Der Löwenfelsen von Sigiriya aus der Luft, umgeben von Dschungel

Verenza · Südasien

Sri Lanka, in zwei Wochen ganz

Kein anderes Reiseland Asiens packt so viel auf so wenig Fläche. Vier Stunden vom Elefanten zum Strand, zwei vom Teefeld zum Tempel. Wir zeigen dir, welche Küste wann funktioniert und wo du die Jeepkolonnen vermeidest.

2Monsune, immer einer gut
14 bis 18Tage ideal
30 TageETA gratis
ganzjährigirgendwo Saison

Der Löwenfelsen von Sigiriya · Foto: Unsplash

Werbung Diese Seite enthält Links zu Buchungsportalen. Buchst du darüber, erhalten wir eine Provision, für dich bleibt der Preis derselbe. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wie wir arbeiten

Sri Lanka hat zwei gegenläufige Monsune, und genau das macht die Insel ganzjährig bereisbar. Von Dezember bis April ist der Süden und Westen trocken, von Mai bis September der Osten und Norden. Wer im Juli an die Südküste fährt, steht im Regen, während dreihundert Kilometer weiter östlich in Arugam Bay die beste Zeit des Jahres läuft. Die meisten Reiseführer nennen eine pauschale beste Reisezeit. Für Sri Lanka ist das schlicht falsch.

Schritt eins

Wo du hinfährst

Sechs Regionen, alle mit dem Auto in wenigen Stunden verbunden. Genau das ist die Stärke dieser Insel.

Der Lotus Tower über der Skyline von Colombo

Westen

Colombo und Negombo

Die Hauptstadt ist laut, voll und als Reiseziel überschätzt, als Auftakt aber praktisch. Negombo liegt zwanzig Minuten vom Flughafen, hat einen langen Strand und einen der besten Fischmärkte des Landes. Die kluge erste Nacht liegt hier, nicht in Colombo.

Für: Ankommen, erste Nacht, Fischmarkt am frühen Morgen

Reihe goldener Buddhafiguren in einer Höhle von Dambulla

Zentrum

Das Kulturdreieck

Sigiriya, Dambulla, Polonnaruwa und Anuradhapura. Zweitausend Jahre Königsstädte, Höhlentempel und ein Palast auf einem zweihundert Meter hohen Felsen. Die größte Dichte an Weltkulturerbe in ganz Südasien.

Für: Geschichte, Fotografie, der Pflichtteil jeder ersten Reise

Teeplantage mit geschwungenen Pflückpfaden im Hochland

Hochland

Kandy, Nuwara Eliya und Ella

Auf tausendzweihundert bis zweitausend Metern wird es kühl und grün. Teeplantagen bis zum Horizont, der Zahntempel in Kandy und die wohl schönste Zugstrecke Asiens. Abends braucht man eine Jacke, was nach der Küste erstaunlich guttut.

Für: Zugfahren, Tee, Wandern, Abkühlung

Der Leuchtturm in der Festung von Galle zwischen Palmen

Süden

Galle, Mirissa und Tangalle

Eine holländische Festungsstadt auf einer Landzunge, danach Strände, die nach Osten hin immer leerer werden. Vor Mirissa ziehen von Dezember bis April Blauwale vorbei, die größten Tiere der Erde.

Für: Strand, Walbeobachtung, Kolonialarchitektur, Surfen

Leopard auf einem Felsen in einem Nationalpark Sri Lankas

Südosten

Yala, Udawalawe und Wilpattu

Die höchste Leopardendichte der Welt in Yala, verlässliche Elefantenherden in Udawalawe und in Wilpattu dieselben Tiere mit einem Zehntel der Jeeps. Welchen Park du nimmst, entscheidet darüber, ob du Natur erlebst oder im Stau stehst.

Für: Safari, Leoparden, Elefanten, Vogelbeobachtung

Fischerboote an einem Strand der Ostküste aus der Luft

Osten und Norden

Arugam Bay, Trincomalee und Jaffna

Die andere Hälfte der Insel, mit umgekehrter Saison. Arugam Bay ist einer der besten Surfspots Asiens, vor Trincomalee liegt das Riff von Pigeon Island, und Jaffna im tamilischen Norden fühlt sich an wie ein eigenes Land.

Für: Zweite Reise, Surfen, Schnorcheln, Reisen im europäischen Sommer

Timing

Wann du fliegst

Die wichtigste Tabelle der Seite. Sri Lanka hat keine Regenzeit, sondern zwei, und sie liegen auf verschiedenen Seiten der Insel.

ZeitraumSüden und WestenHochlandOsten und NordenWas das heißt
Dez bis Märsehr gutgut, kühlRegenDie klassische Saison. Süden, Hochland und Kulturdreieck ideal, Wale vor Mirissa, dafür Hochsaison und höchste Preise
Apr bis Mainoch gutgutwird besserÜbergang, kurze Gewitter. Mitte April ist Neujahr, da steht das halbe Land still
Jun bis AugMonsunwechselhaftsehr gutJetzt wechselt man die Seite: Arugam Bay, Trincomalee und Pasikuda sind top, der Süden fällt aus
Sep bis Novwird bessernassab Okt RegenDie einzige Phase, in der beide Küsten schwierig sind. Dafür leer und günstig, und das Kulturdreieck geht fast immer

Praxis

Visum, Anreise und unterwegs

Sri Lanka ist organisatorisch einfach. Die einzige Stelle, an der Reisende regelmäßig Geld verlieren, ist das Visum, und zwar bevor sie überhaupt losfliegen.

Einreise und Visum

Du brauchst eine ETA, eine elektronische Einreisegenehmigung. Sie ist seit Mai 2026 für uns kostenlos. Lies die nächsten beiden Zeilen trotzdem genau.

ETA, kostenlos
Seit dem 25. Mai 2026 bekommen Staatsangehörige von vierzig Ländern, darunter Österreich, Deutschland und die Schweiz, ein kostenloses Touristenvisum für 30 Tage. Es gilt für zwei Einreisen.
Nur auf eta.gov.lk
Das ist die einzige offizielle Adresse, und wir verlinken sie unten. Dutzende Agenturseiten sehen aus wie Behörden, stehen oben in der Google-Anzeige und verlangen fünfzig bis hundert Euro für ein Dokument, das nichts kostet. Das ist nicht verboten, aber es ist herausgeworfenes Geld.
Verlängern
Über 30 Tage hinaus ist eine Verlängerung im Land möglich, dann gegen Gebühr. Das erledigst du über das Einwanderungsportal oder in Colombo beim Department of Immigration.
Überziehen
Wer länger bleibt als erlaubt, zahlt empfindliche Strafen, im Extremfall droht Haft. Die Behörden handhaben das streng. Schau auf das Datum, nicht auf das Bauchgefühl.
Reisepass
Bei Ankunft noch mindestens sechs Monate gültig, auch bei Kindern.
Transit
Wer den Transitbereich am Flughafen nicht verlässt und innerhalb von 24 Stunden weiterfliegt, braucht keine ETA. Ein Transitvisum für zwei Tage ist ebenfalls kostenlos.
Rückflug und Mittel
Ein Weiter- oder Rückflugticket kann verlangt werden. In der Praxis fragt eher die Fluglinie beim Einchecken als die Grenze.

Hier wird am meisten Geld verbranntDie Google-Suche nach Sri Lanka Visum zeigt oben fast nur bezahlte Anzeigen von Agenturen. Die Seiten sind professionell gemacht, tragen Wappen und heißen oft so ähnlich wie die Behörde. Tipp die Adresse eta.gov.lk von Hand ein, dann kann nichts passieren. Wir verdienen an dieser Stelle bewusst nichts, obwohl Visa-Agenturen zweistellige Provisionen zahlen.

Offizielle QuellenOffizielle ETA-Seite Sri LankaDepartment of Immigration and EmigrationAußenministerium ÖsterreichAuswärtiges Amt Deutschland

Wie du hinkommst

Nach Colombo fliegst du ab dem deutschsprachigen Raum mit einem Stopp in Doha, Dubai, Abu Dhabi oder Istanbul. Rechne mit zwölf bis sechzehn Stunden Gesamtreisezeit. Es gibt nur zwei internationale Flughäfen, und der zweite wird kaum angeflogen, deshalb ist die Planung hier einfacher als anderswo.

CMB

Colombo Bandaranaike

35 km nördlich von Colombo

Der einzige wirklich relevante Flughafen des Landes. Liegt bei Negombo, nicht bei Colombo, und das ist die wichtigste Information für deine erste Nacht.

Weiter von hierNach Negombo 20 Min. mit dem Taxi, nach Colombo 60 bis 90 Min. je nach Verkehr. Die Autobahn macht es berechenbarer, der Stadtverkehr nicht.

HRI

Mattala Rajapaksa

bei Hambantota, Süden

Gebaut für Millionen Passagiere, genutzt von sehr wenigen. Gilt als einer der leersten Flughäfen der Welt. Für Reisende praktisch ohne Bedeutung.

Weiter von hierFalls du doch hier landest: Tissamaharama und das Yala-Tor sind in unter einer Stunde erreichbar.

JAF

Jaffna Palaly

Norden

Kleiner Regionalflughafen mit Inlandsflügen ab Colombo und gelegentlich Verbindungen nach Südindien. Spart die lange Fahrt in den Norden.

Weiter von hierNach Jaffna 30 Min. Alternativ der Nachtzug ab Colombo, der seit 2014 wieder fährt.

RML

Colombo Ratmalana

Stadtgebiet Colombo

Der Flughafen für Inlandsflüge und Wasserflugzeuge. Von hier starten die kurzen Hüpfer nach Jaffna, Trincomalee und Batticaloa.

Weiter von hierInlandsflüge sparen auf der Strecke nach Jaffna oder an die Ostküste einen ganzen Reisetag.

Wie du vor Ort weiterkommst

Sri Lanka ist kleiner als Bayern, aber die Straßen sind langsam. Hundert Kilometer dauern selten unter drei Stunden. Wer das einplant, hat eine entspannte Reise. Wer es nicht einplant, sitzt im Auto.

Fahrer für die ganze Reise

55 bis 80 Euro am Tag

Die mit Abstand verbreitetste Lösung, und für die meisten die richtige. Der Preis enthält Auto, Sprit, die Unterkunft des Fahrers und seine Verpflegung. Gute Fahrer sind gleichzeitig Guide, Dolmetscher und Türöffner.

Unser TippVereinbare schriftlich, dass keine Gewürzgärten, Edelsteinhändler und Batikfabriken auf dem Programm stehen. Dort bekommt der Fahrer Provision, und es kostet dich jeden Tag zwei Stunden.

