Landes und einer Lagune aus flüssigem Grün. Der Ort, an dem Reisende am längsten bleiben.

Das solltest du sehen

  1. Cloud 9. Eine Riffwelle mit Holzsteg davor, von dem man zuschauen kann. Für Könner, aber der Steg bei Sonnenaufgang ist für jeden.
  2. Sugba Lagoon. Eine Stunde mit dem Boot, Wasser in einem Grün, das unwirklich aussieht. Sprungturm, Paddelbretter, Bambusplattformen. Mit der ersten Fahrt hin.
  3. Magpupungko Rock Pools. Natürliche Felsbecken, die nur bei Ebbe sichtbar werden. Schau vorher die Gezeiten an, sonst stehst du vor dem Meer.
  4. Inselhopping Naked, Daku und Guyam. Drei kleine Inseln an einem Vormittag. Naked ist eine reine Sandbank ohne einen einzigen Baum.
  5. Die Palmenstraße nach Pilar. Die Fahrt quer über die Insel, zwischen Kokospalmen, die sich über der Straße schließen. Allein dafür lohnt sich der Roller.

Geheimtipps

  • Sohoton Cove auf Bucas Grande. Zwei Stunden mit dem Boot, eine Höhle, in die man nur bei Ebbe hineinfährt, dahinter eine Lagune mit nesselfreien Quallen, in denen man schwimmen darf. Der beeindruckendste Ausflug der Region und deutlich weniger bekannt als Sugba.
  • Taktak Falls und Alegria. Der Norden der Insel ist deutlich ruhiger als General Luna. Ein Wasserfall, lange leere Strände und Dörfer ohne Tourismus.
  • Surfen lernen in Jacking Horse. Cloud 9 ist für Anfänger gefährlich. Die Welle nebenan ist sanft, sandig und genau richtig für die erste Woche.
  • Nicht im Hochsommer kommen, wenn du Ruhe willst. Von August bis November ist Surfsaison und die Insel voll. Zwischen März und Juni ist die See ruhig, das Inselhopping besser und die Insel viel leerer.

Wo du isst

  • Kinilaw und frischer Fisch. In General Luna gibt es inzwischen sehr gute kleine Lokale.
  • Carinderia in Dapa. Im Hafenort kostet dasselbe Essen die Hälfte.
  • Kokosnuss in jeder Form. Die Insel lebt davon. Saft, Fleisch, Öl, Essig.
Cebu City und Moalboal Cebu · 4 Nächte Die zweitgrößte Stadt des Landes als Drehkreuz, und drei Stunden südlich ein Riff, an dem Millionen Sardinen zwanzig Meter vor dem Strand stehen.

Das solltest du sehen

  1. Sardinenschwarm vor Moalboal. Vom Ufer aus erreichbar, ohne Boot, ohne Tauchschein. Ein lebender Vorhang aus Millionen Fischen, der sich um dich herum öffnet. Dazu Schildkröten im selben Riff.
  2. Kawasan Falls und Canyoning. Durch eine Schlucht springen, rutschen und schwimmen, bis zum türkisfarbenen Wasserfall. Nimm einen Anbieter mit Helm, Weste und Versicherung.
  3. Magellans Kreuz und Santo Niño. In Cebu City steht das Kreuz, das Magellan 1521 aufstellen ließ, und die älteste Kirche des Landes. Der Beginn von vierhundert Jahren spanischer Geschichte.
  4. Oslob und die Walhaie, mit Vorbehalt. Hier werden Walhaie täglich angefüttert, damit Touristen mit ihnen schwimmen. Wir sagen offen: Das verändert das Wanderverhalten der Tiere und wird von Meeresbiologen kritisiert. Wenn du Walhaie sehen willst, fahr nach Donsol, wo sie nicht gefüttert werden.

Geheimtipps

  • Pescador Island. Eine kleine Insel vor Moalboal mit einer senkrechten Wand und einem Kamin, durch den man taucht. Einer der besten Tauchplätze der Visayas.
  • Osmeña Peak. Der höchste Punkt Cebus, mit einer Landschaft aus spitzen Hügeln, die wie ein Gebirge in Miniatur aussieht. Sonnenaufgang mit Zelt ist möglich.
  • Tumalog Falls. Ein Wasserfall, der eher ein Vorhang aus Tropfen ist. Bei Oslob, und die meisten fahren daran vorbei.
  • Carcar für Lechon. Die Kleinstadt gilt landesweit als Hauptstadt des Spanferkels. Auf dem Markt stehen die Tiere in Reihe, und man kauft nach Gewicht.

Wo du isst

  • Lechon. Cebu macht das beste Spanferkel der Philippinen, da sind sich sogar die Manileños einig.
  • Sutukil. Ein Konzept, kein Gericht: Du suchst den Fisch aus und sagst, ob gegrillt, gekocht oder roh.
  • Larsian Barbecue. Ein Grillmarkt mitten in Cebu City, abends voll, sehr günstig.
Bohol und Panglao Zentrale Visayas · 4 Nächte Chocolate Hills, Tarsier, weißer Sand und ein eigener Flughafen. Die bequemste Insel des Landes für eine erste Reise.

Das solltest du sehen

  1. Chocolate Hills. Zwölfhundert fast gleich geformte Hügel, die in der Trockenzeit braun werden. Der Aussichtspunkt bei Carmen hat die bekannte Perspektive.
  2. Tarsier-Schutzgebiet in Corella. Die kleinsten Primaten der Welt, Augen größer als ihr Gehirn. Nur das offizielle Schutzgebiet, nicht die Käfige am Straßenrand. Leise sein, kein Blitz, nicht anfassen. Die Tiere sterben an Stress.
  3. Alona Beach auf Panglao. Der Hauptstrand, lebhaft und mit allen Tauchbasen. Weiter östlich wird es ruhiger.
  4. Loboc River. Eine Flussfahrt mit Mittagessen an Bord. Touristisch, aber der Fluss zwischen den Palmen ist schön, und die Musikgruppen am Ufer sind lokale Chöre.

Geheimtipps

  • Balicasag Island. Eine Insel vor Panglao mit einer Steilwand und einer Schildkrötenkolonie. Die Besucherzahl ist begrenzt, deshalb früh buchen.
  • Anda an der Ostküste. Zwei Stunden entfernt, langer weißer Strand, Höhlen mit Süßwasserbecken und praktisch kein Tourismus. Das ruhige Bohol.
  • Can-umantad Falls. Der höchste Wasserfall der Insel, in der Nähe von Candijay, mit Reisterrassen darüber. Kaum jemand fährt hin.
  • Hinagdanan Cave. Eine Höhle auf Panglao mit einem Süßwasserbecken, in dem man schwimmen kann, und Lichtstrahlen durch zwei Löcher in der Decke.

Wo du isst

  • Meeresfrüchte an Alona. Abends am Strand, Preis nach Gewicht.
  • Peanut Kisses. Das Mitbringsel der Insel, geformt wie die Chocolate Hills.
  • Carinderia in Tagbilaran. In der Stadt isst man für ein Drittel des Strandpreises.
Siquijor Zentrale Visayas · 3 Nächte Die Insel, der die Filipinos nachsagen, dass dort Heiler und Hexen leben. In Wahrheit vor allem ruhig, grün und mit den klarsten Küstenstraßen des Landes.

