- Impfungen
- Für die Einreise ist keine Impfung vorgeschrieben. Was sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung, in Österreich etwa am Tropeninstitut Wien. Geh sechs bis acht Wochen vor Abflug hin.
- Landminen
- Kambodscha gehört zu den am stärksten verminten Ländern der Welt. Die Hauptreisegebiete, Angkor eingeschlossen, sind geräumt. Gefährlich wird es in ländlichen Gebieten, vor allem in den Provinzen Banteay Meanchey und Oddar Meanchey entlang der thailändischen Grenze, wo noch Minen und Blindgänger liegen. Bleib auf befestigten Wegen, lauf nicht querfeldein und betritt niemals eine Fläche mit rotem Warnschild. Auch an abgelegenen Tempeln gilt das: markierte Wege nicht verlassen.
- Grenzgebiet zu Thailand
- Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den Streifen von 20 Kilometern entlang der thailändischen Grenze. Seit Ende Dezember 2025 gilt ein Waffenstillstand, die Lage bleibt aber angespannt. Praktisch heißt das: Preah Vihear und Banteay Chhmar fallen für den Moment aus der Planung. Wer trotzdem in Grenznähe unterwegs ist, fotografiert dort nichts, Sicherheitskräfte reagieren empfindlich.
- Leitungswasser
- Nicht trinken. Flaschenwasser ist überall günstig, Nachfüllstationen verbreitet. Eine Filterflasche spart viel Plastik.
- Moskitos
- Dengue ist verbreitet, die Mücken stechen tagsüber. Mittel mit DEET oder Icaridin und lange, lockere Kleidung am Abend. Malaria gibt es in abgelegenen Waldgebieten im Nordosten und an den Grenzen, in den Reiseregionen praktisch nicht.
- Medizinische Versorgung
- Außerhalb von Phnom Penh und Siem Reap ist sie eingeschränkt. Bei etwas Ernstem wird nach Bangkok ausgeflogen. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist deshalb hier besonders wichtig.
- Verkehr
- Die Unfallzahlen sind hoch. Fahr nicht nachts über Land, trag auf dem Roller einen Helm und steig nicht zu jemandem auf, der getrunken hat.
- Taschendiebstahl in Phnom Penh
- Vom Motorrad gerissene Taschen kommen vor. Trag die Tasche zur Hausseite, nicht zur Straße, und halte das Handy nicht offen in der Hand, während du am Straßenrand stehst.
- Kinder und Waisenhaustourismus
- Besuche keine Waisenhäuser und gib Kindern kein Geld. Beides hält ein System am Leben, in dem Kinder von ihren Familien getrennt werden, weil Besucher dafür zahlen. Wer helfen will, spendet an eine Organisation, die Familien stärkt.