Zug

1 bis 5 Euro

Spottbillig, langsam und landschaftlich grandios. Die Strecke Kandy nach Ella gilt als eine der schönsten der Welt, die Küstenbahn nach Galle fährt direkt am Wasser.

Unser TippReservierte Plätze gibt es in der ersten und zweiten Klasse, oft Wochen vorher ausgebucht. Unreserviert in der zweiten Klasse ist voll, aber machbar, wenn du zwanzig Minuten vor Abfahrt einsteigst.

Tuk-Tuk mit App

0,50 bis 3 Euro

PickMe ist das lokale Taxiunternehmen und rechnet nach Taxameter ab. In Colombo, Kandy, Galle und Negombo zuverlässig, auf dem Land nicht.

Unser TippOhne App vorher den Preis vereinbaren. Ein Tuk-Tuk kostet grob fünfzig Rupien pro Kilometer, das ist die Rechengrundlage für jede Verhandlung.

Bus

0,30 bis 3 Euro

Erreicht wirklich jeden Ort, fährt ständig und kostet fast nichts. Die roten staatlichen Busse sind langsamer, die privaten schneller und sportlicher gefahren.

Unser TippFür kurze Strecken ideal, für lange anstrengend. Gepäck ist ein Thema, große Koffer passen schlecht.

Inlandsflug und Wasserflugzeug

80 bis 200 Euro

Ab Ratmalana nach Jaffna, Trincomalee oder Batticaloa. Spart auf der Strecke in den Norden oder Osten einen ganzen Tag.

Unser TippNur sinnvoll, wenn deine Reise kürzer als zwei Wochen ist. Sonst ist die Fahrt durch das Land der eigentliche Reiz.

Mietwagen selbst fahren

ab 35 Euro am Tag

Möglich, aber du brauchst eine lokale Fahrerlaubnis, die du vor Ort gegen Gebühr auf deinen internationalen Führerschein ausstellen lässt.

Unser TippWir raten davon ab. Linksverkehr, Busse, die überholen, wo nichts zu überholen ist, und Kühe auf der Fahrbahn. Ein Fahrer kostet wenig mehr und nimmt dir alles ab.

Roller

8 bis 12 Euro am Tag

An der Südküste und in Ella verbreitet, für kurze Wege praktisch.

Unser TippDu brauchst die lokale Lizenz und den internationalen Führerschein mit Zweiradeintrag, sonst zahlt keine Versicherung. Die Polizei kontrolliert an der Südküste regelmäßig.

Internet, SIM und die Apps, die wirklich helfen

Sri Lanka hat günstiges und auf der ganzen Insel brauchbares Netz, selbst im Hochland und in den Nationalparks.

eSIM
Vor dem Abflug buchen, nach der Landung sofort online. Rund 8 bis 15 Euro für 10 bis 20 Gigabyte.
SIM vor Ort
Dialog hat die beste Abdeckung, dahinter Mobitel. Direkt in der Ankunftshalle gibt es Touristenpakete ab etwa fünf Euro, oft mit großzügigem Datenvolumen. Pass mitnehmen.
Roaming
Die EU-Roaming-Regelung gilt in Sri Lanka nicht. Ohne gebuchtes Paket wird es sehr teuer.
PickMe
Die lokale Taxi- und Tuk-Tuk-App. Spart in den Städten jede Preisdiskussion und kostet oft die Hälfte des ausgehandelten Preises.
Sri Lanka Railways
Die offizielle Seite für Zugreservierungen heißt seatreservation.railway.gov.lk. Buchungen sind bis zu dreißig Tage vorher möglich und die guten Strecken sind schnell weg.
Karten offline
Lade die Insel vorher in Google Maps herunter. Im Knuckles-Massiv, in Wilpattu und auf den Inseln im Norden bricht das Netz weg.
Wetter nach Küste
Weil Sri Lanka zwei Monsune hat, ist eine Vorhersage für die ganze Insel wertlos. Schau getrennt nach Süden, Hochland und Osten.
Google Lens
Singhalesische und tamilische Schrift übersetzen. Für Speisekarten und Busbeschriftungen die schnellste Hilfe.

Schritt zwei

Fertige Routen

Zwei fertige Abläufe. Beide so gelegt, dass du nicht gegen den Monsun reist und nicht jeden Tag das Hotel wechselst.

Der Klassiker

14 Nächte

Für die erste Sri-Lanka-Reise zwischen Dezember und März. Kulturdreieck, Hochland und Südküste im Uhrzeigersinn, mit Fahrer.

  • 1 NNegombo

    Zwanzig Minuten vom Flughafen statt zwei Stunden nach Colombo. Ankommen, schlafen, am Morgen der Fischmarkt.

  • 3 NSigiriya und Dambulla

    Löwenfelsen bei Sonnenaufgang, Höhlentempel von Dambulla, Polonnaruwa mit dem Fahrrad, dazu ein Abstecher nach Anuradhapura.

  • 2 NKandy

    Zahntempel am Abend, botanischer Garten von Peradeniya, und von hier startet die Zugfahrt.

  • 2 NNuwara Eliya oder Haputale

    Mit dem Zug durch die Teefelder. Plantagenbesuch, kühle Nächte, Little Adam's Peak am Morgen.

  • 2 NElla

    Weiter mit dem Zug über die Nine Arch Bridge. Wandern, Wasserfälle, der entspannteste Ort der Insel.

  • 2 NYala oder Udawalawe

    Safari am frühen Morgen. Udawalawe für sichere Elefanten, Yala für die Leopardenchance.

  • 2 NMirissa oder Tangalle

    Abschluss am Meer. Von Dezember bis April morgens Blauwale, danach nichts tun.

Die zweite Reise

18 Nächte

Wenn du die Klassiker kennst, oder wenn du im europäischen Sommer kommst. Osten und Norden, zwischen Mai und September.

  • 2 NNegombo

    Ankommen und direkt nach Osten aufbrechen.

  • 3 NAnuradhapura und Wilpattu

    Die älteste Königsstadt, dazu Safari im Wilpattu, wo die Jeeps nicht Schlange stehen.

  • 4 NJaffna und die Inseln

    Der tamilische Norden, Hindutempel, eine eigene Küche und die Fähre nach Delft, wo Wildpferde leben.

  • 3 NTrincomalee und Pigeon Island

    Schnorcheln am Riff, heiße Quellen, und mit etwas Glück Blauwale vor der Ostküste.

  • 3 NBatticaloa und Pasikuda

    Eine flache, warme Bucht, in der man zweihundert Meter weit stehen kann. Fast nur einheimische Gäste.

  • 3 NArugam Bay

    Von Mai bis September die beste Welle Sri Lankas, dazu Kumana-Nationalpark und Lagunen voller Krokodile.

Blauer Zug auf der Nine Arch Bridge bei Ella
Grüne Teehügel im Hochland von Sri Lanka
Stelzenfischer vor der Südküste Sri Lankas

Städte

Jeder Ort einzeln

Vierzehn Orte, jeder mit dem, was du gesehen haben solltest, mit dem, was fast niemand kennt, und mit der Antwort auf die Frage, wo du isst.

Negombo Westküste, Flughafen · 1 Nacht Zwanzig Minuten vom Flughafen statt zwei Stunden nach Colombo. Die klügste erste und letzte Nacht der Reise.

Das solltest du sehen

  1. Fischmarkt am Morgen. Ab fünf Uhr landen die Boote an, danach wird auf dem Sand sortiert, gehandelt und Fisch zum Trocknen ausgelegt. Um acht ist alles vorbei.
  2. Der holländische Kanal. Die Niederländer legten im siebzehnten Jahrhundert ein Kanalsystem für den Zimthandel an. Ein Teil davon ist bis heute befahrbar.
  3. Angurukaramulla-Tempel. Ein Eingang in Form eines Drachenmauls, dahinter ein liegender Buddha und Wandbilder, die die Höllen erklären.
  4. Strand im Norden. Breit, lang und für einen Nachmittag völlig ausreichend. Zum Baden ist der Süden der Insel deutlich besser.

Geheimtipps

  • Muthurajawela-Marsch. Ein Feuchtgebiet südlich der Stadt, mit dem Boot bei Sonnenaufgang. Über hundert Vogelarten und kein einziger Reisebus.
  • Die Katholikenküste. Negombo heißt wegen seiner Kirchendichte Little Rome. Sonntagmorgens sind die Gottesdienste voll und die Fischerdörfer still.
  • Krabbencurry am Strandende. Die guten Lokale liegen nicht an der Hotelstraße, sondern im Fischerviertel nördlich davon.

Wo du isst

  • Krabbencurry. Negombo ist dafür bekannt, und es ist günstiger als in Colombo.
  • Lamprais. Reis, Curry und Frikadelle im Bananenblatt gebacken, ein Erbe der holländischen Burgher.
  • Isso wade. Frittierte Linsenküchlein mit einer Garnele obendrauf, am Strand.
Colombo Hauptstadt · 1 Nacht oder gar nicht Als Reiseziel überschätzt, als Zwischenstopp brauchbar. Wer wenig Zeit hat, lässt sie aus und fährt direkt ins Kulturdreieck.

Das solltest du sehen

  1. Pettah-Basar. Der Großmarkt der Stadt, Straße für Straße nach Waren sortiert. Laut, eng, und der einzige Ort in Colombo, an dem es sich wirklich anfühlt wie Südasien.
  2. Roter Moschee Jami-Ul-Alfar. Rot-weiß gestreift, mitten im Pettah, aus dem Jahr 1909. Von außen das fotogenste Gebäude der Stadt.
  3. Gangaramaya-Tempel. Ein Tempel, der gleichzeitig Museum ist, vollgestellt mit Geschenken aus Jahrzehnten, von Elfenbein bis zu Oldtimern.
  4. Galle Face Green. Die Promenade am Meer. Abends kommt die halbe Stadt zum Drachensteigen und Essen an den Ständen.

Geheimtipps

  • Das Geoffrey-Bawa-Haus in der Bagatelle Road. Das Wohnhaus des bedeutendsten Architekten Sri Lankas, nur mit Voranmeldung zu besichtigen. Wer verstehen will, warum die Hotels hier so aussehen, geht hierhin.
  • Nationalmuseum. Der beste Überblick über zweitausend Jahre Inselgeschichte, inklusive des Throns des letzten Königs von Kandy. Leer an Wochentagen.
  • Dutch Hospital. Das älteste Gebäude der Stadt, heute Innenhof mit Lokalen. Schattig und ruhig mitten im Zentrum.
  • Wolvendaal-Kirche. Eine holländische Kirche von 1749 mit Grabplatten im Boden, auf einem Hügel über dem Pettah. Praktisch nie ein Besucher.