Das solltest du sehen

  1. Cambugahay Falls. Drei Becken in Türkis, mit einer Liane zum Hineinschwingen. Früh morgens oder spät nachmittags, mittags ist es voll.
  2. Salagdoong Beach. Eine Bucht mit Sprungfelsen und Plattformen in zwei Höhen. Bei Filipinos sehr beliebt.
  3. Der alte Balete-Baum. Vierhundert Jahre alt, mit einem Quellbecken darunter, in dem kleine Fische die Füße knabbern.
  4. Küstenstraße mit dem Roller. Siebenundsiebzig Kilometer rund um die Insel, in einem halben Tag. Die wohl schönste Inselrunde der Philippinen.

Geheimtipps

  • Lugnason Falls und die versteckten Becken. Ein Wasserfall, zu dem ein Pfad führt, und dahinter mehrere kleinere Becken, die fast niemand findet.
  • Die Heiler von San Antonio. In der Karwoche treffen sich traditionelle Heiler und mischen ihre Salben. Das ist ernst gemeinter Volksglaube, kein Spektakel. Wer hingeht, verhält sich entsprechend.
  • Tulapos Marine Sanctuary. Ein geschütztes Riff im Nordosten, mit Mangroven und ohne Boot erreichbar.
  • Sonnenuntergang an der Westküste. Von Paliton Beach aus, wo ein Palmenstreifen in das Wasser ragt. Kostenlos und besser als jede Bar.

Wo du isst

  • Fisch im Dorf. Die Insel hat wenige Restaurants und sehr gute kleine Küchen.
  • Budbud. Klebreis in Bananenblatt, zum Frühstück mit heißer Schokolade.
  • Frühstück am Strand. Die meisten Unterkünfte liegen direkt am Wasser.
Boracay Westliche Visayas · 3 Nächte Der berühmteste Strand des Landes, 2018 für sechs Monate geschlossen und saniert. Heute sauber, geordnet und immer noch sehr voll.

Das solltest du sehen

  1. White Beach. Vier Kilometer feiner weißer Sand, unterteilt in drei Stationen. Station 1 ist ruhiger und teurer, Station 2 ist das Zentrum, Station 3 günstiger.
  2. Puka Shell Beach. Im Norden, gröberer Sand, deutlich weniger Betrieb und kein Hotelband.
  3. Diniwid und Ilig-Iligan. Zwei kleine Buchten, die man zu Fuß oder mit dem Boot erreicht. Der ruhige Teil der Insel.
  4. Mount Luho. Der höchste Punkt, mit Blick über die ganze Insel. Zwanzig Minuten vom Hauptstrand.

Geheimtipps

  • Was die Sanierung geändert hat. Seit 2018 gibt es keine Partys am Strand mehr, keine fliegenden Händler, keine Feuershows direkt am Wasser und einen Mindestabstand für alle Bauten. Wer Boracay von früher kennt, kommt in einen anderen Ort. Für die meisten ist das eine Verbesserung.
  • Kitesurfen auf der Bulabog-Seite. Die Ostseite hat von November bis April konstanten Wind und ist eines der besten Kitereviere Asiens. Fünf Minuten zu Fuß vom überfüllten Westen und eine andere Welt.
  • Carabao Island. Eine halbe Stunde mit dem Boot nach Süden, fast ohne Tourismus, mit Klippen und einem langen leeren Strand. Der Ausweg, wenn dir Boracay zu viel wird.
  • D'Mall meiden und hinter die Stationen gehen. Im Inselinneren essen die Angestellten. Dieselbe Küche, ein Viertel des Preises.

Wo du isst

  • Talipapa Markt. Fisch aussuchen und nebenan zubereiten lassen. Die beste Lösung auf der Insel.
  • Chori Burger. Ein Strandklassiker: Chorizo im Brötchen, nachts für wenig Geld.
  • Calamansi Muffin. Das Mitbringsel von hier.
Banaue und Batad Nordluzon · 3 bis 4 Nächte Reisterrassen, die seit zweitausend Jahren von Hand gepflegt werden, auf fünfzehnhundert Metern. Kein Strand, dafür der eindrucksvollste Ort des Landes.

Das solltest du sehen

  1. Die Terrassen von Batad. Ein natürliches Amphitheater, Unesco-Welterbe. Man fährt bis zum Sattel und steigt dann eine Stunde ab. Im Dorf gibt es einfache Gästehäuser.
  2. Tappiya-Wasserfall. Von Batad aus nochmal fünfundvierzig Minuten über die Terrassenmauern, am Ende ein großes Becken. Der Rückweg ist der anstrengende Teil.
  3. Aussichtspunkte bei Banaue. Vier Punkte an der Straße mit Blick über das Haupttal. Ifugao in Tracht posieren dort gegen Trinkgeld, das ist ihr Einkommen und in Ordnung, wenn man fragt.
  4. Die Fahrt nach oben. Neun bis zehn Stunden im Nachtbus ab Manila. Unbequem, aber die einzige vernünftige Verbindung.

Geheimtipps

  • Hapao und Hungduan. Zwei Terrassengebiete abseits von Banaue, mit heißen Quellen am Fluss und ohne jeden Besucher.
  • Mit einem Ifugao-Guide gehen. Nicht wegen des Wegs, sondern wegen der Erklärungen: wie die Bewässerung über Kilometer funktioniert, warum die Terrassen gerade verfallen und was passiert, wenn die Jungen in die Stadt ziehen.
  • Übernachten in Batad statt in Banaue. Nach vier Uhr fahren die Tagesgäste zurück, und das Amphitheater gehört dir und den dreihundert Einwohnern.
  • Kiangan. Der Ort, an dem General Yamashita 1945 kapitulierte, mit einem Mahnmal und einem sehr guten Museum über die Ifugao-Kultur. Null Touristen.

Wo du isst

  • Im Gästehaus. Es gibt praktisch keine Restaurants, die Gastgeber kochen.
  • Tinawon-Reis. Eine alte Sorte, die nur hier wächst und nur einmal im Jahr geerntet wird.
  • Kaffee aus den Bergen. Die Region baut Arabica an, frisch geröstet in Banaue.
Sagada Nordluzon · 2 bis 3 Nächte Höhlen mit hängenden Särgen, Nebelmeere am Morgen und eine Kühle, für die man nach zwei Wochen Tropen dankbar ist.

Das solltest du sehen

  1. Hanging Coffins von Echo Valley. Särge, die an Felswänden befestigt sind, eine Bestattungsform der Igorot, die bis heute gelegentlich praktiziert wird. Respektvoll verhalten, es ist ein Friedhof.
  2. Sumaguing Cave. Eine Höhle, durch die man barfuß über nasse Felsen klettert, teils durch hüfttiefes Wasser. Anstrengend und großartig. Nur mit Guide.
  3. Kiltepan Viewpoint. Sonnenaufgang über einem Wolkenmeer, das zwischen den Bergen liegt. Abfahrt um halb fünf.
  4. Bomod-ok Falls. Der große Wasserfall, erreichbar nach einer Stunde Abstieg durch Reisterrassen.