Wo du isst

  • Kottu Rotti. Zerhacktes Fladenbrot mit Gemüse, Ei und Fleisch, auf der Platte im Takt gehackt. Das Abendessen der Stadt, man hört es, bevor man es sieht.
  • Hoppers. Schüsselförmige Reismehlpfannkuchen, mit Ei in der Mitte. Gibt es morgens und abends, nie mittags.
  • Ministry of Crab. Die berühmteste Adresse des Landes für Krabben. Reservierung nötig, Preise auf europäischem Niveau.
Sigiriya und Dambulla Kulturdreieck · 3 Nächte Der Löwenfelsen, die Höhlentempel und die beste Basis für das ganze Kulturdreieck. Von hier erreichst du alles in unter zwei Stunden.

Das solltest du sehen

  1. Löwenfelsen von Sigiriya. Zweihundert Meter hoch, oben die Reste eines Palasts aus dem fünften Jahrhundert. Unterwegs die Fresken der Wolkenmädchen und die Spiegelwand. Zwölfhundert Stufen, Eintritt rund dreißig US-Dollar. Geh um sieben zur Öffnung.
  2. Höhlentempel von Dambulla. Fünf Höhlen, einhundertdreiundfünfzig Buddhafiguren, Deckenmalereien auf zweitausend Quadratmetern. Unesco-Welterbe und deutlich älter als Sigiriya.
  3. Polonnaruwa mit dem Fahrrad. Die zweite Königsstadt, elftes bis dreizehntes Jahrhundert, weitläufig im Wald. Der Gal Vihara mit vier Buddhafiguren aus einem einzigen Granitblock ist der Höhepunkt.
  4. Minneriya oder Kaudulla. Zwischen Juli und September sammeln sich hier hunderte Elefanten am austrocknenden Stausee. Das sogenannte Gathering ist eines der größten Elefantentreffen Asiens.

Geheimtipps

  • Pidurangala statt Sigiriya für den Blick. Der Nachbarfelsen kostet ein Zwanzigstel des Eintritts, ist in vierzig Minuten bestiegen und bietet das, was Sigiriya nicht hat: den Blick auf den Löwenfelsen selbst. Viele machen beides, Pidurangala zum Sonnenaufgang.
  • Ritigala. Eine Klosterruine im Wald auf einem Berg, Pfade aus Steinplatten zwischen den Wurzeln. Kaum Besucher, dafür Affen und eine Stille, die man woanders nicht findet.
  • Anuradhapura früh am Morgen. Die älteste Königsstadt, über tausend Jahre Hauptstadt. Der Sri-Maha-Bodhi-Baum gilt als der älteste von Menschen gepflanzte Baum der Welt. Um sechs Uhr kommen die Pilger in Weiß, das ist der Moment.
  • Das Dorf Hiriwadunna. Ochsenkarren, Katamaran über einen Stausee, Mittagessen in einer Lehmküche. Klingt nach Programm, ist aber von Familien organisiert und der ehrlichste Blick auf das ländliche Sri Lanka.

Wo du isst

  • Rice and Curry im Dorf. Zehn bis fünfzehn kleine Schüsseln um einen Berg Reis. Das Nationalgericht, und in den Dörfern besser als in jedem Hotel.
  • Curd mit Kithul-Sirup. Büffeljoghurt im Tontopf mit Palmsirup. Die Region um Dambulla ist dafür bekannt.
  • Frisches Obst am Straßenrand. Ananas mit Chilisalz, Rambutan im Juli und August.
Anuradhapura Kulturdreieck · 1 bis 2 Nächte Über tausend Jahre lang die Hauptstadt der Insel, heute ein Ruinenfeld von vierzig Quadratkilometern, das noch immer ein lebendiger Pilgerort ist.

Das solltest du sehen

  1. Sri Maha Bodhi. Ein Feigenbaum, gezogen aus einem Ableger des Baums, unter dem Buddha die Erleuchtung fand, gepflanzt 288 vor Christus. Der älteste dokumentiert gepflanzte Baum der Welt und bis heute bewacht.
  2. Ruwanwelisaya. Eine weiße Stupa von fünfundfünfzig Metern Höhe aus dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert. Bei Sonnenuntergang kommen die Pilger in Weiß und umrunden sie.
  3. Jetavanaramaya. Als sie gebaut wurde, war sie nach den Pyramiden das drittgrößte Bauwerk der Welt. Aus über neunzig Millionen Ziegeln.
  4. Isurumuniya. Ein Felsentempel mit dem berühmten Relief der Liebenden, dazu Elefantenfiguren im Fels über einem Teich.

Geheimtipps

  • Mihintale bei Sonnenaufgang. Der Berg, auf dem der Buddhismus nach Sri Lanka kam. Achtzehnhundert Stufen, oben ein weiter Blick über die Ebene. Zwölf Kilometer entfernt und von Reisegruppen oft ausgelassen.
  • Die Twin Ponds. Zwei Badebecken aus dem achten Jahrhundert mit einem Filtersystem, das Ingenieure bis heute beeindruckt.
  • Wilpattu-Nationalpark. Eine Stunde westlich, der größte Park des Landes. Dieselben Leoparden wie in Yala, ein Zehntel der Jeeps.
  • Abends mit dem Rad durch das Ruinenfeld. Nach siebzehn Uhr wird die Hitze erträglich, die Busse sind weg und die Pilger kommen. Das ist die beste Stunde des Tages.

Wo du isst

  • Rice and Curry im Pilgerlokal. Vegetarisch, sehr günstig, und an Vollmondtagen kostenlos ausgegeben.
  • Wambatu moju. Süßsaures Auberginencurry, eine der besten Beilagen der Küche.
  • Thambili. Königskokosnuss am Straßenrand, orange statt grün.
Kandy Hochland, Tor · 2 Nächte Die letzte Königsstadt, die den Briten erst 1815 fiel, und das religiöse Zentrum des Landes. Von hier startet die Zugfahrt ins Hochland.

Das solltest du sehen

  1. Zahntempel Sri Dalada Maligawa. Hier wird ein Zahn Buddhas aufbewahrt. Dreimal täglich ist Puja mit Trommeln, die abendliche um halb sieben ist die eindrucksvollste. Weiße Kleidung ist nicht nötig, bedeckte Schultern und Knie schon.
  2. Botanischer Garten von Peradeniya. Sechzig Hektar, eine Allee aus Palmen, ein Javafeigenbaum, der allein zwölfhundert Quadratmeter beschattet, und Flughunde in den Kronen.
  3. Kandy-See und der Rundweg. Eine Stunde zu Fuß rund um den See, angelegt vom letzten König. Morgens und abends gehen die Einheimischen hier.
  4. Kandyan-Tanzvorführung. Trommeln, Kostüme und am Ende ein Feuerlauf. Touristisch, aber die Trommelkunst dahinter ist echt und jahrhundertealt.

Geheimtipps

  • Die vier Devale rund um den Zahntempel. Vier hinduistische Schreine direkt neben dem buddhistischen Heiligtum, die seit Jahrhunderten zusammengehören. Fast niemand geht hinein.
  • Udawattekele-Waldreservat. Ein Regenwald direkt hinter dem Zahntempel, mitten in der Stadt. Affen, Vögel, Wege und keine Menschen.
  • Der Markt am frühen Morgen. Die zweistöckige Markthalle am Busbahnhof, vor acht Uhr, bevor die Hitze kommt.
  • Ambuluwawa Tower. Vierzig Minuten entfernt, ein schraubenförmiger Turm auf einem Berg, der oben so schmal wird, dass nur noch zwei Menschen Platz haben. Nichts für Höhenängstliche und ein Lieblingsort der Sri Lanker.

Wo du isst

  • Rice and Curry im Devon oder Balaji. Bodenständig, mittags frisch, ein Bruchteil der Hotelpreise.
  • Kandy-Süßigkeiten. Aluwa und Kokis, besonders rund um Neujahr.
  • Teeverkostung. In Kandy beginnt das Teeland. Mehrere Häuser schenken aus, ohne Verkaufsdruck.
Nuwara Eliya und Haputale Hochland, 1.900 m · 2 Nächte Little England auf 1.900 Metern, mit Pferderennbahn, Backsteinkaminen und Teefeldern bis zum Horizont. Nachts fällt es auf zehn Grad.

Das solltest du sehen

  1. Teeplantage mit Fabrik. Pedro, Mackwoods oder Damro. Vom gepflückten Blatt über Welken, Rollen, Fermentieren bis zur Sortierung, danach Verkostung. Eine Stunde, die das Getränk für immer verändert.
  2. Gregory Lake. Ein See mit Promenade, Tretbooten und am Wochenende der halben Stadt. Mehr Park als Natur, aber eine schöne Abendrunde.
  3. Horton Plains und World's End. Ein Hochplateau auf 2.100 Metern mit einer Steilwand, die achthundert Meter senkrecht abfällt. Hinfahren um halb sechs, denn ab zehn Uhr steht der Nebel davor und man sieht nichts.
  4. Lipton's Seat bei Haputale. Der Punkt, von dem aus Thomas Lipton sein Imperium überblickte. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zur Südküste. Der Aufstieg durch die Teefelder dauert zwei Stunden und ist schöner als die Anfahrt mit dem Tuk-Tuk.

Geheimtipps

  • Haputale statt Nuwara Eliya. Dieselben Teefelder, bessere Aussicht, ein Viertel der Gäste und deutlich günstigere Zimmer. Der Ort liegt auf einem Bergkamm, mit Blick nach beiden Seiten.
  • Dambatenne-Teefabrik. Liptons eigene Fabrik von 1890, noch mit Maschinen aus der Gründungszeit. Die Führung ist technisch und ehrlich.
  • Adisham Hall. Ein englisches Herrenhaus von 1931, heute ein Benediktinerkloster. Die Mönche verkaufen selbstgemachte Marmelade.
  • Der Zug von Haputale nach Ella. Die schönste Stunde der ganzen Strecke, und von Haputale aus bekommt man noch einen Fensterplatz.

Wo du isst

  • Hochlandtee mit Milch. Hier schmeckt er anders als unten, weil das Wasser anders kocht.
  • Suppe und Eintopf. Bei zwölf Grad abends das Richtige. Die Lokale im Ort können das besser als die Hotels.
  • Erdbeeren und Gemüse. Das Hochland versorgt die ganze Insel. Am Straßenrand frisch gekauft.
Ella Hochland, 1.000 m · 2 bis 3 Nächte Der entspannteste Ort der Insel. Wandern am Morgen, Hängematte am Nachmittag, und das Tal fällt vor dir bis zur Küste ab.