Geheimtipps

  • Cave Connection. Die Verbindung von Lumiang und Sumaguing, vier Stunden durch die Unterwelt. Nur für Fitte und nur mit erfahrenem Guide, dafür das Beste, was Sagada zu bieten hat.
  • Die Weberinnen von Sagada. Mehrere kleine Werkstätten weben auf Rückengurtwebstühlen. Man darf zuschauen und kaufen, ohne Verkaufsdruck.
  • Lemon Pie House. Klingt banal, ist aber eine Institution. Der Zitronenkuchen in diesem Bergdorf ist landesweit bekannt.
  • Die Fahrt über den Halsema Highway. Von Baguio nach Sagada über die höchste Straße der Philippinen, mit Blick über Gemüseterrassen bis zum Horizont. Fahr bei Tageslicht.

Wo du isst

  • Etag. Geräuchertes Schweinefleisch der Bergvölker, kräftig und salzig.
  • Pinikpikan. Ein traditionelles Hühnergericht, dessen Zubereitung umstritten ist. Wir nennen es, weil es zur Kultur gehört, und überlassen dir die Entscheidung.
  • Bergkaffee und Zitronenkuchen. Die Kombination, für die der Ort bekannt ist.
Vigan Nordluzon, Küste · 1 bis 2 Nächte Eine spanische Kolonialstadt mit Kopfsteinpflaster, die den Zweiten Weltkrieg überstanden hat. Unesco-Welterbe und auf dem Rückweg von den Bergen ideal.

Das solltest du sehen

  1. Calle Crisologo. Die Hauptgasse mit Kaufmannshäusern aus dem achtzehnten Jahrhundert. Abends ohne Autos und mit Laternen beleuchtet.
  2. Kathedrale und Plaza Salcedo. Der zentrale Platz mit abendlicher Brunnenshow, bei der die ganze Stadt sitzt.
  3. Crisologo-Museum. Ein Herrenhaus mit originaler Einrichtung, das die Geschichte einer Politikerfamilie erzählt, inklusive eines Attentats.
  4. Töpferei Pagburnayan. Hier werden große Tonkrüge auf einer Scheibe gedreht, die ein Wasserbüffel antreibt. Man darf es selbst versuchen.

Geheimtipps

  • Baluarte und die Ruinen von Santa Maria. Eine Kirche auf einem Hügel, ebenfalls Welterbe, zwanzig Minuten entfernt und von den meisten ausgelassen.
  • Bantay Bell Tower. Ein freistehender Glockenturm mit Rundblick über die Küstenebene.
  • Die Sanddünen von Paoay. Eine Stunde nördlich, eine echte Dünenlandschaft am Meer, auf der man mit Geländewagen fährt. Sieht so gar nicht nach Philippinen aus.
  • Früh morgens durch die Calle Crisologo. Vor acht Uhr gehört die Gasse den Anwohnern, danach den Reisegruppen aus Manila.

Wo du isst

  • Vigan Longganisa. Eine knoblauchlastige Wurst, die Spezialität der Stadt, zum Frühstück mit Ei und Reis.
  • Bagnet. Dreifach frittierter Schweinebauch. Nichts für jeden Tag und einmal ein Erlebnis.
  • Empanada vom Platz. Mit orangefarbenem Teig, Ei und Longganisa gefüllt, frisch frittiert.
Manila Hauptstadt · 1 bis 2 Nächte Für die meisten nur ein Umsteigepunkt, und das ist in Ordnung. Wer einen Tag hat, sollte ihn trotzdem nicht im Hotel verbringen.

Das solltest du sehen

  1. Intramuros. Die spanische Festungsstadt, im Krieg fast vollständig zerstört und teilweise wieder aufgebaut. Fort Santiago, San Agustin und die Mauern lassen sich gut mit dem Fahrrad erkunden.
  2. San-Agustin-Kirche. Die älteste Steinkirche des Landes, 1607 fertiggestellt, hat alle Erdbeben und beide Weltkriege überstanden. Unesco-Welterbe.
  3. Nationalmuseum. Drei Häuser, kostenloser Eintritt, darunter das Spoliarium von Juan Luna. Der beste Ort, um die Geschichte des Landes zu verstehen.
  4. Rizal Park und Manila Bay. Der Sonnenuntergang über der Bucht ist berühmt, auch wenn das Wasser es nicht ist.

Geheimtipps

  • Escolta Street. Die frühere Prachtstraße mit Art-déco-Gebäuden, heute halb verfallen und von jungen Künstlern wiederbelebt. Samstags gibt es einen Markt im Erdgeschoss eines alten Bürohauses.
  • Binondo, das älteste Chinatown der Welt. Gegründet 1594. Eine Essenstour durch die Gassen ist der beste Nachmittag, den Manila zu bieten hat.
  • Amerikanischer Soldatenfriedhof in Taguig. Siebzehntausend Gräber, der größte amerikanische Kriegsfriedhof außerhalb der USA. Still, gepflegt und ein Gegengewicht zum Verkehr ringsum.
  • Vom Flughafen aus planen. Die vier Terminals sind nicht fußläufig verbunden. Wer früh weiterfliegt, schläft besser in Flughafennähe als in Makati, das sind sonst leicht neunzig Minuten.

Wo du isst

  • Binondo Food Crawl. Dumplings, Nudeln, Mondkuchen. Am besten mit einem Guide, der die Hinterhöfe kennt.
  • Sisig. Gehacktes vom Schweinekopf auf einer heißen Platte, mit Ei. Das philippinische Gericht, das am meisten Fans gewinnt.
  • Halo-Halo. Das Nachtischsymbol des Landes: Crushed Ice, Milch, Bohnen, Flan, Ube-Eis. Klingt falsch, schmeckt richtig.
Camiguin Nordmindanao · 3 Nächte Sieben Vulkane auf einer Insel, die man in zwei Stunden umrundet. Heiße und kalte Quellen, ein versunkener Friedhof und fast keine Besucher.

Das solltest du sehen

  1. White Island. Eine reine Sandbank im Meer, ohne einen einzigen Baum, mit Blick auf die Vulkane. Morgens hin, mittags gibt es keinen Schatten.
  2. Versunkener Friedhof. Ein Kreuz im Wasser markiert den Friedhof, den ein Vulkanausbruch 1871 im Meer versenkte. Man kann darüber schnorcheln.
  3. Katibawasan Falls. Ein siebzig Meter hoher Wasserfall mit einem eiskalten Becken darunter.
  4. Ardent Hot Springs. Vulkanisch beheiztes Wasser im Wald, vierzig Grad. Abends, wenn es dunkel wird.

Geheimtipps

  • Mantigue Island. Eine kleine bewaldete Insel mit einem Riffabbruch direkt am Strand. Besser zum Schnorcheln als White Island und viel ruhiger.
  • Der Aufstieg auf den Hibok-Hibok. Ein aktiver Vulkan, 1.332 Meter, vier bis fünf Stunden mit Guide. Oben Blick über die ganze Insel und bis nach Bohol.
  • Die Stationen des Kreuzwegs. Ein Hügel mit vierzehn lebensgroßen Figurengruppen, in der Karwoche Ziel von Tausenden Pilgern, sonst still.
  • Lanzones im Oktober. Die Insel ist für diese Frucht bekannt und feiert im dritten Oktoberwochenende ein eigenes Fest dafür.

Wo du isst

  • Fisch und Meeresfrüchte. Direkt am Hafen von Mambajao.
  • Pastel. Ein weiches Brötchen mit Yema-Füllung, das Mitbringsel der Insel.
  • Lanzones. Im September und Oktober an jedem Straßenstand.

Abgelegen

Die stillen Inseln

Bei 7.641 Inseln kennen die meisten Reisenden fünf. Das hier sind die anderen, mit Anfahrt und ehrlicher Einordnung, für wen sie taugen.

Romblon

zwischen Luzon und den Visayas

Die Marmorinsel. Seit Jahrhunderten wird hier Marmor abgebaut und von Hand bearbeitet, die Werkstätten stehen offen an der Straße. Dazu leere Strände auf den Nachbarinseln Carabao und Cobrador und ein spanisches Fort über dem Hafen.

Anfahrt
Fähre ab Batangas (Luzon) 8 bis 10 Std. oder Flug nach Tablas
Beste Zeit
Dezember bis Mai
Betten
Gästehäuser und einige kleine Resorts
Für wen
Reisende mit Zeit, Handwerksinteresse, echte Ruhe

Batanes

ganz im Norden, zwischen Luzon und Taiwan

Sieht aus wie Irland im Pazifik: grüne Hügel bis zur Klippe, Steinhäuser mit meterdicken Mauern gegen die Taifune, Leuchttürme und keine einzige Ampel. Die Ivatan lassen ihre Häuser unverschlossen, weil es keine Kriminalität gibt. Die teuerste und ungewöhnlichste Region des Landes.

Anfahrt
Flug ab Manila nach Basco, 2 Std., oft wetterbedingt gestrichen
Beste Zeit
März bis Juni, danach Taifunsaison
Betten
Homestays und wenige Lodges, Vorausbuchung nötig
Für wen
Fotografen, Radfahrer, Reisende, die etwas völlig anderes wollen

Malapascua

Nordspitze von Cebu

Eine Insel von zweieinhalb Kilometern Länge, berühmt für einen einzigen Grund: An einer Putzerstation auf dreißig Metern steigen fast täglich Fuchshaie auf. Der einzige Ort der Welt, an dem das verlässlich klappt. Dazu weißer Sand und ein Dorf ohne Autos.

Anfahrt
4 Std. Bus ab Cebu City nach Maya, dann Boot 30 Min.
Beste Zeit
Ganzjährig, beste Sicht März bis Mai
Betten
Tauchresorts und einfache Gästehäuser
Für wen
Taucher mit Schein, Reisende mit Zeit für die Anfahrt

Bantayan

westlich von Cebu

Weißer Sand, flaches türkisfarbenes Wasser und ein Tempo, das selbst für philippinische Verhältnisse langsam ist. Keine Tauchszene, keine Partys, dafür eine Kirche von 1580 und Fahrradwege zwischen den Dörfern.

Anfahrt
3,5 Std. Bus ab Cebu City nach Hagnaya, dann Fähre 1 Std.
Beste Zeit
Dezember bis Mai
Betten
Von Gästehaus bis gehobenes Strandresort
Für wen
Familien, Paare, alle, die wirklich nichts tun wollen

Southern Leyte und Sogod Bay

südliche Ost-Visayas

Hier kann man von November bis Mai mit Walhaien schwimmen, die nicht angefüttert werden, anders als in Oslob. Dazu Steilwände, Makroleben für Fotografen und ein Küstenstreifen, auf dem man tagelang niemanden trifft.

Anfahrt
Flug nach Tacloban oder Maasin, dann 2 bis 3 Std. mit dem Auto
Beste Zeit
November bis Mai
Betten
Wenige Tauchresorts, einfach bis solide
Für wen
Taucher, Walhai-Begegnung ohne Fütterung

Caramoan

Bicol, Südostluzon

Kalksteinklippen und versteckte Buchten wie in Palawan, nur auf der anderen Seite des Landes und ohne dessen Bekanntheit. Mehrere Staffeln von Survivor wurden hier gedreht. Die Anfahrt ist umständlich, und genau das hält die Insel leer.

Anfahrt
Flug nach Naga, dann 2 Std. Auto und 2 Std. Boot
Beste Zeit
März bis Juni
Betten
Einfache Resorts und Gästehäuser
Für wen
Wer Palawan-Landschaft ohne Palawan-Preise und Massen will

Calaguas

Camarines Norte, Luzon

Eine Insel mit einem Strand, den viele Filipinos für den schönsten des Landes halten, und praktisch ohne Infrastruktur. Man zeltet oder schläft in einfachen Hütten, Strom gibt es stundenweise aus dem Generator.

Anfahrt
8 Std. Bus ab Manila nach Daet, dann Boot 1,5 bis 2 Std.
Beste Zeit
März bis Mai
Betten
Zelte und sehr einfache Hütten
Für wen
Junge Reisende, Camper, alle ohne Komfortanspruch

Guimaras

zwischen Panay und Negros

Bekannt für die angeblich süßesten Mangos der Welt, die sogar an das Weiße Haus geliefert wurden. Dazu ein Trappistenkloster, leere Buchten und eine Insel, die man mit dem Roller an einem Tag umrundet.

Anfahrt
Fähre ab Iloilo, 15 Min.
Beste Zeit
Dezember bis Mai, Mangofest im April
Betten
Kleine Resorts und Gästehäuser
Für wen
Ein ruhiger Zwischenstopp zwischen Boracay und Negros

Apo Island

vor Negros, bei Dumaguete

Ein Meeresschutzgebiet, das von der Dorfgemeinschaft selbst verwaltet wird, seit den Achtzigern. Das Ergebnis: eine der dichtesten Schildkrötenpopulationen Asiens, direkt am Strand im Seegras. Du schnorchelst mit Tieren, die sich nicht stören lassen.

Anfahrt
Boot ab Malatapay bei Dumaguete, 30 Min.
Beste Zeit
Ganzjährig, beste See März bis Juni
Betten
Zwei einfache Häuser auf der Insel, sonst Dumaguete
Für wen
Schnorchler, Taucher, alle mit Interesse an gelungenem Meeresschutz

Biliran

nördlich von Leyte

Eine Insel mit Wasserfällen in zweistelliger Zahl, heißen Quellen, Reisterrassen und einem Vulkan in der Mitte. Über eine Brücke erreichbar und trotzdem von Reisenden praktisch unentdeckt.

Anfahrt
Flug nach Tacloban, dann 2,5 Std. mit dem Bus
Beste Zeit
Februar bis Juni
Betten
Einfache Gästehäuser
Für wen
Wanderer, Wasserfalljäger, Reisende abseits jeder Route

Dinagat Islands

nördlich von Siargao

Bizarre Felsformationen, türkisfarbene Lagunen und eine Pflanzenwelt, die wegen des metallhaltigen Bodens einzigartig ist. Von Siargao in einer Stunde erreichbar und trotzdem fast nie besucht.

Anfahrt
Boot ab Siargao oder Surigao, 1 bis 1,5 Std.
Beste Zeit
März bis Juni
Betten
Sehr einfach, oft Homestays
Für wen
Ergänzung zu Siargao für alle, die weiter wollen

Balabac

Südspitze von Palawan

Sandbänke in einem Blau, das es sonst nur auf den Malediven gibt, Mangroven und die winzigen Mausmaki-Hirsche, die nur hier leben. Die Anreise ist lang, die Infrastruktur minimal, und Teile der Gewässer weiter südlich gelten als unsicher. Nur mit lokalem Veranstalter und nur auf den freigegebenen Routen.