Das solltest du sehen

  1. Nine Arch Bridge. Ein neunbogiges Viadukt aus der britischen Zeit, komplett ohne Stahl gebaut. Die Züge fahren mehrmals täglich darüber, die Zeiten hängen an jedem Café aus.
  2. Little Adam's Peak. Vierzig Minuten Aufstieg, der beste Blick auf die Ella Gap. Geh um sechs, dann liegt Nebel im Tal und du bist allein.
  3. Ella Rock. Zwei Stunden hin, deutlich anspruchsvoller, mit einem Teil über die Bahngleise. Nimm einen Guide oder eine gute Karte, der Weg ist schlecht markiert.
  4. Ravana-Wasserfall. Direkt an der Straße, fünfundzwanzig Meter hoch, nach Regen beeindruckend. In der Trockenzeit eher ein Rinnsal.

Geheimtipps

  • Diyaluma Falls. Der zweithöchste Wasserfall des Landes, 220 Meter, eine Stunde entfernt. Oben liegen Naturbecken an der Kante, in denen man schwimmen kann. Deutlich spektakulärer als der Ravana und viel weniger besucht.
  • Der Teepfad nach Demodara. Von Ella durch die Felder bis zur Demodara-Schleife, wo sich der Gleisbogen unter sich selbst hindurchwindet. Zwei Stunden, kaum jemand geht ihn.
  • Kochkurs bei einer Familie. In Ella gibt es mehrere, bei denen man im Wohnzimmer kocht und mit der Familie isst. Günstiger und besser als jedes Restaurant im Ort.
  • Früh aufstehen, bevor die Busse kommen. Ella ist klein und zwischen zehn und sechzehn Uhr voll. Zwischen sechs und neun gehört es dir.

Wo du isst

  • Hoppers zum Frühstück. In den Gästehäusern frisch gebacken.
  • Curryabend im Guesthouse. Zehn bis zwölf Schüsseln, gegen Voranmeldung. Besser als jedes Lokal an der Hauptstraße.
  • Kottu am Abend. In Ella hört man es von weitem, drei Lokale machen es gut.
Galle Südküste · 2 Nächte Eine holländische Festung auf einer Landzunge, innen Kopfsteingassen und Kaufmannshäuser. Der schönste Ortskern Sri Lankas.

Das solltest du sehen

  1. Die Festungsmauer. Vier Kilometer rundherum, angelegt von Portugiesen, ausgebaut von den Holländern. Geh sie am späten Nachmittag, dann sitzt die halbe Stadt oben.
  2. Leuchtturm und Utrecht-Bastion. Der meistfotografierte Punkt der Stadt, mit dem Strand darunter.
  3. Niederländisch-reformierte Kirche. Von 1755, mit Grabplatten im Boden und einer Kanzel aus Kalamanderholz.
  4. Maritimes Museum und die Gassen. Das Museum ist klein, die Gassen drumherum sind der eigentliche Grund. Pedlar Street und Church Street mit Cafés, Juwelieren und Buchläden.

Geheimtipps

  • Stelzenfischer bei Koggala. Die bekannten Bilder zeigen eine Tradition, die heute fast nur noch für Fotos ausgeführt wird. Wir sagen das offen: Wer dort fotografiert, zahlt und fotografiert eine Inszenierung, kein Handwerk.
  • Handunugoda-Teeplantage. Hier wächst Virgin White Tea, der ohne Berührung durch Menschenhand geerntet wird. Dreißig Minuten von Galle, kostenlose Führung und Verkostung.
  • Mulgirigala. Ein Felsenkloster in mehreren Ebenen, das manche den kleinen Bruder von Sigiriya nennen, eine Stunde östlich. Fast keine Besucher.
  • Die Festung um sieben Uhr morgens. Vor den Tagesbesuchern aus den Strandhotels gehört die Altstadt den Schulkindern und den Katzen.

Wo du isst

  • Krabben und Fisch im Fort. Die Lokale in der Festung sind teurer als außerhalb, dafür sitzt man gut.
  • Rice and Curry in Galle Stadt. Außerhalb der Mauern, dort essen die Einheimischen.
  • Ambul thiyal. Saures Fischcurry mit Goraka, die Spezialität des Südens, ursprünglich eine Konservierungsmethode.
Mirissa und Weligama Südküste · 3 Nächte Zwei Buchten nebeneinander, die eine zum Wale schauen, die andere zum Surfenlernen. Zwischen Dezember und April die beste Küste des Landes.

Das solltest du sehen

  1. Blauwale vor der Küste. Von Dezember bis April. Die Boote fahren um sechs Uhr raus, nach zwei bis drei Stunden ist man zurück. Nimm Tabletten gegen Seekrankheit, die Dünung ist spürbar.
  2. Coconut Tree Hill. Eine Landzunge voller Palmen, der bekannteste Fotopunkt der Südküste. Früh oder am späten Nachmittag.
  3. Surfen in Weligama. Flache, sandige Bucht mit sanften Wellen, einer der besten Orte Asiens, um stehen zu lernen. Bretter und Kurse direkt am Strand.
  4. Secret Beach. Trotz des Namens kein Geheimnis mehr, aber eine kleine, felsgeschützte Bucht zwanzig Minuten zu Fuß vom Ort.

Geheimtipps

  • Tangalle und die Buchten östlich davon. Eine Stunde weiter, und der Strand wird leer. Rekawa, Goyambokka und Hiriketiya haben alles, was Mirissa hat, ohne die Dichte.
  • Schildkröten in Rekawa. Nachts legen hier fünf Arten ihre Eier. Ein Rangerprogramm bringt Besucher kontrolliert hin, ohne Licht und ohne Berührung. Der Unterschied zu einer Schildkrötenfarm ist gewaltig.
  • Zu Schildkrötenfarmen Nein sagen. An der Südküste gibt es viele sogenannte Hatcheries, die Tiere in Betonbecken halten und Besucher Babys hochheben lassen. Das schadet den Tieren. Wir nennen das hier beim Namen, weil es auf fast jeder Hotelliste steht.
  • Kabalana und Ahangama. Zwischen Galle und Weligama, die Riffwellen für Fortgeschrittene und die ruhigeren Cafés.

Wo du isst

  • Fisch am Strand. Abends gegrillt, Preis nach Gewicht, vorher klären.
  • Rice and Curry im Dorf. Hinter der Hauptstraße, ein Drittel des Preises.
  • Kokosroti mit Sambol. Das Frühstück der Küste.
Tangalle und Hiriketiya Südküste, Osten · 2 bis 3 Nächte Wo die Südküste leer wird. Breite Strände, eine hufeisenförmige Surfbucht und abends nichts außer Wellen.

Das solltest du sehen

  1. Hiriketiya Bay. Eine fast kreisrunde Bucht mit sanfter Welle innen und einer Riffwelle außen. Klein, charmant und in den letzten Jahren entdeckt, aber noch weit von Mirissa entfernt.
  2. Goyambokka und Silent Beach. Zwei Buchten westlich von Tangalle, geschützt und zum Schwimmen geeignet. Der Hauptstrand von Tangalle hat starke Strömung.
  3. Mulkirigala-Felsenkloster. Fünf Terrassen in den Fels, mit liegenden Buddhas und Blick über die Kokospalmen bis zum Meer.
  4. Blowhole von Hummanaya. Ein Felsloch, durch das die Brandung bis zwanzig Meter hochschießt. Am besten bei rauer See.

Geheimtipps

  • Kalametiya-Lagune. Ein Vogelschutzgebiet, mit dem Boot bei Sonnenaufgang. Reiher, Adler, Krokodile und null Tourismus.
  • Rekawa Beach bei Nacht. Schildkröten beim Eierlegen, mit Ranger und ohne Licht. Zwischen Januar und Juli die größte Chance.
  • Dickwella und der Wewurukannala-Tempel. Ein fünfzig Meter hoher sitzender Buddha, der höchste des Landes, dazu ein begehbarer Höllentunnel mit sehr plastischen Darstellungen.
  • Der Weg nach Osten. Von Tangalle Richtung Yala wird die Küste immer leerer. Wer einen Fahrer hat, lässt unterwegs einfach anhalten.

Wo du isst

  • Fischcurry im Guesthouse. Die Lokale sind rar, die Gastgeber kochen.
  • Hiriketiya Cafés. In der Bucht hat sich eine kleine Szene entwickelt, gut und nicht billig.
  • Buffalo Curd. Im Süden besonders gut, mit Kithul-Sirup.
Yala und Udawalawe Nationalparks · 2 Nächte Die beiden bekanntesten Parks des Landes, mit sehr unterschiedlichem Charakter. Welchen du nimmst, entscheidet über die Qualität des Erlebnisses.

Das solltest du sehen

  1. Yala Block 1. Die höchste Leopardendichte der Welt. Auch die höchste Jeepdichte: An guten Tagen stehen zweihundert Fahrzeuge im Park. Wer hier hinwill, nimmt die erste Fahrt um halb sechs und akzeptiert, dass ein Leopardensichtung einen Auflauf erzeugt.
  2. Udawalawe. Offenes Grasland, verlässlich dreihundert bis fünfhundert Elefanten, dazu Wasserbüffel, Krokodile und sehr viele Vögel. Wer Elefanten sehen will, fährt hierher, nicht nach Yala.
  3. Elefantenwaisenhaus Udawalawe. Eine staatliche Auffangstation für verwaiste Jungtiere, die später ausgewildert werden. Kein Reiten, kein Baden mit Touristen, nur Fütterung durch ein Gitter. Genau deshalb empfehlen wir sie.
  4. Bundala. Der Vogelpark neben Yala, mit Flamingos von September bis März. Fast leer.

Geheimtipps

  • Wilpattu statt Yala. Ganz im Nordwesten, der größte Park der Insel, mit Seerosenteichen zwischen dichtem Wald. Dieselben Tiere, ein Zehntel der Jeeps. Für uns die bessere Safari.
  • Yala Block 5. Wer unbedingt nach Yala will, bucht einen Veranstalter, der die hinteren Blöcke fährt. Weniger Leoparden pro Stunde, dafür ein Park statt eines Parkplatzes.
  • Kumana im Osten. Der Nachbarpark von Yala, von Arugam Bay aus erreichbar. Vogelparadies und fast ohne Besucher.
  • Ganztagstour statt zwei Halbtagestouren. Mittags fahren fast alle zurück. Wer durchhält, hat den Park ab elf Uhr fast für sich, und viele Tiere kommen zur Hitze ans Wasser.