Anfahrt
Flug nach Puerto Princesa, 6 bis 8 Std. Van nach Buliluyan, dann Boot
Beste Zeit
März bis Mai
Betten
Zelte und sehr einfache Hütten
Für wen
Erfahrene Reisende mit Zeit, die sich an die Sicherheitshinweise halten

Must-see

Was du gesehen haben solltest

Die Dinge, die den Weg wirklich rechtfertigen, mit dem Hinweis, wann du hingehen solltest.

Rotes Kajak in einer Lagune zwischen Kalksteinwänden
01

erstes Boot

Die Lagunen von El Nido

Big Lagoon, Small Lagoon und Secret Lagoon, erreichbar durch Felsspalten, teils nur mit dem Kajak. Fahr mit der ersten Tour des Tages oder charter ein eigenes Boot, dann bist du vor den anderen dort. Die Bootstouren heißen A, B, C und D, A und C sind die beiden, die sich lohnen.

Taucher an einem versunkenen Schiffswrack
02

ganzer Tag

Wracktauchen vor Coron

Im September 1944 versenkte die US-Marine hier einen japanischen Flottenverband. Elf Wracks liegen zwischen zehn und vierzig Metern, mehrere auch für Schnorchler sichtbar. Eines der besten Wrackreviere der Welt, und das Wasser ist warm.

Terrassenlandschaft in den Bergen Nordluzons von oben
03

zwei Tage

Die Reisterrassen von Batad

Ein natürliches Amphitheater aus Terrassen, zweitausend Jahre alt, von den Ifugao ohne Maschinen gebaut. Unesco-Welterbe. Man steigt eine Stunde hinab und übernachtet unten, weil der Aufstieg bei Hitze kein Vergnügen ist.

Dichter Schwarm aus Millionen Sardinen unter Wasser
04

vom Strand

Sardinenschwarm vor Moalboal

Millionen Sardinen, die wie ein lebender Vorhang zwanzig Meter vor dem Ufer stehen, erreichbar beim Schnorcheln ohne Boot. Dazu Meeresschildkröten im selben Riff. Es gibt wenige Orte, an denen man so etwas ohne Tauchschein sieht.

Grün leuchtende Lagune zwischen bewaldeten Inseln
05

früh hin

Sugba Lagoon auf Siargao

Eine Lagune in leuchtendem Grün, mit einem Sprungturm und Paddelbrettern. Eine Stunde mit dem Boot, und zwischen zehn und drei Uhr sehr voll. Die erste Verbindung ist die richtige.

Fuchshai mit langer Schwanzflosse im offenen Blauwasser
06

fünf Uhr morgens

Fuchshaie bei Malapascua

An einer Putzerstation auf dreißig Metern steigen Fuchshaie aus der Tiefe auf, mit Schwanzflossen, die so lang sind wie ihr Körper. Der einzige Ort weltweit, an dem das fast täglich klappt. Nur mit Tauchschein, Tauchgang beginnt im Dunkeln.

Abseits

Geheimtipps

Dinge, die in den meisten Reiseführern fehlen und eine Philippinenreise spürbar besser machen.

01

Zwei Regionen, nicht vier

der wichtigste Tipp

Zwischen den Inselgruppen gibt es kaum Direktflüge, fast alles läuft über Manila oder Cebu. Jeder Wechsel kostet einen Tag. Wer Palawan und die Visayas macht, hat eine gute Reise. Wer Palawan, Visayas, Siargao und Boracay will, hat eine Flughafenreise.

02

Eigenes Boot statt Gruppentour

ab 90 € für die Gruppe

In El Nido und Coron kostet ein privates Boot für den ganzen Tag oft nur das Dreifache eines Gruppenplatzes. Zu dritt oder zu viert ist der Aufpreis gering, und du fährst los, wann du willst, nicht wenn der Letzte am Steg steht.

03

Port Barton statt nur El Nido

Geheimtipp

Drei Stunden südlich von El Nido liegt ein Dorf, in dem der Strom bis vor Kurzem nachts abgestellt wurde. Keine Durchgangsstraße, Schildkröten im Hausriff, und abends sitzt man im Sand. Das ist das El Nido von vor fünfzehn Jahren.

04

Inlandsflüge früh buchen und Puffer lassen

Cebu Pacific

Inlandsflüge kosten oft unter dreißig Euro, werden aber regelmäßig gestrichen oder verschoben. Plane nie einen Anschlussflug am selben Tag wie den Rückflug nach Europa. Ein Puffertag in Manila oder Cebu rettet die Heimreise.

05

Die Fähre ist oft besser als der Flug

Palawan

Zwischen El Nido und Coron fährt ein Schnellboot in dreieinhalb bis fünf Stunden. Das ist kaum langsamer als der Flug mit Umstieg und deutlich zuverlässiger.

06

Kleine Scheine sammeln

überall

Außerhalb der Städte kann niemand einen Tausender wechseln. Hol dir in Manila oder Cebu Hunderter und Fünfziger, dann funktionieren Tricycle, Markt und Fähre ohne Diskussion.

Schritt drei

Wo du schläfst

Die Philippinen haben wenige Weltklassehäuser und sehr viele gute kleine. Preise sind Richtwerte für die Nebensaison.

Geprüft am 13. Oktober 2026Jede harte Angabe trägt ihr Prüfdatum.
Quellen offen gelegtNationalparks, Wetterdienste, Fachmedien, mit Link.
Echtes Unternehmen aus ÖsterreichWilding Consulting e.U., Firmenbuch FN 661191 s.
Antwort von einem Menschen[email protected]

Ikonisch

ab 500 € / Nacht

Palawan · eigene Insel

Inselresort im Bacuit-Archipel

Die Resorts auf den vorgelagerten Inseln von El Nido sind nur per Boot erreichbar und gehören zu den spektakulärsten Lagen Asiens.

Buchungslink folgt

Siargao · Küste

Villenresort am Riff

Die Insel hat in den letzten Jahren mehrere sehr gute Häuser bekommen, mit Pool über dem Wasser und Blick auf die Welle.

Buchungslink folgt

Bohol · Panglao

Strandresort an der Südküste

Weißer Sand, Hausriff und ein Flughafen zwanzig Minuten entfernt. Die bequemste Luxusvariante des Landes.

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Der Sweetspot

100 bis 250 € / Nacht

El Nido · Nacpan

Haus über dem langen Strand

Zwanzig Minuten außerhalb des Orts, vier Kilometer Sand, abends nichts außer Brandung. Der bessere Platz als der Ort selbst.

Buchungslink folgt

Coron · Bucht

Boutiquehaus mit eigenem Steg

Von hier legen die Tauchboote direkt ab, das spart jeden Morgen eine Stunde.

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Siquijor · Westküste

Bungalowanlage am Sonnenuntergang

Die Insel ist klein, ruhig und wird von den meisten ausgelassen. Genau deshalb.

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Gut und bezahlbar

30 bis 90 € / Nacht

Port Barton · Strand

Einfacher Bungalow am Wasser

Ventilator statt Klimaanlage, Strom seit Kurzem durchgehend, Riff vor der Tür.

Buchungslink folgt

Moalboal · Panagsama

Taucherhaus am Riffabbruch

Zum Sardinenschwarm schwimmst du vom Steg. Günstiger geht ein Hausriff nicht.

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Camiguin · Mambajao

Gästehaus am Vulkanhang

Die Insel hat kaum Hotels und sehr gute kleine Häuser, die Familien führen.

Buchungslink folgt

Erlebnisse

Touren, die sich lohnen

Acht Erlebnisse, die den Unterschied zwischen Urlaub und Reise machen. Preise sind Richtwerte pro Person.

Bunt bemalter Jeepney auf einer philippinischen Straße
Gegrilltes Fleisch auf einem Straßengrill
Boote in einer türkisfarbenen Bucht zwischen Felsen
01

Privates Boot in El Nido

ca. 90 bis 130 € für das Boot

Für den ganzen Tag, mit Crew und Mittagessen. Zu viert günstiger als vier Gruppenplätze und ungleich besser, weil du die Reihenfolge bestimmst.

02

Wracktauchen in Coron

ca. 90 € für zwei Tauchgänge

Die Wracks liegen flach genug für Open-Water-Taucher. Mit Nitrox und einem Guide, der die Durchschwimmungen kennt, wird es ein anderes Erlebnis.

03

Canyoning bei Badian

ca. 45 €

Von Moalboal aus durch eine Schlucht springen, rutschen und schwimmen bis zum Kawasan-Wasserfall. Nimm einen Anbieter mit Helm, Weste und Versicherung, hier ist schon Ernstes passiert.

04

Schnorcheln mit Sardinen und Schildkröten

kostenlos

In Moalboal brauchst du nur eine Maske. Der Schwarm steht zwanzig Meter vor dem Ufer, die Schildkröten fressen im Seegras daneben.

05

Inselhopping auf Siargao

ca. 25 €

Naked Island, Daku und Guyam an einem Tag, dazu Sugba Lagoon am nächsten. Kleine Boote, kurze Wege, sehr entspannt.

06

Chocolate Hills und Tarsier-Schutzgebiet

ca. 35 €

Zwölfhundert gleichförmige Hügel, die in der Trockenzeit braun werden. Beim Tarsier gilt: nur das offizielle Schutzgebiet in Corella, nicht die Käfige am Straßenrand. Die Tiere sterben an Stress.

07

Sonnenaufgang über den Terrassen von Batad

Guide ca. 25 €

Mit einem Ifugao-Guide, der erklärt, wie die Bewässerung funktioniert und warum das Wissen gerade verloren geht.

08

Fuchshaie bei Malapascua

ca. 60 €

Abfahrt um halb fünf, Tauchgang bei Sonnenaufgang auf dreißig Metern. Nur mit Tauchschein und etwas Erfahrung, dafür ein Erlebnis, das es so nirgends gibt.

Budget

Was ein Tag wirklich kostet

Die Philippinen sind günstiger als Thailand beim Essen und teurer bei der Fortbewegung, weil fast jede Strecke über Wasser oder Luft geht.

Währung: Philippinischer Peso (PHP). Ein Euro sind grob 65 Pesos. Rechentrick: Pesopreis durch 65, oder grob durch zwei und dann nochmal durch dreißig.

Sparsam

Pro Person und Tag

35 bis 55 Euro

  • SchlafenGästehaus oder einfacher Bungalow, 15 bis 30 Euro
  • EssenCarinderia und Marktküche, 2 bis 4 Euro pro Mahlzeit
  • FahrenFähre, Jeepney, Tricycle, Nachtbus
  • ErlebenSchnorcheln vom Strand, Gruppenbootstouren

Angenehm

Pro Person und Tag

95 bis 150 Euro

  • SchlafenGutes Mittelklassehotel oder Strandresort, 50 bis 90 Euro
  • EssenMischung aus lokal und Restaurant, abends Meeresfrüchte
  • FahrenInlandsflüge, Schnellboote, Roller
  • ErlebenPrivates Boot, Tauchgänge, Canyoning

Gehoben

Pro Person und Tag

350 Euro und aufwärts

  • SchlafenInselresort im Bacuit-Archipel, ab 300 Euro
  • EssenResortküche, in El Nido und Siargao inzwischen auf gutem Niveau
  • FahrenPrivate Boote durchgehend, Charterflüge
  • ErlebenPrivatguide, Tauchsafari, eigenes Boot für mehrere Tage

Geld, Karte und Trinkgeld

Bargeld ist König
Außerhalb von Manila, Cebu und den großen Resorts nimmt kaum jemand Karte. In El Nido, Port Barton, auf Malapascua und Siargao zahlst du fast alles bar. Heb vor jeder Inselstrecke genug ab.
Geldautomaten auf kleinen Inseln
Es gibt sie, sie sind aber oft leer, defekt oder haben ein niedriges Abhebelimit. Verlass dich nie auf den Automaten am Zielort, sondern hol das Geld vorher in der größeren Stadt.
Die Falle am Automaten
Wenn der Automat anbietet, in Euro abzurechnen, sag nein. Diese Währungsumrechnung kostet drei bis sechs Prozent. Immer in Pesos abrechnen. Die Fremdgebühr liegt meist bei 250 Pesos pro Abhebung.
Kleine Scheine
Der Tausender ist außerhalb der Städte kaum zu wechseln. Sammle Hunderter und Fünfziger, dann klappt alles vom Tricycle bis zum Markt ohne Diskussion.
Trinkgeld
Üblich und willkommen. Im Restaurant zehn Prozent, wenn kein Service Charge draufsteht, der Bootscrew nach einer Tagestour 100 bis 200 Pesos pro Person, dem Tauchguide ähnlich. Löhne sind niedrig, das macht einen echten Unterschied.
Umweltgebühren
In El Nido, Coron, auf Siargao und an vielen Riffen werden Eco Fees und Nationalparkgebühren verlangt, meist 200 bis 500 Pesos. Das ist legitim und finanziert den Erhalt. Rechne es mit ein.

Gut zu wissenDie zwei Stellen, an denen in den Philippinen am meisten schiefgeht: ein zu knapp geplanter Inlandsflug vor der Heimreise, und zu wenig Bargeld vor einer Insel ohne funktionierenden Automaten. Beides kostet nichts außer zehn Minuten Vorbereitung.

Vor Ort

Gesund bleiben und nicht anecken

Die Philippinen sind in den Reiseregionen sicher und die Menschen sind außergewöhnlich herzlich. Bei einem Thema müssen wir trotzdem deutlich werden.

Gesundheit und Sicherheit

Wir sind keine Ärzte und geben keine medizinische Beratung. Was wir dir geben können, ist die ehrliche Einordnung, worauf es ankommt.