Wo du isst

  • Im Camp oder Hotel. Rund um die Parks gibt es kaum Lokale.
  • Frühstückspaket für die Safari. Jedes Haus packt eines ein, frag danach.
  • Rice and Curry in Tissamaharama. Der Ort vor dem Yala-Tor, bodenständig und gut.
Arugam Bay Ostküste · 3 bis 4 Nächte Von Mai bis September die beste Welle Sri Lankas und einer der besten Surfspots Asiens. Außerhalb der Saison ist der Ort praktisch geschlossen.

Das solltest du sehen

  1. Main Point. Eine lange Rechtswelle über Sandgrund, die bei guter Dünung zweihundert Meter läuft. Für Fortgeschrittene, morgens am saubersten.
  2. Whiskey Point und Peanut Farm. Die beiden Spots für Einsteiger und Mittelstufe, nördlich und südlich. Mit dem Tuk-Tuk in zwanzig Minuten.
  3. Kumana-Nationalpark. Eine Stunde südlich, Vogelschutzgebiet mit Elefanten und Krokodilen, ohne Jeepkolonne.
  4. Elephant Rock. Ein Felsen am Strand, auf den man hinaufsteigen kann, mit Blick über die ganze Bucht. Zum Sonnenuntergang.

Geheimtipps

  • Die Lagune mit dem Kajak. Direkt hinter dem Ort, Mangroven, Vögel und am Abend Krokodile. Fast niemand macht es.
  • Panama und Okanda. Zwei Dörfer südlich, am Rand von Kumana, mit einem alten Hindutempel, zu dem jedes Jahr Pilger zu Fuß kommen.
  • Muhudu Maha Viharaya. Eine Tempelruine direkt im Sand, teilweise von Dünen verschüttet. Zehn Minuten vom Ort und selten jemand da.
  • Außerhalb der Saison nicht herfahren. Zwischen November und März ist Arugam Bay fast vollständig geschlossen. Das steht in keinem Katalog, weil niemand gern von einer leeren Saison schreibt.

Wo du isst

  • Fisch am Strand. Die Surfercafés an der Hauptstraße, einfach und gut.
  • Tamilische Küche. Der Osten kocht anders als der Süden, schärfer und mit mehr Fisch.
  • Frühstück nach dem ersten Surf. Alle Lokale öffnen um sieben.
Trincomalee und Pasikuda Ostküste · 3 Nächte Einer der tiefsten Naturhäfen der Welt, ein Riff direkt vor der Küste und eine Bucht, in der man zweihundert Meter weit stehen kann.

Das solltest du sehen

  1. Pigeon Island. Zwanzig Minuten mit dem Boot, Korallenriff in flachem Wasser, Schwarzspitzen-Riffhaie und hunderte Fischarten. Von Mai bis September. Geh früh, die Insel hat ein Tageslimit, das oft erreicht wird.
  2. Koneswaram-Tempel. Ein Hindutempel auf einer Felsklippe über dem Meer, am Swami Rock. Dazu ein Aussichtspunkt, von dem aus man im Frühjahr Wale sehen kann.
  3. Nilaveli und Uppuveli. Die beiden Strände nördlich der Stadt. Nilaveli ist breiter, Uppuveli näher und lebendiger.
  4. Pasikuda. Eine Bucht südlich von Trincomalee, so flach, dass man weit hinauslaufen kann. Die familienfreundlichste Badestelle der Insel.

Geheimtipps

  • Heiße Quellen von Kanniya. Sieben Brunnen mit unterschiedlicher Temperatur, seit Jahrhunderten genutzt. Kein Spa, sondern ein Ort, an dem Einheimische mit Eimern baden.
  • Blauwale vor Trincomalee. Zwischen Mai und Oktober ziehen sie hier vorbei, während die Südküste im Monsun liegt. Deutlich weniger bekannt als Mirissa.
  • Batticaloa und die singenden Fische. In der Lagune hört man bei Vollmond ein Summen, dessen Ursprung bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Die Fischer nehmen dich mit.
  • Das Fort Frederick. Eine portugiesisch-holländische Festung, in der heute Militär und Hirsche gemeinsam untergebracht sind. Durchfahrt erlaubt.

Wo du isst

  • Tamilische Thali. Auf Bananenblatt, vegetarisch, sehr günstig.
  • Krabben und Tintenfisch. Der Hafen liefert direkt.
  • Idli und Dosa zum Frühstück. Der Osten frühstückt südindisch.
Jaffna Norden · 3 Nächte Der tamilische Norden fühlt sich an wie ein eigenes Land: Hindutempel, Palmyrapalmen, eine andere Sprache, eine andere Küche und eine Geschichte, die bis 2009 Bürgerkrieg war.

Das solltest du sehen

  1. Nallur-Kandaswamy-Tempel. Der wichtigste Hindutempel des Nordens, in Rot und Weiß gestreift. Männer betreten ihn mit freiem Oberkörper. Im Juli und August läuft das 25-tägige Fest.
  2. Jaffna-Fort. Eine portugiesisch-holländische Sternfestung am Wasser, im Krieg schwer zerstört und heute teils wieder aufgebaut. Die Wälle sind frei zugänglich.
  3. Bibliothek von Jaffna. 1981 niedergebrannt, mit 97.000 Werken, darunter unersetzliche Palmblattmanuskripte. Heute wieder aufgebaut und ein Symbol für die Stadt.
  4. Keerimalai-Quelle. Ein Süßwasserbecken direkt am Meer, dem Heilkraft nachgesagt wird. Getrennte Bereiche für Männer und Frauen.

Geheimtipps

  • Delft Island. Eine Fähre und eine Stunde entfernt, mit wilden Ponys, Korallenmauern als Grundstücksgrenzen, einem Baobab und einem holländischen Fort. Praktisch kein Tourismus.
  • Nainativu und Nagadeepa. Eine Insel mit einem buddhistischen Tempel und einem Hindutempel nebeneinander, beide bedeutende Pilgerziele. Mit der Fähre ab Kurikadduwan.
  • Point Pedro. Der nördlichste Punkt der Insel, dazu Dünen, die bis zu dreißig Meter hoch sind und so gar nicht nach Sri Lanka aussehen.
  • Die Zugfahrt von Colombo nach Jaffna. Die Strecke war über zwanzig Jahre unterbrochen und fährt seit 2014 wieder. Der Nachtzug ist die angenehmste Art, in den Norden zu kommen.

Wo du isst

  • Jaffna-Krabbencurry. Schärfer als im Süden, mit eigenem Gewürzmix. Das Gericht, wegen dem man herkommt.
  • Odiyal kool. Ein dicker Eintopf aus Meeresfrüchten und Palmyrawurzelmehl, nirgends sonst zu bekommen.
  • Palmyra-Produkte. Sirup, Zucker und ein kräftiger Schnaps aus der Palmyrapalme.

Abgelegen

Die stillen Ecken

Sri Lanka ist klein und trotzdem gibt es Gegenden, in die praktisch kein Reisender fährt. Hier sind sie, mit Anfahrt und ehrlicher Einordnung.

Delft Island

vor Jaffna, Norden

Wilde Ponys, die von den Portugiesen zurückgelassen wurden, Mauern aus Korallenstein, ein Baobab, der nicht nach Sri Lanka gehört, und die Ruine eines holländischen Forts. Fünftausend Menschen leben hier, Besucher kommen fast keine.

Anfahrt
Fähre ab Kurikadduwan, 1 Std., mehrmals täglich
Beste Zeit
Mai bis September
Betten
Kaum etwas, am besten als Tagesausflug ab Jaffna
Für wen
Reisende im Norden, Fotografen, alle mit Sinn fürs Abseitige

Pigeon Island

vor Nilaveli, Ostküste

Ein Nationalpark aus zwei Inseln mit einem Korallenriff, das direkt am Strand beginnt. Schwarzspitzen-Riffhaie schwimmen in knietiefem Wasser, dazu Meeresschildkröten und über hundert Korallenarten.

Anfahrt
Boot ab Nilaveli, 20 Min.
Beste Zeit
Mai bis September
Betten
Keine, Unterkunft in Nilaveli oder Uppuveli
Für wen
Schnorchler, Familien, Reisende im europäischen Sommer

Kalpitiya und die Bar Reef

Nordwestküste

Eine Halbinsel mit Lagune auf der einen und offenem Meer auf der anderen Seite. Das größte Riff Sri Lankas liegt davor, von November bis April ziehen Spinnerdelfine in Schulen von mehreren hundert Tieren vorbei, und die Lagune ist eines der besten Kitesurfreviere Asiens.

Anfahrt
3 Std. von Colombo oder Negombo mit dem Auto
Beste Zeit
Mai bis Oktober fürs Kiten, November bis April für Delfine
Betten
Zeltcamps und einige Resorts an der Lagune
Für wen
Kitesurfer, Delfinbeobachter, Reisende abseits der Standardroute

Knuckles Range

östlich von Kandy

Ein Bergmassiv mit Nebelwald, Reisterrassen und Dörfern, in denen noch mit Wasserbüffeln gearbeitet wird. Unesco-Welterbe, mehrtägige Wanderungen möglich, und trotzdem kommen fast nur Einheimische her. Das grüne Gegenstück zum trockenen Kulturdreieck.

Anfahrt
1,5 Std. ab Kandy mit dem Auto
Beste Zeit
Januar bis März und Juli bis September
Betten
Einfache Lodges und Homestays in Meemure
Für wen
Wanderer, Vogelbeobachter, zweite Sri-Lanka-Reise

Meemure

im Knuckles-Massiv

Ein Dorf, das bis 2000 keinen Strom hatte und bis heute nur über eine schlechte Piste erreichbar ist. Dreihundert Einwohner, eine Schule, kein Mobilfunk in Teilen des Tals. Man schläft bei Familien und wandert mit Dorfbewohnern.

Anfahrt
3 Std. ab Kandy, letzte Strecke nur mit Allrad oder Tuk-Tuk
Beste Zeit
Januar bis März
Betten
Homestays, sehr einfach
Für wen
Reisende, die wirklich raus wollen und mit einfach zurechtkommen

Wilpattu

Nordwesten

Der größte Nationalpark des Landes, benannt nach seinen natürlichen Seerosenteichen. Leoparden, Lippenbären, Elefanten und Sambarhirsche, dazu ein dichter Wald, der ganz anders aussieht als das offene Yala. Vor allem aber: ein Bruchteil der Fahrzeuge.

Anfahrt
1 Std. ab Anuradhapura, 3,5 Std. ab Colombo
Beste Zeit
Februar bis Oktober
Betten
Zeltcamps und Lodges am Parkrand
Für wen
Alle, die eine Safari und keine Kolonne wollen

Kumana

Südosten, neben Yala

Der östliche Nachbar von Yala, erreichbar über Arugam Bay. Ein Mangrovensumpf mit riesigen Vogelkolonien, dazu Elefanten und gelegentlich Leoparden. Während in Yala zweihundert Jeeps stehen, sind es hier an guten Tagen zehn.

Anfahrt
1 Std. ab Arugam Bay
Beste Zeit
Mai bis September
Betten
Keine im Park, Unterkunft in Arugam Bay oder Panama
Für wen
Vogelbeobachter, Surfer mit einem freien Tag

Adam's Peak

Zentrales Hochland, 2.243 m

Ein Berg, der für Buddhisten, Hindus, Muslime und Christen heilig ist, jeweils aus einem anderen Grund. Fünftausend Stufen, bestiegen in der Nacht, oben der Sonnenaufgang und dann der perfekte dreieckige Schatten, den der Berg auf die Ebene wirft.

Anfahrt
Basis ist Dalhousie, 2 Std. ab Hatton, dieses per Zug ab Kandy
Beste Zeit
Dezember bis Mai, in der Pilgersaison nachts beleuchtet
Betten
Einfache Gästehäuser in Dalhousie
Für wen
Wer eine Nacht wach bleiben und ernsthaft steigen will

Sinharaja

Südwesten

Der letzte große Primärregenwald der Insel, Unesco-Welterbe. Über die Hälfte der endemischen Arten Sri Lankas leben hier, viele davon nirgends sonst auf der Welt. Man geht nur mit Guide hinein, und das ist auch gut so.

Anfahrt
2,5 Std. ab Galle oder Ella
Beste Zeit
Januar bis April und August bis September
Betten
Lodges in Deniyaya und Kudawa
Für wen
Vogelbeobachter, Naturfotografen, Regenwaldinteressierte

Mannar

Nordwesten, Landbrücke nach Indien

Eine Insel, die über einen Damm erreichbar ist und von der aus die Adamsbrücke Richtung Indien zeigt, eine Kette aus Sandbänken. Baobabs, die arabische Händler mitbrachten, ein portugiesisches Fort und Flamingos in der Lagune.

Anfahrt
3 Std. ab Anuradhapura, auch per Zug
Beste Zeit
Dezember bis März für Flamingos
Betten
Wenige einfache Häuser
Für wen
Vogelbeobachter, Reisende auf dem Weg nach Jaffna

Nainativu und Nagadeepa

vor Jaffna

Eine kleine Insel, auf der ein buddhistischer und ein hinduistischer Tempel nebeneinanderstehen, beide bedeutende Pilgerziele. Für eine Insel von drei Quadratkilometern eine erstaunliche religiöse Dichte.

Anfahrt
Fähre ab Kurikadduwan, 15 Min.
Beste Zeit
Mai bis September
Betten
Keine, Tagesausflug ab Jaffna
Für wen
Reisende im Norden, Interesse an Religionsgeschichte

Rekawa

Südküste bei Tangalle

Ein Strand, an dem fünf Meeresschildkrötenarten ihre Eier legen, betreut von einem Rangerprogramm statt von einer Farm. Nachts geht man ohne Licht in kleinen Gruppen hinaus und wartet. Kein Anfassen, kein Blitz, keine Becken.

Anfahrt
20 Min. ab Tangalle
Beste Zeit
Januar bis Juli, Hauptzeit April bis Juni
Betten
Einfache Häuser in Rekawa, sonst Tangalle
Für wen
Alle, die Schildkröten sehen wollen, ohne einer Farm Geld zu geben

Must-see

Was du gesehen haben solltest

Die Dinge, die den Weg wirklich rechtfertigen, mit dem Hinweis, wann du hingehen solltest.

Der Monolith von Sigiriya über dem umliegenden Wald
01

vor sieben Uhr

Der Löwenfelsen von Sigiriya

Ein Palast auf einem zweihundert Meter hohen Monolithen, gebaut im fünften Jahrhundert von einem König, der seinen Vater umbringen ließ. Zwölfhundert Stufen, unterwegs Fresken und eine Spiegelwand. Geh zur Öffnung um sieben, ab neun ist es heiß und voll.

Zug fährt durch Teefelder und Dörfer im Hochland
02

sieben Stunden

Die Zugfahrt von Kandy nach Ella

Durch Teefelder, über Viadukte, mit offenen Türen. Gilt als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt und kostet in der zweiten Klasse unter drei Euro. Reservier die Erste Klasse nur, wenn du Fenster geschlossen magst, sonst nimm die zweite.

Der goldene Tempel am Fuß des Felsens von Dambulla
03

halber Tag

Höhlentempel von Dambulla

Fünf Höhlen im Fels, einhundertdreiundfünfzig Buddhafiguren und Deckenmalereien auf zweitausend Quadratmetern. Schuhe aus am Fuß der Treppe, der Stein wird mittags sehr heiß.

Die Küste bei Mirissa, von der die Boote zu den Walen auslaufen
04

Dez bis Apr

Blauwale vor Mirissa

Die größten Tiere, die je gelebt haben, dreißig Meter lang. Die Boote fahren um sechs Uhr los. Nimm einen Anbieter, der Abstand hält und nicht mit fünf Booten gleichzeitig auf ein Tier zufährt.

Zwei Elefanten in einem Wasserloch im Nationalpark
05

ganzer Tag

Safari in Wilpattu statt Yala

Dieselben Leoparden, Elefanten und Lippenbären, aber ein Zehntel der Fahrzeuge. Yala Block 1 hat an manchen Tagen über zweihundert Jeeps gleichzeitig im Park. Das ist keine Safari mehr, das ist eine Kolonne.

Menschen auf der Festungsmauer von Galle im Abendlicht
06

später Nachmittag

Die Festung von Galle bei Sonnenuntergang

Eine holländische Wehranlage aus dem siebzehnten Jahrhundert auf einer Landzunge, innen Kopfsteingassen, Cafés und ein Leuchtturm. Auf der Stadtmauer sitzt am Abend die halbe Stadt.

Abseits

Geheimtipps

Dinge, die in den meisten Reiseführern fehlen und eine Sri-Lanka-Reise spürbar besser machen.

01

Fahrer statt Mietwagen

ab 55 € am Tag

Selbst fahren ist in Sri Lanka anstrengend und braucht eine lokale Lizenz. Ein Fahrer für die ganze Reise kostet inklusive Sprit und seiner Unterkunft oft weniger als ein Mietwagen in Europa und ist gleichzeitig dein bester Guide.

02

Haputale statt Nuwara Eliya

Geheimtipp

Nuwara Eliya nennt sich Little England und ist voll. Haputale liegt eine Station weiter, hat denselben Tee, bessere Aussicht und ein Viertel der Gäste. Von Lipton's Seat sieht man bei klarem Wetter bis zum Meer.

03

Im Zug links sitzen

Kandy nach Ella

Auf der Fahrt ins Hochland liegen die großen Ausblicke auf der rechten Seite in Fahrtrichtung, ab Nanu Oya wechselt es. Wer unreserviert fährt, steigt in Kandy zwanzig Minuten vor Abfahrt ein.

04

Ayurveda ernst nehmen oder lassen

Kur statt Massage

Sri Lanka ist neben Kerala das Zentrum der ayurvedischen Medizin. Eine echte Kur dauert mindestens vierzehn Tage und beginnt mit einer ärztlichen Untersuchung. Was Hotels als Ayurveda-Massage verkaufen, ist eine Massage.

05

Tuk-Tuk mit App

PickMe

PickMe ist das lokale Grab und rechnet nach Taxameter ab. In Colombo, Kandy und Galle spart es jede Preisdiskussion und kostet oft die Hälfte.

06

Zwei Wochen vor dem Neujahrsfest reisen

April

Mitte April feiert die Insel das singhalesisch-tamilische Neujahr. Dann sind Züge voll, viele Geschäfte zu und die Preise hoch. Zehn Tage vorher hast du dasselbe Wetter und eine leere Insel.

Schritt drei

Wo du schläfst

Sri Lanka hat eine ungewöhnlich gute Mittelklasse und einige der schönsten Kolonialhäuser Asiens. Preise sind Richtwerte für die Nebensaison.

Geprüft am 13. Oktober 2026Jede harte Angabe trägt ihr Prüfdatum.
Quellen offen gelegtNationalparks, Wetterdienste, Fachmedien, mit Link.
Echtes Unternehmen aus ÖsterreichWilding Consulting e.U., Firmenbuch FN 661191 s.
Antwort von einem Menschen[email protected]

Ikonisch

ab 400 € / Nacht

Südküste · Klippe

Villenresort über dem Indischen Ozean

Die Häuser in Geoffrey-Bawa-Tradition liegen zwischen Galle und Tangalle, offen gebaut, ohne Glas zwischen Zimmer und Landschaft.

Buchungslink folgt

Kulturdreieck · Fels

Lodge am Fuß von Sigiriya

Suiten im Wald mit Blick auf den Löwenfelsen. Morgens vor allen anderen am Tor.

Buchungslink folgt

Hochland · Teeplantage

Umgebautes Plantagenhaus

Ein Bungalow aus der britischen Zeit mitten in den Teefeldern, mit Kamin, Butler und Nebel vor dem Fenster.

Buchungslink folgt

Der Sweetspot

120 bis 280 € / Nacht

Galle · Fort

Kolonialhaus in der Festung

Innerhalb der Mauern, mit Innenhof und Dachterrasse. Abends gehört die Altstadt wieder den Bewohnern.

Buchungslink folgt

Ella · Hang

Haus mit Blick in die Ella Gap

Auf der Südseite des Tals, mit Blick bis zur Küste. Für diesen Preis in Europa undenkbar.

Buchungslink folgt

Wilpattu · Parkrand

Zeltcamp am Nationalpark

Feste Zelte mit Bad, Abendessen am Feuer und Tiergeräusche in der Nacht.

Buchungslink folgt

Gut und bezahlbar

35 bis 90 € / Nacht

Haputale · Bergkamm

Gästehaus über den Teefeldern

Einfach, sauber, mit einer Aussicht, für die anderswo das Zehnfache verlangt wird.

Buchungslink folgt

Mirissa · hinter dem Strand

Familiengeführtes Guesthouse

Zwei Minuten vom Wasser, Frühstück mit Hoppers im Garten.

Buchungslink folgt

Arugam Bay · Surfseite

Bungalow am Point

Zwischen Mai und September der beste Platz der Insel, davor und danach geschlossen.