Impfungen
Für die Einreise ist keine Impfung vorgeschrieben. Was sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung, in Österreich etwa am Tropeninstitut Wien. Geh sechs bis acht Wochen vor Abflug hin.
Der Süden ist anders
Für Westmindanao, die Region BARMM und den Sulu-Archipel gilt die höchste Warnstufe der Außenministerien, wegen Entführungs- und Terrorgefahr. Das gilt auch für Segel- und Tauchrouten in der südlichen Sulusee. Wir empfehlen diese Gebiete nicht und bauen sie in keine Route ein. Siargao liegt im Nordosten Mindanaos und ist davon nicht betroffen, ebenso wenig Camiguin.
Leitungswasser
Nicht trinken. Flaschenwasser ist überall günstig, Nachfüllstationen sind weit verbreitet. Eine Filterflasche hilft, weil Müllentsorgung auf kleinen Inseln ein echtes Problem ist.
Moskitos
Dengue ist landesweit verbreitet, besonders in der Regenzeit. Die Mücken stechen tagsüber. Mittel mit DEET oder Icaridin und lange, lockere Kleidung am Abend. Malaria spielt in den Reiseregionen praktisch keine Rolle, auf Palawan gibt es lokal ein Restrisiko im Landesinneren.
Versicherung
Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist Pflicht, und auf den Philippinen mehr als anderswo: Auf den kleinen Inseln gibt es keine Krankenhäuser, bei etwas Ernstem wird nach Manila oder Cebu geflogen. Prüfe ausdrücklich, ob Tauchen und Rollerfahren mitversichert sind.
Tauchen und Dekompression
Die nächste Druckkammer liegt oft weit weg. Tauch konservativ, halte Abstand zum Limit und fliege frühestens vierundzwanzig Stunden nach dem letzten Tauchgang, nicht achtzehn.
Strömung und Boote
Viele Bootsunfälle passieren bei Überladung oder schlechtem Wetter. Steig nicht in ein Boot, das offensichtlich zu voll ist, und akzeptiere es, wenn die Küstenwache absagt. Das ist keine Schikane, sondern der Grund, warum du zurückkommst.
Taifune
Von Juni bis November. Die Vorhersagen von PAGASA sind gut, zwei bis drei Tage Vorlauf hat man meist. Bei einer Warnung fahren keine Fähren und keine Inlandsflüge. Das ist der Grund für einen Puffertag.
Notruf allgemein911Polizei117Küstenwache143Tourist Assistance151-02

Das muss ehrlich gesagt werdenWir sagen das deutlich, weil es in vielen Reiseführern verschwiegen wird: Der Süden der Philippinen ist nicht dasselbe Land wie Palawan oder die Visayas. Für Westmindanao und den Sulu-Archipel gibt es die höchste Warnstufe, und es hat dort in den vergangenen Jahren Entführungen von Ausländern gegeben. Alles, was wir auf dieser Seite empfehlen, liegt außerhalb dieser Gebiete.

Offizielle QuellenReisehinweise Außenministerium ÖsterreichReisehinweise Auswärtiges Amt DeutschlandPAGASA, Taifunwarnungen

Benehmen, das Türen öffnet

Die Philippinen sind das einzige überwiegend christliche Land Asiens, mit spanischem und amerikanischem Erbe. Vieles fühlt sich dadurch vertrauter an als in den Nachbarländern. Ein paar Dinge sind trotzdem anders.

Das kommt gut an

  • Lächeln und Smalltalk. Filipinos sind außergewöhnlich offen und reden gern. Eine Frage nach deinem Herkunftsland ist Höflichkeit, keine Aufdringlichkeit. Antworte, frag zurück.
  • Po und opo bei Älteren. Diese beiden Silben hängt man im Gespräch mit Älteren an, als Zeichen von Respekt. Wer sie als Ausländer benutzt, erntet sofort ein Lächeln.
  • Mano, der Handgruß. Jüngere nehmen die Hand eines Älteren und führen sie an die Stirn. Du musst das nicht tun, aber wissen, was gerade passiert, wenn es dir jemand zeigt.
  • Einladungen annehmen. Wer zum Essen eingeladen wird, nimmt an. Ablehnen gilt als Zurückweisung. Ein kleines Mitbringsel, etwas zu essen, passt immer.
  • Schuhe aus im Haus. In Privathäusern selbstverständlich.
  • Kirchen respektieren. Über achtzig Prozent sind katholisch. Schultern bedeckt, keine lauten Gespräche, während einer Messe nicht fotografieren.

Das besser nicht

  • Niemanden vor anderen bloßstellen. Gesicht wahren ist zentral. Kritik, Ärger oder Streit vor Dritten bringt keine Lösung, sondern beendet das Gespräch. Ruhig und freundlich bleiben, auch wenn etwas schiefgeht.
  • Keine Witze über Religion. Der Glaube ist ernst gemeint und tief verankert, auch bei jungen Leuten.
  • Nicht über Politik urteilen. Die jüngere Geschichte ist gespalten und emotional. Zuhören ja, Position beziehen nein.
  • Keine Tiere als Attraktion. Tarsier in Käfigen am Straßenrand, Schlangen zum Fotografieren, Delfinshows. Geh nur ins offizielle Tarsier-Schutzgebiet in Corella. Die Tiere sterben bei Stress, das ist keine Übertreibung.
  • Nicht über Armut fotografieren. In Manila gibt es organisierte Touren durch Slums. Wenn du so etwas machst, dann nur mit einem Anbieter, der von der Gemeinschaft selbst getragen wird, und ohne Kamera im Gesicht von Menschen.
  • Korallen nicht anfassen. Nicht darauf stehen, nichts mitnehmen, keine Sonnencreme mit Oxybenzon. Die Riffe hier gehören zu den artenreichsten der Welt und sind unter Druck.

Sätze, die du brauchst

Englisch ist Amtssprache und wird fast überall gesprochen, oft sehr gut. Filipino, also Tagalog, brauchst du nicht, aber ein paar Wörter öffnen Herzen. In den Visayas spricht man Cebuano, dort gelten andere Wörter.

Danke

Salamat

salamat

Vielen Dank

Maraming salamat

maraming salamat

Guten Morgen

Magandang umaga

magandang umaga

Wie viel kostet das?

Magkano

magkano

Lecker

Masarap

masarap

Ja und nein

Oo / Hindi

o-o / hindi

Wo ist die Toilette?

Nasaan ang banyo

nasaan ang banjo

Danke auf Cebuano

Salamat kaayo

salamat ka-ajo

Kalender

Feste, Feiertage und was sie für dich bedeuten

Die Philippinen feiern laut, bunt und mit vollem Einsatz. Zwei Zeiträume solltest du für die Reiseplanung kennen.

dritter Sonntag im Januar

Sinulog

Cebu City

Das größte Fest des Landes, zu Ehren des Santo Niño. Eine Million Menschen, Straßentanz in Kostümen, Trommeln und tagelange Prozessionen.

Für dich heißt das: Cebu ist in dieser Woche ausgebucht und die Preise sind hoch. Wenn du hinwillst, buch Monate vorher. Wenn nicht, plane Cebu um dieses Wochenende herum.

dritter Sonntag im Januar

Ati-Atihan

Kalibo, Panay

Das älteste Fest der Philippinen, bei dem sich Teilnehmer schwarz bemalen und drei Tage durchgehend durch die Straßen tanzen. Gilt als Mutter aller philippinischen Feste.

Kalibo ist der Flughafen für Boracay. In dieser Woche sind die Flüge dorthin voll und teuer.

Februar

Panagbenga, das Blumenfest

Baguio, Luzon

Einen Monat lang Blumenschmuck, am Ende ein Umzug mit riesigen Wagen. Baguio liegt auf 1.500 Metern und ist die kühlste Stadt des Landes.

Gut mit einer Nordluzon-Route zu verbinden, wenn du ohnehin nach Banaue willst.

März oder April

Semana Santa, die Karwoche

landesweit

Das ernsteste Fest des Jahres. Prozessionen in jedem Ort, am Karfreitag stellenweise sogar echte Selbstgeißelungen und Kreuzigungen in Pampanga, was die Kirche ausdrücklich nicht gutheißt.

Gründonnerstag und Karfreitag stehen still: kaum Verkehrsmittel, viele Geschäfte und Restaurants zu, Fähren fahren eingeschränkt. Gleichzeitig reist das halbe Land in die Heimatorte, Flüge sind teuer und voll. Entweder bewusst an einem Ort bleiben oder diese Woche meiden.