Buchungslink folgt

Erlebnisse

Touren, die sich lohnen

Acht Erlebnisse, die den Unterschied zwischen Urlaub und Reise machen. Preise sind Richtwerte pro Person.

Teller mit Reis und mehreren Currys der sri-lankischen Küche
Nahaufnahme des Auges eines asiatischen Elefanten
Große weiße Buddhafigur mit Treppenaufgang
01

Safari in Wilpattu mit eigenem Jeep

ca. 60 €

Ganztags, mit Fahrer und Tracker. Der größte Nationalpark des Landes, mit Seerosenteichen zwischen dem Dschungel und ohne Jeepkolonne.

02

Teeplantage und Fabrik in Haputale

ca. 10 €

Vom Blatt bis zur Tasse, inklusive Verkostung. Die Arbeit der Pflückerinnen wird dabei nicht beschönigt, und genau das macht den Besuch wertvoll.

03

Kochkurs mit Marktbesuch

ca. 30 €

Sri-lankische Küche ist nicht indische Küche. Curry aus Kokosmilch, Sambols, Hoppers aus einer gewölbten Pfanne. Nach drei Stunden kochst du das zu Hause nach.

04

Walbeobachtung vor Mirissa

ca. 45 €

Abfahrt um sechs Uhr. Achte auf Anbieter, die sich an die Mindestabstände halten. Die billigsten Boote tun das nicht.

05

Fahrradtour durch Polonnaruwa

ca. 20 €

Die Ruinenstadt liegt weitläufig im Wald. Mit dem Rad sieht man sie richtig, zu Fuß schafft man ein Drittel.

06

Zugfahrt Kandy nach Ella in der zweiten Klasse

ca. 3 €

Keine Tour, aber das Erlebnis der Reise. Sieben Stunden, offene Türen, Teeverkäufer in jedem Wagen.

07

Aufstieg auf den Adam's Peak

nachts, kostenlos

Von Dezember bis Mai, fünftausend Stufen im Dunkeln, oben der Sonnenaufgang und der dreieckige Schatten des Bergs in der Ebene. Ein Pilgerweg, kein Wanderweg.

08

Schnorcheln am Pigeon Island

ca. 25 €

Vor Trincomalee, Riffhaie und Korallen in flachem Wasser. Von Mai bis September, wenn der Süden im Regen liegt.

Budget

Was ein Tag wirklich kostet

Sri Lanka ist günstiger als Thailand und deutlich günstiger als Japan. Der größte Posten ist meist der Fahrer, und der lohnt sich trotzdem.

Währung: Sri-Lanka-Rupie (LKR). Ein Euro sind grob 330 Rupien. Rechentrick: Rupienpreis durch 330, oder grob durch drei und dann zwei Nullen streichen.

Sparsam

Pro Person und Tag

30 bis 50 Euro

  • SchlafenGästehaus oder Homestay, 12 bis 25 Euro
  • EssenRice and Curry im Lokal, 1,50 bis 3 Euro
  • FahrenZug und Bus, Tuk-Tuk vor Ort
  • ErlebenTempel, Wanderungen, eine Safari pro Woche

Angenehm

Pro Person und Tag

90 bis 150 Euro

  • SchlafenGutes Boutiquehaus oder Kolonialhotel, 50 bis 100 Euro
  • EssenMischung aus Lokal und Hotelrestaurant
  • FahrenEigener Fahrer für die ganze Reise, dazu die Zugstrecke ins Hochland
  • ErlebenZwei Safaris, Walbeobachtung, Teeplantage, Kochkurs

Gehoben

Pro Person und Tag

300 Euro und aufwärts

  • SchlafenVillenresort oder Plantagenbungalow, ab 250 Euro
  • EssenRestaurants mit eigener Handschrift, in Colombo und Galle vorhanden
  • FahrenFahrer mit gehobenem Fahrzeug, Inlandsflüge, Wasserflugzeug
  • ErlebenPrivatguide, Zeltcamp am Nationalpark, mehrtägige Ayurvedakur

Geld, Karte und Trinkgeld

Bargeld oder Karte
Hotels und bessere Restaurants nehmen Karte. Lokale, Tuk-Tuks, Märkte, Eintritte und alles auf dem Land nehmen nur Bargeld. Hab immer zehn- bis zwanzigtausend Rupien dabei.
Geld abheben
Automaten gibt es in jeder Kleinstadt. Commercial Bank und Sampath gehören zu den verlässlicheren. Die Fremdgebühr liegt meist bei 400 bis 600 Rupien pro Abhebung, also größere Beträge auf einmal.
Die Falle am Automaten
Wenn der Automat anbietet, in Euro abzurechnen, sag nein. Diese Währungsumrechnung kostet drei bis sechs Prozent. Immer in Rupien abrechnen.
Eintritte sind der größte Einzelposten
Sigiriya kostet rund 30 US-Dollar pro Person, das Kulturdreieck-Kombiticket und die Safaris kommen dazu. Rechne für zwei Wochen mit 150 bis 250 Euro pro Person allein an Eintritten. Das überrascht fast jeden.
Trinkgeld
Üblich und wichtig, weil die Löhne niedrig sind. Dem Fahrer am Ende der Reise 1.500 bis 2.500 Rupien pro Tag, dem Safariguide 1.000 bis 2.000 pro Fahrt, im Restaurant zehn Prozent, wenn kein Service Charge auf der Rechnung steht.
Handeln
Auf Märkten und bei Tuk-Tuks ohne App üblich, freundlich und mit Humor. Bei Essen, in Geschäften mit Preisschild und bei Eintritten nicht.

Gut zu wissenDie zwei Stellen, an denen in Sri Lanka am meisten Geld verschwindet: eine Visa-Agentur für ein kostenloses Dokument, und die Provisionsstopps, die manche Fahrer einbauen. Beides lässt sich vorher in zwei Sätzen klären.

Vor Ort

Gesund bleiben und nicht anecken

Sri Lanka ist ein sehr sicheres und außerordentlich gastfreundliches Reiseland. Was man wissen muss, hat mit Hitze, Meer und Respekt zu tun.

Gesundheit und Sicherheit

Wir sind keine Ärzte und geben keine medizinische Beratung. Was wir dir geben können, ist die ehrliche Einordnung, worauf es ankommt.

Impfungen
Für die Einreise ist keine Impfung vorgeschrieben. Was sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung, in Österreich etwa am Tropeninstitut Wien. Geh sechs bis acht Wochen vor Abflug hin.
Leitungswasser
Nicht trinken. Flaschenwasser ist überall günstig, viele Unterkünfte haben Nachfüllstationen. Eine Filterflasche spart dir viel Plastik.
Essen
Rice and Curry in einem Lokal mit hohem Durchsatz ist unbedenklich und meist das beste Essen der Reise. Vorsicht bei lange stehenden Buffets in Hotels, dort passiert statistisch mehr als in jedem Dorflokal.
Moskitos
Dengue ist auf der Insel verbreitet, vor allem in der Regenzeit und in den Städten der Westküste. Die Mücken stechen tagsüber. Mittel mit DEET oder Icaridin und lange, lockere Kleidung am Abend. Malaria gilt seit 2016 als ausgerottet.
Versicherung
Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist Pflicht. Die Privatkliniken in Colombo und Kandy sind gut, rechnen aber sofort ab. Prüfe, ob Rollerfahren mitversichert ist.
Strömung im Meer
Die Südküste hat an vielen Stellen starke Unterströmungen, besonders außerhalb der Saison. Der Hauptstrand von Tangalle ist dafür bekannt. Schwimm nur dort, wo auch Einheimische schwimmen, und nicht bei auflandigem Wind.
Hitze und Sonne
Der UV-Index liegt ganzjährig bei 11 und höher. Die Kulturstätten haben kaum Schatten und man läuft dort barfuß über heißen Stein. Plane Sigiriya, Anuradhapura und Polonnaruwa auf den frühen Morgen.
Wildtiere
Elefanten sind keine Streicheltiere. Jedes Jahr sterben in Sri Lanka Menschen bei Begegnungen mit wilden Elefanten. Halte im Park Abstand, steig nie aus dem Jeep, und fahr nachts nicht über Landstraßen durch Elefantengebiete.
Polizei119Rettung1990Touristenpolizei011 2421052Feuerwehr110

Das unterschätzen fast alleDer am meisten unterschätzte Punkt in Sri Lanka ist die Sonne in Kombination mit barfuß begangenen Tempelanlagen. Mittags ist der Stein in Anuradhapura so heiß, dass Verbrennungen an den Fußsohlen vorkommen. Nimm Socken mit, das ist in Tempeln erlaubt, und geh vor neun oder nach sechzehn Uhr.

Offizielle QuellenReisehinweise Außenministerium ÖsterreichReisehinweise Auswärtiges Amt DeutschlandReisehinweise EDA Schweiz

Benehmen, das Türen öffnet

Sri Lanker sind freundlich bis zur Selbstverständlichkeit. Es gibt trotzdem ein paar Regeln, und eine davon kann richtig teuer werden.

Das kommt gut an

  • Schultern und Knie bedeckt in Tempeln. Für Frauen und Männer. Schuhe und Kopfbedeckung kommen am Eingang ab, ein Tuch im Rucksack löst das Problem überall.
  • Socken für heiße Steine. In Tempelanlagen läuft man barfuß über Granit, der mittags brennt. Socken sind ausdrücklich erlaubt und ersparen dir einen schmerzhaften Nachmittag.
  • Mit der rechten Hand. Geben, nehmen, essen. Die linke gilt als unrein.
  • Der Kopfwackler ist ein Ja. Das seitliche Wiegen des Kopfes bedeutet Zustimmung oder Verständnis, nicht Ablehnung. Das ist die häufigste Fehldeutung europäischer Besucher.
  • Schuhe aus im Haus. In Privathäusern und vielen kleinen Unterkünften selbstverständlich.
  • Ein paar Worte Singhalesisch. Ayubowan als Gruß öffnet überall Türen, und im Norden funktioniert das tamilische Vanakkam genauso.

Das besser nicht

  • Niemals mit dem Rücken zum Buddha fotografieren. Ein Selfie, bei dem du dem Buddha den Rücken zuwendest, gilt als Beleidigung des Buddhismus. Es hat deswegen schon Festnahmen und Ausweisungen von Touristen gegeben. Das ist kein Gerücht, das passiert regelmäßig.
  • Keine Buddha-Tätowierungen zeigen. Ein sichtbares Buddha-Tattoo kann zur Verweigerung der Einreise führen. Wer eines hat, deckt es ab. Auch das ist mehrfach vorgekommen.
  • Keine Buddhafiguren ausführen. Der Export ist genehmigungspflichtig. Am Flughafen wird kontrolliert.
  • Nicht auf den Kopf fassen. Auch bei Kindern nicht, so freundlich es gemeint ist.
  • Keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit. Sri Lanka ist konservativer als Thailand. Händchenhalten geht, mehr nicht.
  • Nicht über den Bürgerkrieg urteilen. Der Konflikt endete 2009 und hat in jeder Familie Spuren hinterlassen, im Süden wie im Norden. Zuhören ja, Position beziehen nein.

Sätze, die du brauchst

Im Süden und im Zentrum spricht man Singhalesisch, im Norden und Osten Tamilisch. Englisch ist weit verbreitet. Diese acht Sätze auf Singhalesisch reichen trotzdem, um anders behandelt zu werden.

Hallo, langes Leben

ආයුබෝවන්

ayubowan

Danke

ස්තූතියි

stuti

Was kostet das?

කීයද

kiiyada

Zu teuer

ගනන් වැඩියි

ganan wädi

Sehr lecker

හරිම රසයි

harima rasai

Nicht scharf bitte

සැර නැතුව

sära nätuwa

Wo ist die Toilette?

වැසිකිළිය කොහෙද

wäsikiliya koheda

Kein Problem

කමක් නෑ

kamak nä

Kalender

Feste, Feiertage und was sie für dich bedeuten

Sri Lanka hat mehr gesetzliche Feiertage als fast jedes andere Land der Welt, weil vier Religionen und jeder Vollmond zählen. Einer davon betrifft deine Reiseplanung an jedem Monatsende.

jeder Vollmond

Poya

landesweit

Jeder Vollmondtag ist ein gesetzlicher Feiertag. Buddhisten gehen in Weiß zum Tempel, es wird meditiert und gespendet. Die Stupas sind an diesen Tagen voller Pilger und besonders eindrucksvoll.

Für dich heißt das: An Poya-Tagen ist landesweiter Alkoholausschank verboten. Bars und Läden verkaufen nichts, Hotels oft nur per Zimmerservice oder gar nicht. Fleisch wird in manchen Lokalen ebenfalls nicht serviert. Zwölf bis dreizehn Mal im Jahr, also mit Sicherheit auch in deiner Reisezeit. Schau nach, welches Datum es trifft.

Januar

Duruthu Perahera

Kelaniya bei Colombo

Eine Prozession mit geschmückten Elefanten, Tänzern und Trommlern, zum Gedenken an den ersten Besuch Buddhas auf der Insel. Die kleinere Schwester der großen Perahera in Kandy.

Wenn du im Januar in Colombo bist, ist das der Abend, an dem du bleibst.

Januar

Thai Pongal

Norden und Osten, tamilische Gebiete

Das tamilische Erntedankfest. Vor den Häusern werden Reis und Milch in Tontöpfen gekocht, bis es überkocht, was Fülle bedeutet. Kolam-Muster aus Reismehl vor jeder Tür.

Im Norden ein sehr schöner, sehr offener Festtag, an dem Besucher gern eingeladen werden.

13. und 14. April

Singhalesisch-tamilisches Neujahr

landesweit

Das wichtigste Familienfest des Jahres, nach dem Sonnenkalender. Die ganze Insel kocht Kiribath, Milchreis in Rautenform, es gibt Dorfspiele und Ölzeremonien. Die Zeitpunkte für jede Handlung werden von Astrologen festgelegt und im Fernsehen durchgegeben.

Für dich heißt das: Züge und Busse sind tagelang überfüllt, viele Geschäfte und Sehenswürdigkeiten geschlossen, Preise hoch. Wer das Fest erleben will, bleibt an einem Ort und lässt sich einladen. Wer durchreisen will, verschiebt um zehn Tage.

Mai

Vesak

landesweit

Der höchste buddhistische Feiertag, Geburt, Erleuchtung und Tod Buddhas an einem Tag. Überall stehen Laternen aus Papier und Bambus, ganze Straßenzüge werden beleuchtet, und an sogenannten Dansal verteilen Freiwillige kostenlos Essen an jeden, der vorbeikommt.

Einer der schönsten Abende, die man in Sri Lanka erleben kann. Gleichzeitig zwei Tage ohne Alkohol und mit geschlossenen Fleischtheken.

Juni

Poson

Mihintale und Anuradhapura

Gefeiert wird die Ankunft des Buddhismus auf der Insel. Hunderttausende Pilger in Weiß steigen die Stufen von Mihintale hinauf, viele über Nacht.

Großartig zu sehen und ein schlechter Zeitpunkt, um Anuradhapura in Ruhe zu besichtigen. Beides gleichzeitig geht nicht.

Juli / August

Esala Perahera

Kandy

Zehn Nächte lang zieht eine Prozession durch Kandy, mit bis zu hundert geschmückten Elefanten, Feuertänzern, Peitschenknallern und Trommlern. Der Zahn Buddhas wird in einer Replik auf dem Rücken eines Elefanten getragen. Eines der größten religiösen Feste Asiens.

Hotels in Kandy sind dafür ein halbes Jahr vorher ausgebucht und kosten das Dreifache. Die letzten Nächte sind die eindrucksvollsten. Tribünenplätze werden verkauft, am Straßenrand steht man ab dem frühen Nachmittag.

Juli / August

Nallur-Fest

Jaffna

Fünfundzwanzig Tage Hindufest am wichtigsten Tempel des Nordens, mit Prozessionen, Musik und Gläubigen, die schwere Gelübde ablegen. Weit weg von jedem Touristenprogramm.

Wenn du im Hochsommer im Norden bist, ist das der Grund, Jaffna einzuplanen.

November

Deepavali

tamilische Gebiete

Das Lichterfest. Öllampen vor den Häusern, neue Kleidung, Süßigkeiten.

Im Norden und in den Teeregionen des Hochlands sichtbar, im Süden kaum.

Dezember

Weihnachten

Westküste, Negombo, Colombo

Sri Lanka hat eine große katholische Minderheit, vor allem an der Westküste. In Negombo ist Weihnachten ein großes Fest, die Kirchen sind voll und die Straßen geschmückt.

Fällt mitten in die Hochsaison. Hotels an der Südwestküste sind über Weihnachten und Neujahr am teuersten im ganzen Jahr.

Planung

Wir bauen dir die Route

Keine der fertigen Routen passt? Dann stellen wir dir eine zusammen, auf deine Daten, dein Budget und dein Tempo.

01

Fünf Minuten Fragebogen

Zeitraum, Personen, Budget pro Nacht, Reisestil, und ein Freitextfeld, in dem du schreibst, was unbedingt passieren soll. Der Preis stellt sich beim Ausfüllen automatisch ein.

02

Rückfragen und Recherche

Wir fragen drei bis fünf Dinge nach, die sich aus deinen Antworten ergeben, prüfen Reisezeit und Fahrzeiten und sortieren aus, was sich nicht lohnt.

03

Plan in 24 Stunden

Etappen mit Nächten, Verbindungen, Hotelvorschläge in drei Preisklassen, Touren pro Ort, dazu zu jeder Entscheidung ein Satz, warum. Eine Korrekturrunde ist inklusive.

Route für Sri Lanka planen lassenFünf Minuten Fragebogen, dann bekommst du sofort und kostenlos unsere Einschätzung zu deiner Reise. Der fertige Plan kommt innerhalb von 24 Stunden, eine Korrekturrunde inklusive.

Wir sagen dir, was wir an deiner Stelle tun würden.

Reiseportale zeigen dir vierhundert Hotels und überlassen dir die Entscheidung. Reiseführer sind zwei Jahre alt. Verenza macht es anders: aktuell geprüft, klar entschieden und ehrlich begründet. So planen Menschen ihre Reise heute, und so wollen wir es auch in zehn Jahren noch machen.

Geprüft, nicht abgeschrieben

Sperrzeiten, Eintritte und Reisezeiten stehen bei uns mit Quelle und Prüfdatum auf der Seite. Du siehst, worauf eine Angabe beruht und wie alt sie ist.

Eine Entscheidung statt vierzig Optionen

Wir nennen dir das Haus, den Strand und die Route, die wir nehmen würden, und sagen dazu, warum. Mit einer Liste kannst du nichts anfangen, mit einer Empfehlung schon.

Auch das, was niemand gern sagt

Welcher Strand um elf Uhr voll ist. Wann dein Wunschmonat der falsche ist. Wann drei Länder zwei zu viel sind. Das ist der Teil, für den du später dankbar bist.

Häufige Fragen

Bevor du buchst

Wie viele Nächte sollte ich einplanen?

Vierzehn bis achtzehn. Sri Lanka ist klein, aber die Straßen sind langsam. Mehr als vier Stunden Fahrt am Stück sollte keine Etappe haben, sonst verbringst du die Reise im Auto.

Brauche ich ein Visum?

Du brauchst eine ETA, und die ist seit dem 25. Mai 2026 für Österreich, Deutschland und die Schweiz kostenlos für 30 Tage. Beantrage sie ausschließlich auf eta.gov.lk. Es gibt sehr viele Agenturseiten, die wie Behörden aussehen und für dasselbe kostenlose Dokument fünfzig bis hundert Euro verlangen.

Welche Küste wann?

Dezember bis März Süden und Westen, Mai bis September Osten und Norden. Das Hochland und das Kulturdreieck gehen fast ganzjährig. Deshalb ist Sri Lanka eines der wenigen Reiseziele ohne echte Nebensaison.

Yala oder Wilpattu für die Safari?

Wilpattu, wenn dir Ruhe wichtiger ist als die Leopardenquote. Yala hat mehr Leoparden pro Quadratkilometer als jeder andere Park der Welt, im Block 1 aber auch die meisten Jeeps. Wer Yala nimmt, bucht die erste Fahrt des Tages.

Wie viel Geld brauche ich pro Tag?

Mit Fahrer, guten Mittelklassehotels, Restaurantessen und Safaris kommst du auf grob 90 bis 150 Euro pro Person und Tag. Ohne Fahrer und mit Zug und Bus deutlich weniger.

Ist Leitungswasser trinkbar?

Nein. Flaschenwasser ist überall günstig. Eine Filterflasche spart dir bei zwei Wochen rund vierzig Plastikflaschen.

Welche Impfungen brauche ich?

Das hängt von Route, Jahreszeit und Vorgeschichte ab. Lass dich sechs bis acht Wochen vor Abflug reisemedizinisch beraten. Wir geben dazu bewusst keine Empfehlung ab.

Keine Lust, das alles selbst zusammenzusuchen?Fünf Minuten Fragebogen, danach bekommst du kostenlos unsere Einschätzung zu deiner Reise.

Einschätzung holen