Mai

Pahiyas

Lucban, Quezon

Die Häuser werden mit Reis, Gemüse und bunten Reiswaffeln geschmückt, als Erntedank. Eines der fotogensten Feste Südostasiens und bei Ausländern fast unbekannt.

Ein Tagesausflug von Manila, wenn du zur richtigen Zeit da bist.

Juni bis November

Taifunsaison

vor allem Luzon und Ost-Visayas

Kein Fest, aber der wichtigste Kalendereintrag des Landes. Durchschnittlich zwanzig Taifune im Jahr, davon mehrere stark.

Für dich heißt das: In dieser Zeit immer Puffertage einplanen, die Vorhersagen von PAGASA verfolgen und eine Reiseversicherung haben, die Verzögerungen abdeckt. Palawan liegt am Rand der Zugbahn und ist statistisch am wenigsten betroffen.

August bis November

Surfsaison auf Siargao

Siargao

Die Welle Cloud 9 läuft in dieser Zeit am besten, und die Insel ist voll von Surfern aus aller Welt.

Wer surfen will, kommt jetzt. Wer Ruhe und ruhige See für Inselhopping will, kommt zwischen März und Juni.

1. und 2. November

Undas, Allerheiligen

landesweit

Die Familien verbringen die Nacht auf den Friedhöfen, mit Essen, Musik und Kerzen. Kein trauriger, sondern ein geselliger Anlass.

Das halbe Land ist unterwegs, Busse und Fähren sind überfüllt. Für Reisende kein guter Zeitpunkt zum Umziehen, aber ein sehr besonderer Abend, wenn man bleibt.

Dezember

Die längste Weihnachtszeit der Welt

landesweit

Ab dem 1. September läuft Weihnachtsmusik, ab Dezember hängt in jedem Haus ein Parol, ein Stern aus Bambus und Papier. Ab dem 16. Dezember gibt es jeden Morgen um vier Uhr die Simbang-Gabi-Messe.

Eine der schönsten Zeiten, um hier zu sein, aber die teuerste. Flüge im Inland sind ab Mitte Dezember ausgebucht und kosten das Doppelte.

Dezember und Januar

Neujahr

landesweit

Laut, mit sehr viel Feuerwerk und runden Früchten auf dem Tisch, die Glück bringen sollen.

Hochsaison mit besten Wetterbedingungen. Wer über Neujahr kommt, bucht Unterkünfte und Inlandsflüge spätestens im September.

Planung

Wir bauen dir die Route

Keine der fertigen Routen passt? Dann stellen wir dir eine zusammen, auf deine Daten, dein Budget und dein Tempo.

01

Fünf Minuten Fragebogen

Zeitraum, Personen, Budget pro Nacht, Reisestil, und ein Freitextfeld, in dem du schreibst, was unbedingt passieren soll. Der Preis stellt sich beim Ausfüllen automatisch ein.

02

Rückfragen und Recherche

Wir fragen drei bis fünf Dinge nach, die sich aus deinen Antworten ergeben, prüfen Reisezeit und Fahrzeiten und sortieren aus, was sich nicht lohnt.

03

Plan in 24 Stunden

Etappen mit Nächten, Verbindungen, Hotelvorschläge in drei Preisklassen, Touren pro Ort, dazu zu jeder Entscheidung ein Satz, warum. Eine Korrekturrunde ist inklusive.

Route für Philippinen planen lassenFünf Minuten Fragebogen, dann bekommst du sofort und kostenlos unsere Einschätzung zu deiner Reise. Der fertige Plan kommt innerhalb von 24 Stunden, eine Korrekturrunde inklusive.

Wir sagen dir, was wir an deiner Stelle tun würden.

Reiseportale zeigen dir vierhundert Hotels und überlassen dir die Entscheidung. Reiseführer sind zwei Jahre alt. Verenza macht es anders: aktuell geprüft, klar entschieden und ehrlich begründet. So planen Menschen ihre Reise heute, und so wollen wir es auch in zehn Jahren noch machen.

Geprüft, nicht abgeschrieben

Sperrzeiten, Eintritte und Reisezeiten stehen bei uns mit Quelle und Prüfdatum auf der Seite. Du siehst, worauf eine Angabe beruht und wie alt sie ist.

Eine Entscheidung statt vierzig Optionen

Wir nennen dir das Haus, den Strand und die Route, die wir nehmen würden, und sagen dazu, warum. Mit einer Liste kannst du nichts anfangen, mit einer Empfehlung schon.

Auch das, was niemand gern sagt

Welcher Strand um elf Uhr voll ist. Wann dein Wunschmonat der falsche ist. Wann drei Länder zwei zu viel sind. Das ist der Teil, für den du später dankbar bist.

Häufige Fragen

Bevor du buchst

Wie viele Nächte sollte ich einplanen?

Achtzehn bis vierundzwanzig. Die Anreise dauert mit Umstieg rund siebzehn Stunden, und jeder Inselwechsel im Land kostet einen halben bis ganzen Tag. Unter zwei Wochen lohnt sich die Strecke kaum.

Brauche ich ein Visum?

Nein. Österreich, Deutschland und die Schweiz reisen visumfrei ein und dürfen 30 Tage bleiben, verlängerbar vor Ort auf bis zu 59 Tage. Du brauchst aber eine kostenlose eTravel-Registrierung, frühestens 72 Stunden vor Abflug, und der Reisepass muss bei der Ausreise noch sechs Monate gültig sein. Details stehen oben im Abschnitt Praxis.

Wie sicher sind die Philippinen?

Für die Reiseregionen, die wir hier beschreiben, gilt dieselbe Vorsicht wie überall in Südostasien. Anders ist es im Süden: Für Westmindanao, die Region BARMM und den Sulu-Archipel gibt es die höchste Warnstufe der Außenministerien wegen Entführungs- und Terrorgefahr. Wir empfehlen diese Gebiete nicht und bauen sie in keine Route ein. Siargao liegt im Nordosten Mindanaos und ist davon nicht betroffen.

Wann ist Taifunsaison?

Offiziell Juni bis November, die stärksten Stürme treffen Luzon und die Ost-Visayas meist zwischen Oktober und Dezember. Palawan liegt am Rand der Zugbahn und ist statistisch am seltensten betroffen. Januar bis April ist die sicherste Zeit.

Wie viel Geld brauche ich pro Tag?

Mit guten Mittelklassehotels, Restaurantessen, Bootstouren und Inlandsflügen kommst du auf grob 90 bis 150 Euro pro Person und Tag. Nach unten geht deutlich mehr.

Ist Leitungswasser trinkbar?

Nein. Flaschenwasser ist überall günstig, viele Unterkünfte haben Nachfüllstationen. Eine Filterflasche spart dir viel Plastik, und auf den kleinen Inseln ist Müllentsorgung ein echtes Problem.

Welche Impfungen brauche ich?

Das hängt von Route, Jahreszeit und Vorgeschichte ab. Lass dich sechs bis acht Wochen vor Abflug reisemedizinisch beraten. Wir geben dazu bewusst keine Empfehlung ab.

Keine Lust, das alles selbst zusammenzusuchen?Fünf Minuten Fragebogen, danach bekommst du kostenlos unsere Einschätzung zu deiner Reise.

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